Highlights von der Living Kitchen 2013

Highlights von der Living Kitchen 2013. Foto: KitchenAid

Willkommen im Genussraum Küche! Profitechnik vom Feinsten mit Geling-, Geschmacks- und Spaßgarantie macht sich schick, weil Kochen zunehmend ans Wohnen heranrückt. Ganz nach Wunsch sorgen frische Farben für Laune oder edles Holz für Behaglichkeit.

Kochen ist heute weit mehr als die schlichte Zubereitung von Nahrungsmitteln. Kochen ist heute ein Lifestyle-Event, das voll ins Familienleben und in den Wohnbereich integriert sein soll. In Köln zeigten Sterneköche ihr Können an neuester Gerätetechnik. So das Garen in Vakuumbeuteln mit Niedrigtemperaturen unter 100 Grad (Sous-vide-Garen genannt).


So wie heute Marketing funktioniert, suggeriert uns Werbung, dass der Besitz der technischen Wunderwerke den Anwender zum Gourmetkoch macht. Dazu kommen als Komponenten Elektronik und Internet, die das Kochen und Backen perfektionieren sollen – und beim Stromsparen helfen. Smartphones oder Tablets „wissen“ heutzutage, was für ein Rezept benötigt wird und stellen entsprechend Einkaufszettel zusammen. Oder sie schalten künftig den Spüler ein, wenn der Strom im Netz gerade günstig ist – natürlich auch von unterwegs.


Die Möbelhersteller überbieten sich mit immer neuen Ideen, die Küchen größer, wohnlicher und praktischer zu machen. Für die Arbeitsgemeinschaft „Die moderne Küche“ ist dieser Wohnraum längst zum zeitlosen, nachhaltig geprägten und technisch ausgereiftesten Bereich im Haus geworden. Wie weit das geht, belegt die Idee eines Luxus-Hausgeräteherstellers, der einen Geräuschdesigner damit beauftragt hat, das Schließgeräusch seiner Backofentür zu optimieren.



Dieses Kochfeld verspricht garen mit Intelligenz

Der Clou sitzt auf dem Topfdeckel: Die Induktionsspule unter der Glasfläche kommuniziert mit dem IQ-Sensor auf dem Deckel. Das ermöglicht in den drei Voreinstellungen zum Dampfgaren, zum Kochen mit viel Flüssigkeit und zum langsamen Garen nicht nur die automatische Kontrolle über den Kochvorgang, sondern spart dazu bis zu 40 Prozent Energie.



Wie von Zauberhand...


... gleitet die schwere Granit-Arbeitsplatte der Kochinsel vor. Sie scheint beinahe zu schweben, dient als ein bis zu 2,40 Meter langer Tisch für vier Personen – und gibt das Induktionskochfeld frei. Das speziell entwickelte patentierte Führungssystem ist unsichtbar integriert. Da beim Kochen mit induktion nicht das Kochfeld selbst, sondern nur Töpfe und Pfannen heiß werden, kann die Platte nach dem Kochen gleich wieder darüber geschoben werden. Schöner Kontrast zum dunklen Granit der Arbeitsplatte: der mit weißem Glas elegant verkleidete Korpus der Kochinsel.



Doppelt so schnell backen


Backen mit Induktion ist nicht nur schneller, sondern spart auch bis zur Hälfte der Energie ein. Und das Umdrehen des Bratens gehört ebenfalls der Vergangenheit an: Er wird von unten durch den eingeschobenen induktionseinsatz und von oben durch den Grill perfekt gegart: innen zart und saftig, außen kross.


Der nächste Schritt: Hausgeräte werden künftig mittels Smartphone oder Tabletrechner miteinander und mit dem Internet verbunden. Damit lassen sie sich nicht nur einfach bedienen, sondern auch ihr Stromverbrauch ablesen und steuern.



Sous-Vide-Garen


Sous vide ist französisch und bedeutet unter Vakuum. Rohen oder gekochten Nahrungsmitteln wird in einem Hochleistungsvakuumierer die Luft entzogen; der Beutel wird versiegelt. Die Speisen werden dann im Dampfgarer bei niedriger Temperatur besonders schonend zubereitet. Alles bleibt saftig und zart. Zugabe von Fett ist nicht nötig.


Ein Schockfroster kann die Leckereien innerhalb von nur 90 Minuten zunächst von 90 auf drei Grad Celsius bringen. Für längere Aufbewahrung kühlt er sie dann innerhalb weiterer vier Stunden auf minus 18 grad. Selbst empfindlichste Speisen können so eingefroren werden. Geschmack und Konsistenz bleiben perfekt erhalten, kein Milliliter Flüssigkeit geht verloren.



Wärmeschubladen


Eigentlich zum Geschirrwärmen oder Heißhalten von Speisen gedacht, können diese Wärmeschubladen auch Hefeteig gehen lassen, Joghurt zubereiten, Lebensmittel auftauen, Schokolade schmelzen oder Gelatine auflösen. Das Modell hat sogar das Niedrigtemperaturgaren drauf. Dieses Garziehen über einen längeren Zeitraum (zum Beispiel nach dem Anbraten) gelingt ihm deshalb so gut, weil das 14 oder 29 Zentimeter hohe Gerät in dieser Betriebsart die Temperatur exakt konstant hält. Ein ausführliches Gourmetkochbuch gehört übrigens zum Lieferumfang.


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