Setzen wir dem Grau und Weiß vor der Tür doch etwas Herzerwärmendes entgegen. Der 28-jährige Meisterflorist Felix Geiling-Rasmus zeigt uns seine fantasievolle, zum Nachmachen animierende Blütenkunst für die kalte Jahreszeit.
Flower-Boot
- Zwei gleich große Schalen mit Wasser befüllen und nebeneinanderstellen.
- In einen Holzbalken Nägel einklopfen, die als Fuß dienen.
- Anschließend mit einer Bohrmaschine Löcher in das Holz bohren.
- Die Löcher mit Holzleim versehen und Brombeerranken einkleben.
- Die Holzbalkenkonstruktion in eine der Schalen stellen.
- Nun durch das Rankengewirr Schnittblumen – französische Tulpen, Callas, Gloriosa-Ranken und Ranunkeln – parallel einarbeiten.
- Die Stiele ins Wasser stellen.
- Wasserlinsen umspielen die Blütenstängel.
Floraler Wasserdampf
- Um eine gebogene Eisenstange werden mithilfe einer Kombizange Hunderte von verschieden langen Steckdrähten befestigt.
- Jeweils auf die Drahtenden eine weiße Auswahl von Polyantha-Rosen, Alpenveilchen, Nelkensorten, Milchstern und Nerinen sowie Dyplocyclos-Ranken mit Beeren, Dendrobien und Orchideenwurzeln aufspießen. Für eine längere Haltbarkeit der Blüten die Stielenden vorher mit Flüssiglatex versiegeln (erhältlich beim Floristen).
- Edle, goldene Schmetterlinge an dünnen Drähten befestigen, sodass sie das Blumenkunstwerk umflattern. Sie unterstreichen noch zusätzlich die Leichtigkeit.
- Das filigrane Arrangement an einem Faden über dem Tisch aufhängen.
Asiatisches Flair
- Einzelne Dattelstränge auf gleiche Länge schneiden und dann mit Haushaltsgummis zu kleinen Bündeln zusammenfassen.
- In einen Plastiktopf eine Orchidee pflanzen.
- Die Bündel werden nun mit Wickeldraht zu einer stabilen Tortenform zusammengebunden. Im Inneren der Torte den Blumentopf platzieren.
- Nach Belieben Cornus-Zweige einfügen.
- Durch kleine Metallfüße erhöht, wirkt das exotische Gesteck leichter.
Blüten-Nest
- In eine Oasis®-Kugel drei Splittstäbe als „Dreibein“ einsetzen. Sie dienen als Ständer der Kugel und sorgen zugleich für einen stabilen Halt.
- Anschließend rundherum Zweige der Moorbirke in die Kugel einstecken, bis eine transparente Schalenform entsteht.
- Den oberen Bereich mit Lenzrosen und Efeubeeren ausarbeiten. Die zarten Ranken überspielen die kompakte Grundform.
Fünf Grazien
- Furnierholzstreifen mit einem dünnen Bohrer durchbohren und dann auf einen kleinen Drahtring aufziehen.
- Durch die Öffnung im oberen Bereich Callas, Eucharis und Eucalyptus-Fruchtstände einarbeiten.
- Fünf massive, schlanke Glasvasen verwenden.
- Um eine schöne Verbindung zwischen der floralen Füllung und den Vasen herzustellen, lange weiße Bänder an die Drahtringe binden.
Kaisers Krone
- In einen Holzklotz oben Nägel einklopfen.
- An diesen Nägeln verschieden lange bemooste Zweige befestigen.
- Eine flache Edelstahlschale mit Wasser befüllen und Blüten, wie gefüllte französische Tulpen oder Lenzrosen, senkrecht mithilfe des Geästs verschachteln und auf der Schale aufstellen.
- In der nestartigen Konstruktion findet das zerbrechliche Straußenei seinen Halt. Die Schnittblumen können nach dem Verblühen leicht gegen neue ausgetauscht werden.
Gutes Ballgefühl
- Eine Trockensteckmasse-Kugel mit einem Papierkleister-Gemisch ummanteln, um ein Auseinanderbrechen zu verhindern.
- Hunderte von gleich langen Splittstäben werden anschließend in die Kugel gesteckt. So können die einzelnen Hölzchen in der Steckmasse trocknen und bilden eine stabile Grundform.
- Anschließend wird das Schmuckfries als dekorativer Gürtel gestaltet. Dazu werden kleine Glasröhrchen eingearbeitet, die der Wasserversorgung der Blüten dienen.
- Bei diesem Gesteck wurden unter anderem Christrosen, Orchideenwurzeln und Misteln verwendet.
Blatt-Skulpturen
- Zuerst zwei gleich große Holzklötze mit Blattgold ummanteln.
- Dann Steckdrähte in die Holzwürfel einklopfen und jeweils eine Styroporunterform darauf montieren.
- Getrocknete Monetablätter schuppenartig mit Stecknadeln auf der Grundform befestigen.
- Im oberen Bereich der Blattsäulen Reagenzröhrchen einarbeiten und Orchideen einsetzen.
- Zusätzlich Ranken oder dünne Äste zum Umspielen der Form verwenden.