10 Gründe für das Bausparen im Jahre 2013

30 Millionen Bausparverträge gibt es in Deutschland. Zu Recht, sagt Jochen Ament von der Badenia Bausparkasse. Er nennt die zehn wichtigsten Argumente dafür.

1. Renovieren und Modernisieren

Der Bausparvertrag ist nur zum Bauen da? Das stimmt nicht ganz. Mit dem Geld können Eigentümer auch ihre Häuser und Wohnungen renovieren und modernisieren. Die Deutsche Bausparkasse Badenia stellt sogenannte Blankodarlehen für Bauvorhaben ohne Absicherung im Grundbuch bis zu einer Summe von 30.000 Euro zur Verfügung. Das Geld kann beispielsweise für die Modernisierung und Neuanschaffung von Heizungsanlagen oder Wintergärten verwendet werden.

2. Geld auch für die Mietwohnung

Auch Mieter können Modernisierungsarbeiten in ihren Wohnungen mit ihrem Bausparvertrag finanzieren. Das Einverständnis des Vermieters vorausgesetzt, ist der Weg frei für neue Parkettböden oder ein renoviertes Badezimmer.

3. Bausparen zur Umschuldung

Mit der Bausparsumme ist es möglich, bestehende Kredite umzuschulden, die dem Wohneigentum dienen. Das lohnt sich vor allem für Bauherren, die ihre Immobilie teuer finanziert haben und das Darlehen jetzt ablösen möchten. In dieser Situation ermöglicht der Bausparvertrag eine Finanzierung zu günstigeren Zinsen – so bleibt mehr finanzieller Spielraum für sonstige Dinge wie etwa einen schönen Urlaub.

4. Sicherheit

Ob schwache Konjunktur, Inflationsangst oder schlechte Börsenstimmung – wer schon einmal in Aktien oder Fonds investiert hat, kennt das Risiko möglicher Kursschwankungen. Bausparen zeichnet sich hingegen durch Stabilität aus: Ein vertraglich abgesichertes Zinsniveau in der Spar- und Darlehensphase gleichermaßen sowie eine hohe Sicherheit zeichnen diese Anlage aus.

5. Flexibilität

Arbeitsplatzwechsel, Familiengründung oder die notwendige Anschaffung eines Autos – Lebenssituationen ändern sich oftmals ganz schnell. Bausparer haben damit kein Problem. Sie können ihre Sparrate flexibel bestimmen oder auch vorübergehend aussetzen. Außerdem ist eine Senkung oder Erhöhung der Bausparsumme möglich. Flexibilität, die kein anderer Sparplan bietet.

6. Der Staat fördert

Bausparen ist eine der wenigen Geldanlagen, die auch Vater Staat fördert. Einzahlungen auf einen Bausparvertrag können mit der sogenannten Wohnungsbauprämie belohnt werden. Auf die prämienbegünstigten Höchstbeträge von 512 Euro bei Ledigen und 1.024 Euro bei Verheirateten gibt es staatliche Zuschüsse von 8,8 Prozent. Allerdings darf der Bausparer bestimmte Einkommensgrenzen nicht überschreiten (25.600 Euro bei Ledigen, 51.200 Euro bei Verheirateten zu versteuerndes Einkommen). Und: Das Geld muss wohnungswirtschaftlich verwendet werden.

7. Besonders junge Menschen profitieren

Eine Ausnahme macht der Gesetzgeber bei der Zweckgebundenheit der Wohnungsbauprämie: Junge Menschen, die bei Abschluss eines Bausparvertrages jünger als 25 Jahre sind, können nach sieben Jahren frei über ihr Guthaben samt Prämie verfügen – das jedoch nur einmal.

8. Extrageld vom Arbeitgeber

Viele Beschäftigte haben einen Anspruch auf vermögenswirksame Leistungen – bis zu 40 Euro monatlich. Wenn Arbeitnehmer dieses Geld in einen Bausparvertrag investieren, können sie eine zusätzliche Förderung vom Staat erhalten. Diese sogenannte Arbeitnehmer-Sparzulage beträgt neun Prozent. Auch bei dieser Förderung gelten Einkommensgrenzen – in Höhe von 17.900 beziehungsweise 35.800 Euro (Ledige/Verheiratete) zu versteuerndem Einkommen.

9. Mit Wohn-Riester schneller zum Ziel

Die Eigenheimrente hilft bei der Finanzierung selbst genutzten Wohneigentums. Die maximale jährliche Förderung umfasst die Grundzulage von 154 Euro und Kinderzulagen inHöhe von 185 Euro je Kind bzw. 300 Euro für Kinder, die nach dem 31.7. 2007 geboren wurden. Dazu kommt für junge Leute bis 25 Jahre ein einmaliger Berufseinsteiger-Bonus von 200 Euro.

Um die Förderung zu erhalten, muss der Sparer 4 Prozent seines Vorjahres- bruttoeinkommens abzüglich der Zulage – maximal 2.100 Euro – auf seinen Riester-Vertrag einzahlen. Einkommensgrenzen gibt es beim Wohn-Riester nicht.

10. Aus Erfahrung gut

Sicherheit geht vor: Deutsche Bausparkassen vergeben Darlehen nur unter strengen Auflagen – so muss der Hausbauer Sicherheiten stellen und eine gute Bonität nachweisen. Trotz der unerfreulichen Situation an den Finanzmärkten können Bausparer daher auch in Zukunft ruhig schlafen.

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