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Die neue Ausgabe des Lavazza-Kalenders ist eine Hommage an die Frau und ihre Weiblichkeit. Visualisiert wird die Einzigartigkeit jeder Frau durch die Darstellungen als Muse, Göttin oder eben als königliche Herrscherin über eine luxuriöse Welt.
Finlay MacKay, einer der originellsten Fotografen der Gegenwart, inszenierte die Bilder unter der Kreativ-Leitung der Werbeagentur Armando Testa. Mit Elementen aus der Zeit des Jugendstils (Art nouveau) verarbeitete MacKay imaginäre Rekonstruktionen und Szenen europäischer und asiatischer Höfe sowie des mittelalterlichen Rittertums. Die in den Bildern dargestellte Empfindsamkeit und Eleganz bilden einen perfekten Einklang mit den Eigenschaften des berühmten Lavazza Espresso.
FINLAY MACKAY - Fotograf
Finlay MacKay wurde 1973 in Schottland geboren und studierte Mitte der 90er Jahre Fine Art Photography an der Glasgow School of Art. Nach seinem Umzug nach London begann er seine Suche nach einem eigenen künstlerischen Weg.
Zuerst war er als Assistent für bekannte Fotografen wie Julian Broad, Alex Cayley und Elaine Constantine tätig, mit denen er von 1999 bis 2002 fest zusammenarbeitete.
Ab 2002 begann MacKay sich auf seine eigenen Werke zu konzentrieren. Bereits seine ersten Arbeiten lassen einen absolut neuen und originellen Stil erkennen, der sowohl auf visuelle Stilelemente der Street Art und des Comics als auch auf die klassische englische Malschule zurückgreift. Schon bald erhielt er seine erste große Chance: Diesel gab bei ihm die Fotografien der Kampagne „Work Hard“ in Auftrag, die ihm und der Agentur KesselsKramer auf dem Festival in Cannes 3 bronzene Löwen einbrachten.
In jüngster Zeit arbeitet MacKay für Nike, Adidas, Olympus, British Telecom, das Scottish Ballet, Channel 4, The English National Opera und das weltbekannte Londonder Kaufhaus Harrods. Darüber hinaus hat MacKay für viele große Magazine fotografiert, darunter The New York Times, Sleazenation, 125 und Arena
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Lavazza trifft mit den am Kalender beteiligten Künstlern jedes Jahr bewusst eine provozierende Auswahl. Überaus kreativ begleiten sie den Weg des Turiner Unternehmens auf der Suche nach immer neuen figurativen Ausdrucksformen und immer höherer künstlerischer Qualität. Jedes Jahr ist der italienische Caffè-Röster bestrebt, mittels glamouröser Geschichten zu überraschen und zu ironisieren. Der Betrachter wird in eine Welt der Imagination geführt, eine Welt aus glamourösen, fantastischen Fabeln. Während die verschiedenartigen Bilder ihre volle Perfektion und Wirkung im Laufe jeder Betrachtung individuell entwickeln, bildet der Lavazza Espresso eine Konstante, die in jedem Arrangement gewürdigt wird.
Als Kultobjekt par excellence rühmt sich die 16. Ausgabe des Kalenders der Mitarbeit von zwei ganz Großen der internationalen Modebranche: Modedesignerin Vivienne Westwood kreierte das Kleid für das Fotomotiv „Russian“ – einen der Charaktere. Das Design spiegelt den Anspruch von Lavazza wider, stets innovative Wege zu suchen und auch Kreationen zu wagen, die Mut zu gänzlich Neuem, Ungewöhnlichem verlangen. Der italienische Schmuckhersteller Damiani ist für den Schmuck der Königinnen verantwortlich. Die Schmuckauswahl betont den Luxus der prunkvollen Szenografien und unterstreicht die Beziehung zwischen den Juwelen aus dem Hause Damiani und dem Juwel aus dem Hause Lavazza, dem Espresso.
Zu einem der herausragenden Juwelen bei den Aufnahmen gehört die einzigartige Kette die den Namen „Sophia Loren“ trägt und aus 1.352 Diamanten mit insgesamt 81 Karat sowie einem Anhänger aus der Kollektion „Juliette“ besteht und an den Zauber des Orients erinnert. Überdies werden architektonische Details aufgenommen, wobei die Atmosphäre des Fin de Siècle, die Strenge des Art Déco und die Leichtigkeit des Jugendstils miteinander kombiniert werden.
Lavazza und die Fotografie: 16 Jahre Kamerakunst
Wenn es in Italien ein Unternehmen gibt, das die Kommunikation als konstantes Experimentierfeld genutzt hat, dann ist dies Lavazza. Von Anfang an bestimmte der Mut, neue Wege einzuschlagen, jede seiner Aktivitäten. Getreu dem Motto des Philosophen Voltaire: „Der Erfolg ist schon immer ein Kind der Kühnheit gewesen.“
So ist es wenig verwunderlich, dass die Familie Lavazza, die der Kunst gegenüber immer besonders aufgeschlossen war, in jener Phase, als die Kunstform Fotografie einen gewaltigen Boom erlebte, den Entschluss fasste, auf diesem Sektor selbst aktiv zu werden. Die Partnerschaft zwischen Lavazza und den Kamerakünsten dauert seit nunmehr 16 Jahren an und ist in der internationalen Fotografie-Szene zu einer festen Größe geworden. Mit dem jährlichen Kalender hat Lavazza eine internationale Plattform für den fotografischen Ausdruck geschaffen. Und die Fotografie hat ein neues Feld visueller Kreativität gefunden, das bis zu diesem Zeitpunkt unbekannt war.
Der erste Kalender
Es begann im Jahr 1993 mit einem Kalender, den das Unternehmen dem meisterhaften Fotografen Helmut Newton anvertraute. Es folgten Fotokalender, die wegen der Intensität ihrer Bilder, aber auch wegen der positiven Kraft, die von jeder Jahresausgabe ausging, unvergessen sind. Die völlig unterschiedlichen Herangehensweisen von 14 Fotografen sorgten dafür, dass im Laufe der Jahre mit ihren Arbeiten ein breit gefächertes Gesamtwerk der Fotografie entstand.
Themenvielfalt: Lebenslust, Ironie und Überraschung
Mit dem Einstieg in die Reportage-Fotografie begab Lavazza sich im Jahr 1999 auf die Suche nach neuen kreativen Impulsen. Das Unternehmen wandte sich an die Fotografen der Agentur Magnum; an jene Bildjournalisten, die uns eine Geschichte exakt in dem Moment erzählen, in dem diese gerade passiert. Dabei entpuppte diese Art der Fotografie sich als ideales Instrument für die Gegenüberstellung. Von traditionellen Kaffee-Zeremonien zu modernen Formen des Caffè-Konsums dokumentieren sie den Wechsel in das neue Jahrtausend. Lavazza landete erneut einen Überraschungserfolg: mit Kalendern, die einen Querschnitt der Gesellschaft abbildeten; natürlich ohne dabei jeweils die lebensbejahenden Seiten sowie die positiven Aspekte des Kaffees aus den Augen zu verlieren.
Einen noch kühneren Schritt wagte das Unternehmen im Jahr 2002. Auf neun Jahre des klaren Bekenntnisses zur Schwarz-Weiß-Fotografie folgte nun die Entscheidung, Kalender mit Farbbildern herauszubringen. Die neue Reihe startete der Amerikaner David LaChapelle, dessen Stil von der Farbgebung in besonderer Weise geprägt ist. Es schlossen sich Autorenfotografen an, bei denen es sich aufgrund ihrer respektlosen Herangehensweise an die Materie und ihrer eigenwilligen visuellen Gestaltung um typische Vertreter der Gegenwartskunst handelt: Jean-Baptiste Mondino, Thierry Le Gouès, Erwin Olaf, wieder einmal Ellen von Unwerth, Eugenio Recuenco und nun Finlay MacKay.
Enrica Viganò, Kunstkritikerin, Kuratorin diverser Vernissagen und Gründerin der Bildagentur ADMIRA