Datensicherheit im Smart Home

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    Zugriff auf die Haustechnik auch von unterwegs erfordert eine sichere Verwaltung der Daten. (Foto: Danfoss)

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    Smart Home-Apps sollten leicht bedienbar und gleichzeitig vor Hackern sicher sein. (Foto: Innogy)

Zugang nur für Befugte

In der vernetzten Welt müssen Familien ihre Daten besonders schützen. Das betrifft funkgesteuerte Spielzeuge zuhause ebenso wie das gesamte Smart Home. Denn jedes System ist nur so sicher wie sein schwächstes Glied.

Die Verbindung mit dem Internet ist deshalb so kritisch, weil die meisten Hausherren ihr Smart-Home-System auch von unterwegs kontrollieren und steuern wollen. Aber die dafür genutzte Internet-Verbindung lässt sich von Kriminellen leicht einsehen. Vielen Usern macht es Spaß, ihr smartes Zuhause Freunden oder Verwandten vorzuführen. Aber wie sicher ist der Ort, von dem aus Verbindung mit dem Zuhause hergestellt wird? Handelt es sich um ein Café, einen Flughafen oder ein Messegelände? Keine sehr vertrauenerweckenden Umgebungen! Auch zuhause lauert Gefahr: Die Verknüpfung der Haustechnik mit dem Internet läuft über einen Router. Den bekommt man von der Telekom, einem anderen Netzanbieter oder man kauft ihn irgendwo in einem Elektronik-Shop – aber wie sicher sind diese Geräte? Und wie alt? Hat Ihr Router schon einige Jährchen auf dem Buckel, dann bietet er in puncto Sicherheit jedem Angreifer leichtes Spiel.

So schützen Sie Ihre Privatshäre

Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik BSI rät Verbrauchern, sparsam mit dem Internetzugang umzugehen. „In den meisten Fällen benötigen intelligente Geräte im vernetzten Zuhause keine ständige Internetverbindung, um funktionsfähig zu sein. Diese sollte für diese Geräte nur aktiviert werden, wenn sie zwingend für deren Funktionalität erforderlich ist.“ Wer sich dennoch ständig über seine vier Wände aus der Ferne informieren will, sollte für den Datenverkehr zum Smart-Home-System ein separates Netzwerk mit einem Extra-Router anlegen.

Kühlschrank, Kaffeemaschine & Co.

Immer mehr Haushaltsgerät werden heutzutage intelligent gemacht. Smarte, internetfähige Geräte wie Fernseher, Kühlschränke oder Waschmaschinen bieten zusätzliche Angriffsflächen für digitale Gangster. Das Internet of Things (IoT) ist auf dem Vormarsch. Diese Komponenten müssen ebenso sorgfältig wie die anderen Komponenten des Smart Homes in die Vernetzung eingefügt und geschützt werden.

Achten Sie auf Ihre Daten

Ein oftmals unterschätztes Problem ist der Verbleib der Daten. Wo werden diese gespeichert: im Haus, beim Hersteller, in einer Cloud? Wenn Cloud, dann in Deutschland? Einige Firmen haben sich in letzter Zeit in puncto Datenspeicherung Gedanken gemacht.

Mehr zum Thema in der Ausgabe Juli/August von "mein schönes zuhause°°°"
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