Mitmachen und Topfgucken

Foto: KitchenAid

Seele des Hauses und Zentrum des Familienlebens ist heute die Küche.

Vom funktionalen Arbeitsraum hat sie sich immer mehr zum Mittelpunkt des Wohnens entwickelt. Sie hat im neuen Einfamilienhaus diesen seltsamen Raum, in dem früher Couchgarnitur und Fernseher unkommunikatives Familienleben förderten, regelrecht annektiert, indem sie sich wohnlich schick gemacht hat und einfach dort eingezogen ist. Trennende Wände oder gar Türen sind nicht mehr üblich. Und wenn doch, wird die Küche oft gleich mit Kochinsel oder einem großen Tisch in der Mitte als Wohnküche dimensioniert. Denn es ist einfach angenehm für Koch oder Köchin, am Gespräch weiter teilzunehmen, während der nächste Gang vorbereitet wird.

Zahllose Kochshows im Fernsehen und ein steigendes Bewusstsein für gesunde Ernährung haben diesen Trend beflügelt. Dabei geht’s in der Küche längst nicht mehr um bloße Essenszubereitung. Das gemeinsame Kochen mit der Familie oder Freunden scheint weniger ein Trend als eine langfristige gesellschaftliche Entwicklung zu sein, die die moderne Küche natürlich zu gern fördert. Denn damit ist die klassische Kücheneinrichtung – immer schön an der Wand lang – im wahrsten Sinne des Wortes „von gestern“.

Im Schnitt werden in Deutschland 6.000 Euro in eine neue Küche investiert; aber 36 Prozent unserer Küchenkäufer geben auch schon mehr als 10.000 Euro für ihren Sehnsuchtsort aus, wie die Arbeitsgemeinschaft Moderne Küche (AMK) ermittelt hat.


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Lesen Sie den ausführlichen Bericht ab Seite 40 in der Ausgabe Juli/August 2015 mein schönes zuhause°°°


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