Tür-Couture

Die mit dem „red dot award 2009“ gekürte Tür „Trend Line 80N Pinie Mocca“ ist eine gekonnte Symbiose von transparenter Leichtigkeit einer Glastür und warmer, moderner Holzoberflächenoptik in mocca­­farbiger Pinie.

Glastüren, einst Schmuckstücke in Villen, erobern sich derzeit einen Stammplatz in vielen Häusern. In vollendeter Gestalt bekommen sie sogar das Prädikat „ausgezeichnet“ für ihre Dienste.

Farbig neutral, integrieren sich Glas­türen mühelos in ­un­ter­­­schied­lichs­­te Raum­kon­zepte und schaffen zu­gleich ein sich wieder­holendes, verbindendes Gestal­tungs­element. Glas pur, klar und schlicht, ist ihr klassischstes Erschei­nungs­bild. An­de­re Varianten zei­­gen sich sa­tiniert oder präsentieren sich mit hochwertigem Ri­l­len­schliff.


Eine Bereicherung dieser Klassiker sind Mo­delle mit besonderen Raffinessen. Bei­spiels­weise die mit dem „red dot design award 2009“ ausgezeichnete Tür „Trend Line 80N Pi­­nie Moc­ca“. Bei ihr wurden semitransparent schim­mernde Holzoptiken in das Innere der Glastür eingebracht. Lichte Durchlässigkeit ver­eint sich mit der Behaglichkeit von Holz.


Wie fließend die Übergänge von Design und Kunst sein können, dokumentiert die neue Glastürenserie „Art Line“ von WIRUS. Ein innovatives Druckverfahren überträgt ein be­stimmtes Motiv auf eine Spezialfolie, die anschließend zwischen die beiden Glas­scheiben gelegt und gebrannt wird. Das ähn­lich wie ein Fossil konservierte Motiv ist fort­­an gegen Abrieb oder andere Umwelt­ein­flüs­se resistent.


Von dieser Technik fühlten sich die Künstler Petra Dutiné, Stefan Schiek und Enno Fol­kerts inspiriert und schufen drei schwebende Kunstwerke. Die beweisen, wie faszinierend und einzigartig von einer progressiven Technik animierte Kunst­objekte sein können. Die Tür-„Werke" überzeugen durch eine eigene Ästhetik und inhaltliche Auf­fassung, sie verändern Räume auf ganz spezifische Weise. Das Schöne: Die freie künstlerische Entfaltung bleibt gewahrt und die scheinbar „schwebenden Kunst­werke“ erfüllen vorbildlich ihre eigentliche Funktion: zwei Räume zu verbinden oder zu trennen.


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