Ökologisch das Dach dämmen – Es wird gemütlich im Haus

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    Die neue Massivholz-Hybriddecke aus Brettlamellen der Bauhaus Universität Weimar ist eine wirtschaftliche und ökologische Alternative zu den üblichen Stahlbeton- oder Holzdecken: die gleichen Vorteile, jedoch einfacher, schneller und preiswerter herzustellen Fotoquelle: Fachagentur für nachwachsende Rohstoff:

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    Flachsdämmung ist eine gute und ökologisch einwandfreie Lösung im Innenausbau, Fotoquelle Flachshaus GmbH

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    Unterschiedliche Formen der Dachdämmung.

Die Dämmung des Dachs ist einer der wichtigsten Faktoren für das gesamte Haus. Alles, was hier an Kälte, Wärme und Feuchtigkeit eindringt, verteilt sich von der oberen Etage bis in den Keller..

Die Rede ist vom Wärmedurchgangskoeffizienten, der sogenannte U-Wert, den es zu senken gilt. Im Trend für die Dämmung sind ökologische Dämmstoffe, die für ein angenehmes Wohnraumklima sorgen und gesundheitlich vollkommen unbedenklich sind.
Die Funktion der Wärmedämmung besteht darin, den Wärmdurchgang durch die äußere Hülle des Hauses zu reduzieren. Luft oder Gase sind schlechte Wärmeleiter, doch dank einer Dämmung wird die gesamte Wärmedämmung optimiert. Zentrale Rolle spielen hier die verwendeten Materialien. Dabei werden Eigenschaften wie Brandschutzverhalten oder Belastbarkeit in Betracht gezogen. Innerhalb der ökologischen Bauweise stehen natürliche Materialien im Vordergrund, die auch positiven Einfluss auf gesundheitliche Aspekte beinhalten.

Sommer wie Winter – Die Dachdämmung bringt Vorteile
In erster Linie sorgt die Dachdämmung mit der entsprechenden Methode für die Reduzierung der Heizkosten. Diese stehen in direktem Zusammenhang mit dem Klimaschutz, denn Heizmaterialien, die nicht verbrannt werden müssen, belasten auch die Umwelt nicht. Die Ersparnis der Energiekosten zahlt sich bei einer guten Dämmung viele Jahrzehnte aus. Doch nicht nur im Winter, auch im Sommer leistet die Dachdämmung ihre Dienste. Viele Eigenheimbesitzer sind sich nicht im Klaren darüber, dass die Dämmung auch die Sommerhitze innerhalb der Räume fernhält. Dieser Hitzeschutz wirkt sich natürlich auch in den Sommermonaten auf ein angenehmes Raumklima aus, insbesondere dann, wenn sich die Schlafräume in der oberen Etage befinden.

Varianten der Dachdämmung
Die unterschiedlichen Formen der Dachdämmung :
• Untersparrendämmung – Wenn das Dämmmaterial unterhalb der Dachsparren befestigt wird, spricht man von der Untersparrendämmung.
• Zwischensparrendämmung – Bei der Zwischensparrendämmung wird das Dämmmaterial zwischen den Sparren montiert.
• Aufsparrendämmung – Wenn die Dämmung oberhalb der Sparren aufgebracht wird, handelt es sich um die Aufsparrendämmung.
• Auflattdämmung – Eine Weiterentwicklung der Aufsparrendämmung ist die Auflattdämmung. Hier befindet sich das zu verarbeitende Material über der Dachlattung.


Die ökologischen Materialien zur Dachdämmung
Eine Dämmung auf Basis ökologischer Materialien erzeugt ein natürliches und gesundes Raumklima. Ökologische Dämmstoffe werden aus nachwachsenden Rohstoffen oder aus Recyclingmaterial hergestellt und haben immer einen natürlichen Ursprung. Sie werden umweltfreundlich hergestellt und können ebenso umweltfreundlich entsorgt werden.
Diese ökologischen Dämmstoffe sind im Handel erhältlich:
• Cellulosedämmplatten bzw. Celluloseflocken als Einblasdämmstoff
• Baumwolle als Dämmmatten oder ebenfalls als Baumwollflocken
• Dämmplatten aus Kork, Flachsfaser, Hanf oder Holzfaser
• Schafwolle-Dämmmatten
• Glimmerschiefer- oder Blähperlit-Schüttdämmstoff
• Schaumglas
• Blähton
• Hobelspan-Einblasdämmstoff
• Schilfrohr-Leichtbauplatte
• Kokosrollfilz oder die
• Calciumsilikat-Platte

Was kosten ökologische Dämmmaterialien?
Es ist keineswegs so, dass natürlich Baumaterialien grundsätzlich teurer sein müssen. So liegt der Quadratmeterpreis für Hanf beispielsweise zwischen 10 und 27 Euro, Kork überzeugt mit 20 und 30 Euro oder Schafwolle mit Preisen zwischen 15 und 25 Euro – alles pro Quadratmeter. Deutlich preisintensiver sind Dämmmaterialien aus Holzfaser mit 40 bis 50 Euro oder Holzwolle mit 80 bis 90 Euro pro Quadratmeter. Blähton hingegen wird pro Liter berechnet und kann mit rund 18 Euro veranschlagt werden. Zellulose als effektives und einfaches Material kostet mit 10 bis 20 Euro pro Quadratmeter im Grunde genauso viel wie Glaswolle, birgt aber wesentliche Vorteile in sich.

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