Fliesen-Trendscout Siegfried Nolting: Trend 1 - Zement + Terrazzo

Fliesen-Trendscout Siegfried Nolting: Trend 1 - Zement + Terrazzo

Terrazzo wurde vor allem zu Beginn des vergangenen Jahrhunderts in unserer Region neben den Zementfliesen als strapazierfähiger Bodenbelag verwendet - als Terrazzo Platten oder als Ortterrazzo. Vielfach wurden aufwendige und sehr beeindruckende Ornamente eingebaut.

Zementfliesen

sind ein sehr klassisches Material als Vorläufer der stärker strapazierfähigen keramischen Steinzeug-Fliesen. Zementfliesen finden heute nicht nur in der Denkmalpflege wieder einen immer breiter werdenden Interessentekreis. Auf Grund der ausgesprochen schönen und natürlichen Pastelltöne der Zementfliesen und ihrer lebendigen Ausstrahlung, ähnlich dem Terrakotta, werden Zementfliesen in öffentlichen Bereichen, aber auch zunehmend im privaten Wohnbereich eingesetzt.


Mit der wachsenden Beliebtheit der Betonoptik in jeder Hinsicht und von Betonprodukten an sich werden Zementfliesen (eigentlich "feine" Betonplatten) in der modernen Architektur immer interessanter. Es gibt entgegen den klassischen Kleinformaten sehr große Zement Platten für den Innen und Außenbereich. Die von uns angebotenen Zementfliesen werden streng nach den herkömmlichen Verfahren von Hand gefertigt.


Terrazzo

Auf Grund seiner enormen Belastbarkeit war Terrazzo auch in vielen öffentlichen Bereichen zu finden. Wie in vielen anderen Bereichen erleben diese klassisch zeitlosen Beläge einer steigenden Nachfrage. Die Terrazzoplatten werden aus Natursteinkörnung (recht fein) mit eingefärbtem Zement und nachträglichem Schleifen gefertigt. Es wird nur ein 120-iger Schliff verwendet, der den Platten eine modernes Aussehen und eine gute Rutschhemmung „verpasst“. Die Platten werden ökologisch ohne Kunststoffzugabe gefertigt. Die von uns angebotenen historischen Terrazzoplatten passen entgegen den italienischen Anbietern sehr gut zu den aktuellen und historischen Farben und Mustern in unserer Region. Sie sind dazu auch noch richtig preiswert.


Terrazzo Steinfußboden – Terrazzo-Fliesen - Ortterrazzo zementgebunden

Erste Terrazzo Böden gab es bereits in der Antike. Terrazzo Steinfußboden war ursprünglich ein Belag, der vor Ort trocken gemischt, mit Wasser und Zement vermengt und auf den Boden verteilt wurde. Danach wurde der Terrazzoboden geschliffen und gewachst. In der Nachkriegszeit war Terrazzo ein billiger Belag. Heute wird Terrazzo einerseits in Platten als Fliesen hergestellt und ähnlich wie Naturstein in Rohplatten produziert, die dann auch zu entsprechend als Treppe, Fensterbank oder anderweitig verarbeitet werden können.



Es gibt kaum noch Firmen, die Ortterrazzo (großflächiger Terrazzo) erstellen können. Hier können wir behilflich sein:

Der örtlich hergestellte Terrazzo wird als Verbundkonstruktion gefertigt und besteht aus 2 Schichten - Unterkonstruktion und Terrazzovorsatz in verschiedenen Farben und Größen. Der Terrazzovorsatz (obere Schicht) besteht aus verschiedenen Bestandteilen, wie gebrochene Gesteinskörnungen, Bindemittel (Zement, Gips oder Kunstharz) und unterschiedliche Zuschlagsstoffe (z.B. farbigen Pigmenten, Glas, Perlmutt, Metall, Mosaik- und Intarsienarbeiten etc.).


Entsprechend ihren Wünschen können sie können für die Herstellung des Terrazzo (als Orts- oder auch Gußterrazzo) alles individuell planen:

  • die Zementfarbe für Terrazzo;
  • die einzelnen Natursteinkörnungen sowie deren Größe und Zusammensetzungen;
  • Terrazzo mit farbigen Pigmenten, Glas, Perlmutt, Metall (sehr modern,) Mosaik- und Intarsienarbeiten;
  • die Oberfläche des Terrazzo - poliert, kristallisiert oder imprägniert;

Wir können auch bei der Sanierung ihre alten Terrazzo Steinböden behilflich sein:

Dabei wird der Terrazzo geschliffen und anschließend werden Risse, Fehlstellen, Löcher oder fehlendes Mosaik gespachtelt und ersetzt. Die Oberfläche kann danach poliert, kristallisiert oder imprägniert werden.


Kristallisation ist ein interessantes Verfahren, welches auch als Standardmethode zum Polieren von Kalksteinen und Marmor genutzt wird. Hierbei handelt es sich um ein Verfahren zur Härtung der Steinoberfläche durch die Reaktion einer säurehaltigen Lösung mit den im Stein enthaltenen Kalkverbindungen, welche auch noch einen Hochglanz ermöglicht.


Vorteile:

  • natürliche Härtung der Steinoberfläche;
  • gleichmäßiges und natürliches Glanzbild;
  • Atmungsaktivität bleibt erhalten;
  • langfristiger Schutz und Kratzhemmung;
  • Ausführung ohne Staub, Schmutz und Lärm;
  • einfachere Unterhaltsreinigung

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