Home & Office - Arbeiten von Zuhause

Home & Office - Arbeiten von Zuhause: Einrichtungs-Ideen für das Büro im eigenen Heim

Erfreuliche Nachricht: Die Zahl der Kreativen unter den Deutschen nimmt zu. Angestellt oder freiberuflich – es sind Leute, die ihren Wert nicht durch „Anwesenheit“ beweisen, sondern lieber mit ihren Arbeitsergebnissen glänzen. Die sie gern bestens gelaunt und stauverschont vom Schreibtisch zu Hause in die Firma mailen…

„Viasit“ ist seit fast 30 Jahren in den Büros der Denker zu Hause. Bisher mit schicken Sitzgelegenheiten, jetzt mit dem Designmöbel-„System 4“, das drauf und dran ist, sich mit dem Arbeitszimmer auch die Wohnräume zu erobern.


Weniger ist mehr! Konzentriert auf das We­sent­liche! Reduziert auf das Ma­xi­mum! Wä­ren die Designer so gut wie ihre Sprüche, hät­­ten wir die süße Qual der Wahl statt der Mühen des oft enttäuschenden Su­chens: Das Einfache bleibt die hohe Schule der Edelliga. Umso größer ist die Freude, wenn man wieder ei­ne Idee entdeckt, die es geschafft hat. So in etwa verläuft die Bekannt­schaft mit dem Design­mö­bel-„System 4“ von „Viasit“.


Demokratisierung des Schönen


Das in Neunkirchen/Saarland ansässige Fa­mi­lien­unternehmen hat sich in nun fast 30 Jahren mit an­spruchs­­­vollen Bürositzmöbeln einen Na­­men erarbeitet. Thomas Schmeer, zweite Ge­ne­ra­tion der Gründerfamilie, derzeit Mar­ke­ting­­leiter, nennt die kompromisslose Orien­tie­rung von „Viasit“ auf erstklassige, aber bezahlbare Qua­­lität den Schlüs­sel zum Erfolg.


Gerade wurde der „linea 3 d“, ein ebenso schic­­ker wie bequemer Bürodrehstuhl mit ge­­­stricktem Netzrücken, mit dem international renommierten „red dot design award 2008“ in der Sparte „product design“ ausgezeich­­net (siehe Foto Seite 43). Begründung: inno­va­ti­ves Design made in Germany mit höchsten ergonomischen Ansprüchen verbunden. Und das mit auffallend günstigem Preis-Leis­tungs-V­er­hält­nis, wie Thomas Schmeer er­gänzt.


Man kann es auch „Demo­kratisierung des Schönen“ nennen. Der von Paul Brooks entworfenen „linea“-Serie verhalf das zu einem Senk­recht­start: Schon kurz nach ihrer Markt­ein­füh­rung ist sie bei „Via­sit“ der absolute Renner im Objekt­be­reich. Dass sich das neue Möbel-„System 4“ mindestens ähnlich erfolgreich etablieren wird, liegt nahe, wie der Gedanke von „Viasit“, zum klasse Bürostuhl gleich auch das entsprechende Interieur mitzuliefern.



Die Kunst des Einfachen


Das Herangehen ist dasselbe: Wie gutes Sit­zen die Denkstärke heftig befördern kann (der Ritt auf dem falschen Sattel war schon immer nur härter, nicht erfolgreicher), so ­beeinflusst der Arbeits­platz nachhaltig die Leistungs­stärke des Kopfwerkers.


„Gut“ und „schön“ gelten seit jeher als ein gutes Paar. Obwohl es uns egal sein sollte, ob beim „System 4“ die Form der Funk­tion folgte oder umgekehrt. Wichtiger ist, dass gerade die Einfachheit der Grund­idee ihre Güte ausmacht. Es ist nicht das erste Mal, dass die Festlegung auf ein Raster zum Erfolg führt: Geradlinig und klar, den Rhythmus einheitlicher Strukturen und ganz weniger Funk­tions­elemente klug für eine fast unbegrenzt kreative Vielfalt individueller Kombinations­möglichkeiten nutzend, der Gestaltungsfrei­heit ihren nötigen Spielraum geben – das ist das „System 4“.


Es bietet die Wahl zwischen nur 4 Farben – Schwarz, Weiß, Rubinrot, Silber. Es hat nur 4 Komponenten – Rohrelemente, die farbigen Metallplatten für Böden, Seiten und Rückwände, Glastablare und Funktions­teile, wie Türen und Schubkästen. Und es gibt nur ein Maß für Breite und Tiefe: 37,5 Zentimeter. Exakt so lang sind die (Stahl-) Rohr­elemente, die für Halt und Struk­tur sorgen. In der Höhe kann man zwischen 37,5 und 18,5 Zentimetern wählen. Faszinierend, wie viel man mit so Wenigem anfangen kann.


Bei näherer Be­trachtung ist es auch hier wieder die Kunst des gekonnten Durchbrechens der strengen Vorgabe, die dem Ganzen den eigentlichen Charme gibt. So lässt sich die erzwungene Reduzierung auf eine, höchstens zwei Grund­farben, eindrucksvoll erweitern durch die Nutzung von Tablaren aus weiß oder grün satiniertem Glas, das sich zur Wiederholung als Tisch- oder Schreibtisch­ober­fläche anbietet.


Ähnlich ist es mit den Fußelementen: Die 4,5-Zentimeter-Version macht eine genauso gute Figur wie die gehobene Standhöhe auf Füßen von 37,5 Zentimetern. Oder die Schubkästen: Einer­seits gibt es eine Variante in XXL, also 75 Zentimeter breit. Andererseits sorgen auch Ver­sionen in halber Höhe (18,75 Zentimeter) für Ge­stal­tungs­spielraum und Funktionsvielfalt – manch­mal ist ein flacher Kasten die bessere Wahl, nicht nur aus optischen Gründen.


Arbeits- oder Wohn-Design?


Es macht in Wohnräumen als High Board eine ebenso gute Figur wie als Biblio­theks­wand oder Homeoffice mit Schreib­tisch, Roll­­­­container und Ab­lagen, als edler Em­pfangs­­tresen einer An­walts­kanzlei ebenso wie als elegant-sachliches Chefbüro eines Steuer­beraters. Thomas Schmeer betont neben der bisher se­lten zu findenden Gestal­tungs­frei­heit auch die praktischen Vorteile dieses exklusiven Mö­bel­­systems: Es ist auffallend mon­tagefreundlich. Nicht im IKEA-Sinne („Schraubst du noch, oder wohnst du schon?“), aber anders als bei Wettbewerbern bedarf es keiner (teuren) Spezialisten­truppe, um die ausge­wählten „System 4“-Kom­po­nen­ten aufzustellen. Oder bei verändertem Be­darf wieder anders zu konfigurieren. So lautet das schönste Kompliment, das man dem neuen „Viasit“-Designmöbel-System ma­chen kann: Es ist drauf und dran, sich Kult­status zu verschaffen.


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