Nächtliche Wellness-Oase: das Wasserbett
In den letzten 30 Jahren haben sich knapp 90 Millionen Menschen weltweit ein Wasserbett zugelegt. Heutzutage...

Was aber sieht man noch, wenn man in der Frühe die Augen aufschlägt? Ein Morgen-Grauen, sodass man gleich wieder unter die Bettdecke kriechen möchte? Oder ein rundum erfreuliches Bild? Die – hoffentlich – erholsame Nachtruhe und der erste Blick am Morgen entscheiden, in welcher Stimmung wir in den neuen Tag starten.
Den Seinen gibt‘s der Herr im Schlafe, heißt es. Für guten Schlaf, der fit macht und nicht schlaff, müssen wir aber auch selbst etwas tun. In Betten von zweifelhafter Qualität werden wir ihn nicht finden. Zum Glück hat der Besserschläfer Verbündete wie die Dieter Knoll Collection, in deren anspruchsvollem Möbelprogramm – neben wertvollen Polstermöbeln – Betten gebührende Aufmerksamkeit erfahren.
Der für renommierte internationale Marken tätige Designer und Innenarchitekt Bert Lieber hat für Dieter Knoll eine Reihe von guten und schönen Betten entworfen: „Mondo“, „Mondial“, „Lido“, „Oscar“, „Sino“ und „Epos“, gediegene Möbel aus akkurat verarbeiteter massiver Kirsche. Edles Holz allein aber macht noch kein exklusives Möbel. Die Kunst besteht darin, sorgfältig und sachkundig mit dem Material umzugehen. „Falsch behandeltes Kirschbaumholz“, sagt Bert Lieber, „kann so gewöhnlich aussehen wie Eiche.
Es kommt nicht nur darauf an, ob am Ende die Oberfläche ordentlich poliert wird, sondern schon darauf, wie man das Holz lagert und trocknet, damit es später nicht reißt oder schwindet.“ Ganz abgesehen davon, dass bei den einzelnen Teilen eines Möbels die Maserung perfekt übereinstimmen muss. Durch den hohen Anteil an aufwändiger Handarbeit wird dort auf die Herstellung eines Möbels über die Hälfte mehr an Zeit verwandt als bei rein maschineller Fertigung.
Wie man sich bettet ...
Auch Bert Liebers dezentes, mit raffinierten Details ausgestattetes und in den Proportionen ausgewogenes Design ist in dem Manufakturbetrieb in besten Händen. „Ob ein Griff oder ein Fuß fünfzehn oder fünfzig Millimeter weit ausgreift, ist eine Sache des Entwurfs“, sagt er. „Ob aber eine Fuge einen oder fünf Millimeter breit ist, hängt von der Meisterschaft der Handwerker ab. An den Feindetails erkennt man die Klasse eines Möbels.“ Der Zusammenklang von ausgefeiltem Design, durchdachter Funktion, hochwertigem Material und sorgfältiger Verarbeitung zeigt sich schon aus einigen Metern Entfernung als deutlicher Unterschied zum Billigmöbel.
Edles Massivholz, ohne Kunststoffteile, Spanplatten oder Leimschichten, macht ein Bett nicht nur wertvoller, schöner und stabiler, sondern auch gesünder – vor allem, wenn die Oberflächen, wie bei der Dieter Knoll Collection, ausschließlich mit natürlichen Ölen oder mit schadstofffreien Lacken auf Wasserbasis behandelt werden.
Bert Lieber legt bei Betten außerdem größten Wert darauf, so weit wie möglich auf Metall zu verzichten. Die Empfindlichkeit, mit der Menschen auf elektromagnetische Felder reagieren, ist individuell sehr unterschiedlich ausgeprägt:. „Es gibt Schläfer, die fühlen sich schon durch geringe Mengen von leitendem Metall in ihrer Umgebung gestört. Da kann eine Schraube im Bettgestell, sofern sie nicht aus Messing besteht, eine Schraube zu viel sein.“
Elektromotoren zur Höhenverstellung des Kopf- oder Fußteils hält Lieber deshalb für eine Sünde. Trotzdem plädiert auch er für Metall im Bett: Taschenfederkernmatratzen – deren Stahlfedern einzeln in textile „Etuis“ verpackt sind, die eine elektrische Aufladung verhindern – mit einer hinreichend dicken (Rosshaar-)Isolierung auf der Liegefläche hält er für die besten.
Der Möbeldesigner Bert Lieber weiß, welche Betten unserem Körper gut tun, der Innenarchitekt, wie ein Schlafzimmer aussieht, das unsere Seele entspannt: „Es sollte sich im Charakter nicht wesentlich vom Wohn- oder Arbeitsbereich unterscheiden.“ Häuser, deren Innenleben aus einem Guss ist, wirken harmonisierend auf ihre Bewohner. Warum soll ein schöner Durchblick nicht auch auf ein schönes Bett fallen? Bei Ruhebedarf lässt sich ja die Tür schließen.