Ruhe & Frieden - Stressabbau zu Weihnachten
Die Festtage verlangen uns allerhand ab, da kippt die Vorfreude schnell mal in Stress. Dabei lässt sich mit...

Körper und Seele schreien in diesen Tagen geradezu nach Kuscheleinheiten. Seien wir nett zu ihnen. Zum Beispiel im Relaxort Nummer 1, im Bad.
Mit einem Weihnachtsduftbad wird es auch in der Wanne besinnlich. Das Rezept: 1 Liter Buttermilch, 3 Tropfen Vanille- und Orangenöl, je 1 Messerspitze Koriander und Muskatnuss ins Wasser geben. Außerdem noch Orangen- und Mandarinenschalen, die man vorher in ein kleines Leinensäckchen gefüllt hat. Die pflegenden Essenzen versorgen die Haut mit Feuchtigkeit und verbreiten einen himmlischen Duft.
Das geschälte Obst darf natürlich gegessen werden, es sorgt für die Vitaminzufuhr in der kalten Jahreszeit.
Gut zu wissen: Ätherische Öle sind so stark konzentriert, dass sie nur in kleinen Mengen und verdünnt verwendet werden sollen. Niemals mehr als insgesamt 10 Tropfen mit 20 Milliliter (1 Esslöffel) neutralem Pflanzenöl vermischen und unter fließendem Wasser in die Wanne füllen. Wer einen Ölteppich fürchtet: Die Essenzen in 3 Esslöffel Sahne oder oder 1/2 Tasse Milch mit 2 bis 3 Teelöffeln Honig emulgieren und diese Mischung ins Badewasser geben. Die Rede ist hier übrigens von natürlichen und nicht von minderwertigen synthetischen Aromaölen.
Wunderbar kombinieren lässt sich das Baden mit der Haarpflege. Am besten eine Feuchtigkeitspackung zu Beginn in die Haare einmassieren und einwirken lassen, während man im Wasser entspannt. Die feuchte Wärme im Badezimmer verstärkt den Effekt und lässt das Haar schnell wieder glänzen.
Ein natürlicher Glanzverstärker ist Bambus: 2 Handvoll frische Bambussprossen aus dem Asialaden pürieren und 10 Minuten als Haarmaske auftragen. Danach mit lauwarmem Wasser abspülen. Die Kieselsäure in den Sprossen wirkt sichtbar.
Simpel, aber funktioniert immer: Nach Belieben Kerzen im Badezimmer anzünden, dazu die Lieblings-Klassik-CD einlegen – die weihnachtliche Rundumversorgung für Leib und Seele ist gesichert.
Das Weihnachtsduftbad macht nicht nur alleine Spaß. Ein romantisches Rendezvous in der Badewanne – das hat was. Zum Beispiel eine positive Wirkung auf die Beziehung, wie eine psychologische Studie des rheingold Instituts zum Thema „Baden, Duschen, Whirlen zu zweit“ ergab. Baden zu zweit setzt nicht nur gegenseitiges Vertrauen voraus, es vermittelt vor allem ein Gefühl von Geborgenheit, fanden die Psychologen heraus. Die gemeinsame Zeit wird dabei besonders intensiv erlebt.
Tipp: Lachen Sie miteinander. Lachen reduziert die Produktion der Stresshormone Adrenalin und Cortisol, setzt Glückshormone frei, stärkt die Immunabwehr, fördert den Stoffwechsel und die Verdauung. Selbst wenn Ihnen nicht zum Lachen ist – tun Sie es trotzdem. Unser Gehirn lässt sich vom entspannten Gesichtsausdruck überlisten.