Videoüberwachung – Schützen Sie ihr Eigenheim!

Foto: topsicherheit.de

Die Anzahl der Einbrüche steigt jährlich weiter an. Kriminelle spionieren Häuser und Wohnungen manchmal schon Wochen vor der Tat aus, um sich von den örtlichen Gegebenheiten und Gewohnheiten der Bewohner ein Bild zu machen.

In sozialen Netzwerken wird gezielt nach Hinweisen gesucht, wann man auf Urlaub fährt oder das Haus aus einem anderen Grund über längere Zeit leer steht. Hat erst einmal ein Einbruch stattgefunden, fühlen sich viele Menschen nicht mehr sicher in den eigenen vier Wänden. Das Verbrechen hat nicht nur Auswirkungen auf die finanzielle Situation, viele Opfer entwickeln auch psychische Probleme. Um es erst gar nicht so weit kommen zu lassen, sollte man das Einbruchsrisiko möglichst minimieren. Überwachungskameras zählen in Einkaufszentren, Supermärkten und vielen öffentlichen Gebäuden bereits zur Standardausstattung. Auch bei Eigenheimen ist Videoüberwachung eine gute Möglichkeit, um sich gegen Kriminelle zu schützen. Eine Kamera vor der Haustür oder im Inneren des Wohnraums wirkt abschreckend auf Verbrecher. Schließlich ist das Risiko, anhand der Videoaufzeichnungen identifiziert werden zu können, groß.


Die richtige Planung geht schon beim Hausbau los

Plant man den Bau eines neuen Eigenheims, sollte man schon in der ersten Phase über verschiedene Sicherheitsmaßnahmen nachdenken. Möchte man eine Überwachungskamera installieren, sollte man bedenken, dass die verschiedenen Elemente Strom benötigen. Daher muss bei der Verkabelung schon feststehen, wo genau die Kamera angebracht werden soll. Weitere Elemente jeder Kamera sind ein Speichermedium und ein Monitor. Modelle, die mit Funk oder WLAN funktionieren, lassen sich auch problemlos in ältere Häuser einbauen.


Welche Arten von Kameras gibt es?

Generell unterscheidet man zwischen Geräten für den Innenraum und Außenbereich. Modelle, die vor der Eingangstüre oder an der Einfahrt montiert werden, müssen besonders robust sein. Schließlich müssen Außenkameras jedem Wetter standhalten. Witterungseinflüsse wie Wind, Regen, Schnee, Kälte oder Staub dürfen die Funktion der Kamera nicht beeinflussen. Unterschiede gibt es auch bei der Art der Datenübertragung. Hat man schon beim Bau des Hauses für ausreichende Verkabelung gesorgt, ist der Kauf eines Überwachungssystems zu überlegen, wo Daten über das Kabel übertragen werden. Diese Modelle bieten die größte Sicherheit bei der Übermittlung der Bilder. Besonders für Unternehmen und große Firmen zahlt sich die Investition in ein professionelles Überwachungssystem aus. Für den privaten Gebrauch werden gerne günstigere Varianten gekauft, die sich leicht installieren lassen und auch an bestehenden Objekten leicht anzubringen sind. Bei diesen Geräten erfolgt die Datenübertragung per Funk oder WLAN. Das Risiko einer Funkstörung oder eines Internetausfalls besteht bei diesen Modellen. Dafür erspart man sich das Verlegen eines Videokabels. Ein wichtiges Kriterium beim Kauf einer Kamera ist das Speichermedium. Je besser die Bildqualität sein soll, umso mehr Speicherplatz wird benötigt. Wählt man ein Modell mit einer minderwertigen Bildqualität, könnte es sein, dass man im Notfall den Kriminellen auf dem Bildmaterial nicht richtig erkennen kann. Soll das Überwachungssystem eher zur Abschreckung dienen und rechnet man nicht wirklich mit einem Einbruch, reichen einfache Modelle aus. Um Speicherplatz zu sparen, lohnt es sich, das Überwachungssystem mit einem Bewegungsmelder zu kombinieren. Dann startet die Kamera die Aufnahme erst, wenn vom Bewegungsmelder ein Signal ausgelöst wurde. Dadurch braucht man für die Aufzeichnungen nicht nur weniger Speicherplatz, man kann das Bildmaterial auchv viel schneller durchsehen, weil nicht die ganze Zeit gefilmt wird. Man hat auch die Wahl zwischen Modellen mit oder ohne Ton. Meist verhalten sich Einbrecher zwar besonders leise, manchmal können nur wenige gesprochene Worte jedoch maßgeblich zur Identifikation der Täter beitragen. Detailinformationen über unterschiedliche Modelle und Systeme findet man auf der Homepage http://www.topsicherheit.de/ueberwachungskameras.htm


Überwachungskameras mit Nachtsicht sind sehr empfehlenswert

Das beste Überwachungssystem nützt nichts, wenn Einbrecher in der Nacht kommen und auf den Bildern der Kamera nur dunkle Schatten zu erkennen sind. Da viele Verbrechen in der Nacht verübt werden, zahlt es sich aus in ein System mit Nachtsicht zu investieren. Dank Infrarot-LEDs ist es damit möglich, auch bei Dunkelheit brauchbare Aufnahmen zu machen. Je mehr Infrarot-LEDs im Umfeld der Kamera angebracht werden, umso besser ist die Bildqualität. Zusätzlich ist für eine gute Außenbeleuchtung zu sorgen. Dazu bieten sich LED Lichter an, die an den Bewegungsmelder gekoppelt sind.


Kann man die Überwachungskamera unbedenklich überall installieren?

Viele werden sich fragen, ob die Überwachung per Kamera aus Datenschutzgründen überhaupt erlaubt ist? Vom Gesetz her darf man am eigenen Grundstück Kameras anbringen. Dabei ist allerdings darauf zu achten, dass dabei keine Aufnahmen außerhalb der Grundstücksgrenze gemacht werden. Bringt man das Überwachsungssystem so an, dass auch der öffentliche Gehweg oder gar ein Teil vom Garten des Nachbars gefilmt werden, kann man wegen Verletzung der Privatsphäre belangt werden.


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