Weniger Möbel – Mehr Platz

Fotos: HUF Haus / Sonnleitner

Viele Fertighausanbieter haben sich auf den Einbau von Möbeln spezialisiert. Dank ihrer Manufakturen helfen sie, eine maßgeschneiderte Einrichtung von Anfang an zu planen

Platz im Eigenheim ist kostbar. Er wird pro Quadratmeter bezahlt – in der Regel vierstellig. Das erfordert einen smarten Umgang mit den zur Verfügung stehenden Flächen. Aber auch unsere veränderten Vorstellungen vom zeitgemäßen Wohnen erfordern einen hellen Kopf: Die Grundrisse sind offener geworden, die Küche ist meist in den Wohn- und Essbereich integriert. Und weil im modernen Effizienzhaus die Fensterfronten in aller Regel üppiger geworden sind, klingt in dem Zusammenhang mit modernem Wohnen das Wort „Stellwände“ wie aus der Zeit gefallen. Wohin aber mit Hab und Gut, auf das man selbst nach dem Entrümpeln nicht verzichten kann oder mag?

Zwar legen die Architekten auch hierzulande schon seit vielen Jahren ihren Entwürfen die Standard-Möbelmaße zugrunde, damit beispielsweise neben den Türen noch genug Raumtiefe für einen Schrank bleibt. Wer sich aber ein neues Haus baut, sollte ruhig noch einen Schritt weiter gehen – und den Platzbedarf für Bücher, Schuhe, Anzüge, Spielzeug, Staubsauger, Bügelbrett oder die Weihnachtsdekoration von A bis Z einplanen und vom Anbieter seiner Wahl bauen lassen. Das muss nicht unbedingt teurer werden. Es kommt nur darauf an, im Vorfeld die richtigen Fragen zu stellen. Exempel Kinderzimmer: Warum es mit einer Wand trennen, wenn zwei Rücken an Rücken stehende Einbauschränke denselben Zweck erfüllen können?


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Lesen Sie den ausführlichen Bericht ab Seite 102 in der Ausgabe Juli/August 2015 mein schönes zuhause°°°


Peter Michels

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