Schönes Badinterieur – Armaturen mit Stil

Vola 111 - Foto: www.vola.com

Sie sind das funktionale Herz jedes Badezimmers – Armaturen in modernem Design, mit neuen Funktionen und endlosen Kombinationsmöglichkeiten

Als im Jahr 1906 das Hotel Ritz in London eröffnete, kam die Tatsache, dass jede Suite ein Badezimmer besaß, einer Sensation gleich. Zu diesem Zeitpunkt kannten nicht einmal fünf Prozent aller britischen Haushalte ein eigenes Badezimmer. Und bis zu unserer heutigen Vielfalt an Wasserhähnen, Drehknäufen und Hebeln war es noch ein sehr weiter Weg. In Deutschland setzte sich das Bad erst in der zweiten Hälfte des zwanzigsten Jahrhunderts überall durch. Das Frankfurter Bad dafür die Weichen: Es platzierte Dusche oder Badewanne meist in einer Nische der Küche, da hier die vorhandenen Wasserleitungen genutzt werden konnten. Eine Schiebetür oder ein Vorhang dienten als Abtrennung, beheizt wurde üblicher weise mit einem Badeofen.

Mit dem Siegeszug des Badezimmers verlangte der stilbewusste Bürger auch rasch nach repräsentativen Armaturen, die man bald verschnörkelt oder bauhaus-sachlich, in Messing, Plastik oder mit Keramik-Besatz erwerben konnte. Gleich war allen Varianten ihr funktionales Aussehen mit aus der Wand ragenden Rohrleitungen. In den frühen sechziger Jahren jedoch traf der dänische Unternehmer Verner Overgaard den internationalen bekannten Architekten und Designer Arne Jacobsen um ihm seine Idee einer Unterputzarmatur vorzutragen. Damals konnten beide noch nicht wissen, dass sie mit der Umsetzung dieser Idee eine Revolution in der Badezimmergestaltung auslösen würden. Das völlig neue daran war, dass alle technischen Elemente in die Wand eingebaut und nur noch die Funktionsteile sichtbar bleiben sollten. Das war das Erfolgskonzept der VOLA Armatur 111, die damit zur ersten Unterputzarmatur der Welt wurde. Sie wird bis heute produziert. Und auch 47 Jahre nach Erscheinen gibt es für sie heute noch Ersatzteile zu kaufen. Inzwischen sind aus tropfenden Wasserhähnen High-Tech-Wasserspender geworden, die auf Wunsch gar berührungslos Temperatur und Druck des Wassers steuern. Auch die digitale Welt wird in Sachen Armaturenplanung verbraucherfreundlicher: Apps finden den passenden Waschtisch zur Armatur.

Wir beleuchten Form, Funktion, zeigen neue Designs und geben Anregungen für ihre bestmögliche Integration im Badezimmer.

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Lesen Sie den ausführlichen Bericht ab Seite 46 in der Ausgabe März/April 2016 mein schönes zuhause°°°


Frank Siebold

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