Fenster, Fenster in der Wand ...

Fenster, Fenster in der Wand ...

. . . welche sind die schönsten im ganzen Land? Die Zeiten von Rahmen streichen und von Wärmeverlusten sind vorbei. Ganz neu: rahmenlose und heizende Fenster!

Wirtschaftlichkeit


Holzfenster sind – langfristig gesehen – die preiswerteste Alternative. In einer Studie des Instituts für Bau­for­schung über die Nachhaltigkeit von Bauteilen – es werden Langzeitbetrachtungen von 100 Jahren durchgeführt – hat das Holzfenster die Nase vorn: Was die Wirtschaftlichkeit angeht, ist es anderen Materialien haushoch überlegen.


Ein fachgerechter Einbau und regelmäßige Pflege vorausgesetzt, halten Holzfenster länger als alle anderen – und bleiben länger schön. Ihre durchschnittliche Lebensdauer liegt bei etwa 60 Jahren. Auch das Argument, der Pflegeaufwand sei zu hoch, ist aus der Welt. Erstens braucht jedes Rahmenmaterial Pflege – nicht nur Holz. Zweitens haben neue Oberflächenverfahren in den letzten Jahren die Holzfenster ausgesprochen wartungsfreundlich gemacht.


Stabilität


Befestigungen im Holz sind auf Dauer stabiler, denn Verschraubungen im Holz lassen sich in vollem Material befestigen. Ganz anders bei PVC, das auch in kaltem Zustand fließt. Dort können sich Schrauben bei starker Beanspruchung in den Hohlprofilen sehr viel schneller lockern, ausgeschlagene Bohrlöcher sind die Folge. Besonders dort, wo die Fenster stark beansprucht werden.


Brandverhalten


Holzfenster haben das bessere Brandverhalten, das belegen Untersuchungen der Feuerwehr. Während Thermoplaste bereits bei Temperaturen von 110 bis 130 Grad zerfließen und giftige Gase freisetzen, halten Holzfenster auch bei über 200 Grad noch stand und verformen sich nicht. Ein vorzeitiges Bersten der Scheiben wird so verhindert – und eine plötzliche Sauerstoffzufuhr, die das Feuer erst noch anfacht.


Ökologie


Holz zeichnet sich durch einen geschlossenen Kohlendioxid-Kreislauf und einen relativ geringen Energiebedarf bei der Produktion aus. Für die Herstellung eines Holzfensters wird nur etwa ein Elftel der Energiemenge benötigt, die man für ein Kunststofffenster braucht.



Das Heizende


Die Idee eines „heizenden“ Fensters oder Ventilationsfensters stammt aus dem 18. Jahrhundert. Damals wurde die im Zwischenraum eines Kastenfensters von der Sonne oder dem Gebäude selbst erwärmte Luft in den Raum (zurück-)geführt.


Neu ist jetzt ein patentiertes Ventil, das die vorgewärmte frische Luft dosiert an die Innenräume abgibt – oder bei genügend Innenwärme wieder nach draußen leitet. Verglichen mit einfach verglasten Häusern, kann man mit Ventilationsfenstern einen Energiegewinn von etwa 300 kWh pro Jahr erzielen. Eine kostenlose zusätzliche Heizung und gleichzeitig ein Lüftungssystem für das ganze Haus!


Bisher wurden solche Fenster noch nicht in nennenswerter Menge produziert, doch der dänische Patentinhaber und sein bislang einziger deutscher Hersteller setzen auf den technologischen und ästhetischen Durchbruch.


Das ewig Schöne


Hier fand eine kleine Fensterrevolution statt: Das Familienunternehmen Gegg entwickelte Fenster, bei denen der Holz-Flügelrah­men komplett hinter der Wand oder dem Wärmedämmverbundsystem verschwindet. Ästhetisch ansprechend sind von au­ßen nur noch das Glas und die Regenschutzschienen zu sehen. Damit bietet sich ein zeitlos schönes, dem Bauhausstil nicht unähnliches Design. Die wertvollen Holzrahmen sind vor jeglichen Witterungseinflüssen geschützt – dauerhaft schön und pflegeleicht.


So viel Ideenreichtum wird belohnt: Auf der internationalen Handwerksmesse 2007 wurde Götz Gegg mit dem „Bundesinnovationspreis des Handwerks“ ausgezeichnet.


Bei richtig geplanter Laibung freut sich der Bauherr beim „revo“-Fenster außerdem nicht nur über 20 Prozent mehr Licht im Haus, es verbessert zudem die Wärmedämmung. Ein erhöhter Schall- und Wärmeschutz wird durch das 3-Ebenen-Dichtsystem erreicht. Das „Revolutionsfenster“ erhielt Bestnoten in den Tests von Bauphysikern, durchgeführt nach neuesten Euro-Prüfnormen. Ohne Schwierigkeiten kann es als Energiesparfenster in Niedrigenergie- und Passivhäuser eingebaut werden. Ab dem Jahr 2008 wird es mit dem CE-Zeichen versehen sein.


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