Wie man Bilder richtig aufhängt

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Unser Leben gleicht einer digitalen Bilderstrecke. Vor allem dann, wenn sich zum Beispiel das erste Mal Nachwuchs ankündigt, wird unser Fotospeicher auf dem Smartphone bzw. auf dem Rechner stark überstrapaziert.

Von der Schwangerschaft über die Geburt bis hin zum ersten Zahn halten wir alle schönen Momente fest, die uns als wichtig erscheinen. Und damit wir uns noch Jahre später daran erinnern können, hängen wir sie in Form von Bildern auf.


Es gibt wohl keinen deutschen Haushalt, in dem keine Familienfotos die Wände zieren. Das liegt wahrscheinlich daran, dass jeder Elternteil gerne dabei zusieht, wie die Kinder groß werden – indem man alte Fotos von ihnen betrachtet. Und damit die schönsten Erinnerungen (u.a. Hochzeit, Einschulung, Abschlussball) nicht in Vergessenheit geraten, werden sie in Form von Fotos, Leinwänden und Postern, wie sie bei posterjack erstellt werden können, für die Ewigkeit festgehalten. Damit sie jedoch in der Wohnung schön zur Geltung kommen, sollte man die Bilder nicht wahllos aufhängen, sondern nach einem bestimmten System.


So kommen Bilder besser zur Geltung


1. Je nachdem, wie groß ein Raum ist und wie viele Möbel darin stehen, sollte die Anzahl und Größe der Bilder variieren – damit die Einrichtung nicht überladen wirkt. Um eine Wand zu strecken, kann man vertikale Rahmen aufhängen, möchte man sie hingegen breiter wirken lassen, verwendet man einfach nur horizontal ausgerichtete Bilder.

2. Auch die Proportionen eines Raumes haben Einfluss auf die Wirkung von Bildern: Hängt man einen Bilderrahmen über eine Eichentruhe, wirkt er sehr verloren. Dem entgegenwirken kann man mit vielen kleinen Rahmen, die als Collage arrangiert werden. Allerdings sollte man Fotos nicht in die Nähe von Fenstern oder Türen hängen, weil die Raumöffnungen als dominante Blickpunkte gelten.

3. Zudem spielt die Höhe der Bilderrahmen ebenfalls eine wichtige Rolle, schließlich wollen die Fotos gesehen werden. Das geht am besten, wenn man sie auf Augenhöhe an die Wand bringt – allerdings muss man bedenken, dass die Augenhöhe vom Sofa im Wohnzimmer eine andere ist als zum Beispiel vom Schreibtisch im Arbeitszimmer.


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