Erleuchtung erwünscht

Die Kunden dieser SieMatic-Küche ha­ben mit der Anschaffung auch das Licht in ihrem zentralsten Raum neu gestaltet.

Mit dem neuen Haus wächst fast immer auch der Wunsch nach neuer Erleuchtung. Gut so, denn die Lichtplanung verdient eigentlich kein Schattendasein. Reiner Oschmann hat sich die international renommierte Hamburger Lichtplanerin Ulrike Brandi als ratgebende Lichtgestalt an die Seite geholt und sie gefragt: Wie kann man Wohn-Ess-Bereich, Küche und Bad am besten ins rechte Licht setzen, und welche Rolle spielt dabei das Tageslicht?

Der Wohn-Ess-Bereich


Ulrike Brandi ist überzeugt, dass „die Leuchte der Zukunft natürliches Licht spendet“. Und schränkt ein: „Das freilich bleibt insofern eine Vision, als na­türliches Licht immer nur nachgeahmt wer­­­den kann.“ Gewiss ist dies einer der Grün­de, weshalb sich die Licht­planerin selbst als Ver­fech­terin des Tageslichts sieht.


Das gilt namentlich für den Wohn-Ess-Be­reich. Er ist in aller Regel in punkto Licht­an­gebot der freundlichs­te, manchmal sogar verschwenderischste. Frau Brandi kommt so­gleich auf einen wesentlichen Punkt, der die beiden zusammenwachsenden Bereiche dennoch unter­scheiden sollte: „Der Essbereich er­hält ein zen­trales Licht, der Esstisch wird so zur ,Licht­­insel‘. Der Wohn­bereich be­sitzt besser viele dezentrale Lichtquellen, den Nut­zun­­gen entsprechend.“


Die Frau vom Fach warnt: „Im Wohn­bereich ist das zentrale Deckenkabel ein leider vielgesehenes Übel.“ Ihre Abneigung hat Gründe: „Ho­he Licht­punkte schaffen ein eher un­ge­mütliches, anonymes Licht. Man denke nur an das Extrem: Große Kreuzungen oder Fuß­ball­sta­dien haben hohe Lichtpunkte. Down­lights hingegen, also Deckenleuchten, die ihr Licht nach unten oder auf die Wand richten, schaffen eine wohnliche Atmo­sphäre.“


Wo empfiehlt sich flächige, wo Punkt-Be­leuchtung? Ulrike Brandis Antwort wird den meisten einleuchten, auch wenn man bei Haus­besuchen oder andernorts immer mal wieder Verstöße sehen kann: „Wände, auf die ich zugehe, Wände mit Gemälden machen den Raumeindruck groß­zügig, wenn sie groß­­flächiges Licht erhalten. Punktuelles Licht wirkt schön und atmosphärisch, wenn ich es auf einzelne Objekte oder Pflanzen richte. Das Leselicht neben dem Sessel kann punktuell sein.“



Wieder gibt die Hamburgerin, die schon vor über 20 Jahren ihr Unternehmen gründete und Gastprofessuren an der Hochschule für Bildende Künste Braun­schweig und der Hochschule für Gestaltung Linz hatte, Tipps, die über den engen Gegenstand hinausgehen: „Um gutes Licht zu setzen, braucht man eine gute Beobachtungsgabe. Was gefällt uns am warmen Sonnen­unter­­gang oder an der brillanten Wintersonne mit dem Schnee­glitzern? Eine Tischplatte aus Holz reflektiert Licht warm und weich, eine Glasplatte eher kühl und spiegelnd – das Licht interagiert mit den Materialien im Raum. Ausprobieren ist da noch immer wohl der beste Trick.“


Bei farbigem Licht rät sie zur Vorsicht. „Ich mag die Nuan­cen von weißem Licht, also warmweiß, neutralweiß und ta­geslichtweiß sehr – da bestehen für mich bereits viel Dif­fe­ren­zierung und Spielraum.“ Im Klartext: Nichts ist am Ende so dezent wie weißes Licht.


Die Küche


Wo sich fast alles um Geschmack und Genuss dreht, darf man auch von der Begleitbeleuchtung ein paar Glanzpunkte erwarten! Wo der Umgang mit scharfen Messern und heißen Töpfen manchmal nachts noch an der Tagesord­nung ist, freut sich auch das beste Auge über gutes Licht. Womit ein erstes Licht-Rezept für den hei­meligsten Raum des Hauses steht: Gutes Licht in der Küche muss eine gute Allgemein­beleuchtung mit schneller Orien­tierung im gesamten Raum gewährleisten – und darf trotzdem va­riantenreich sein.


Ulrike Brandi gewinnt der Fra­ge nach sowohl zweckmäßig als auch schön beleuchteter Kü­che noch einen As­pekt ab: „Das hängt zu­erst davon ab, ob Hausherr oder Haus­herrin kocht. Kocht der Hausherr, sollte man das Licht gut runterdimmen können, damit man zum Schluss das Chaos nicht so sieht. Da hat das Licht eine befriedende Wirkung ...“


Die moderne Küche ist immer öfter kein se­pa­rierter Raum, sondern flie­ßender Teil des Wohn-Ess-Bereichs, welche Folgen ergeben sich daraus für Licht­planung und -ausführung? Frau Brandi: „Auch das Kü­chen­licht soll wohnlich sein, warm. Ge­rich­tetes Licht über den Arbeitsflächen, montiert un­ter eventuellen Oberschränken, ist notwen­dig. Wer hier Leuchtstofflampen be­nutzt, sollte das warmweiße Licht einsetzen. Halo­genglühlampen sind gut.“



Skeptisch ist sie gegenüber einer Lichtquelle, der zweifellos die Zukunft ge­hört, am Herd heute aber noch nicht die beste Lösung darstellt: „LEDs sind schlecht in der Küche, sie ha­ben noch keine ausreichend gute Farb­wiedergabe. Die jedoch ist wichtig bei der Essenzubereitung. Arbeits- und Essbereich sollen differenziert schaltbar sein, das nützt den Funk­tio­nen, der Gemütlichkeit und spart Energie. Zum Essen möchte keiner die De­ckenleuchte von oben strahlen lassen, die beim Sauber­ma­chen gebraucht wird. Über dem Esstisch eine Pen­delleuchte – auf dem Tisch eine Kerze –, und die Küche ist der anziehendste Ort des Hauses. Wie wir ja bei Partys immer wieder feststellen.“


Auch in der Küche gibt es gelegentlich Be­reiche, die unterbelichtet sind – manchmal mit schmerzhaften Folgen für das Personal. Ulrike Brandi: „Das Licht über dem Herd, oft etwas lieblos in die Dunst­ab­­zugs­haube integriert, ist meist zu schwach. Ein zusätzlicher Spot kann da rasch Abhilfe bringen und da­für sorgen, dass man die Töp­­fe gut überwachen kann.“

Richtige Beleuchtungsstärke auf den Ar­beits­­flächen verlangt nach jeweils mindes­tens 500 Lux. Die Leuchten sollten daneben so be­schaffen und platziert sein, dass harte Schat­­ten auf den Arbeitsflächen vermieden und unter Hängeschränken möglichst flache, einzeln schaltbare Leuchten montiert werden.


Viele Frauen haben eine Abneigung gegenüber Neonlicht an Kochtopf und Pfanne. Frau Brandi: „Diese Frauen meinen in der Regel Leuchtstoff­lam­pen, die oft als Neonröhren laufen. Hier vergreifen sie sich häufig und kaufen die neu­tralweiße oder tageslichtweiße Leucht­stofflampe. Warmweiße und ,Luxus‘-warmweiße sind dagegen viel angenehmer.“

Ein anderer Punkt ist die Materialwahl bei Leuch­­­­ten. Generell erleichtern glatte Ober­flächen die Reinigung. „Wer viel frittiert und brutzelt, hat weder Textil- noch Papier­leuchten in der Küche. Die stinken sonst schnell.“ Also lieber Stahl oder Alu­minium, Plastik oder Glas.


Doch die Lichtplanerin aus Hamburg ist noch mit einem weiter reichenden Rat zur Stelle: „Erster Schritt bei der Leuch­­­ten­auswahl sollte sein, den Licht­charakter zu betrachten: Breit strahlend, eng ­bündelnd, diffus oder brillant, wärmer oder kühler, heller, dunkler, dimmbar. Erst der zweite Blick sollte dem Design gelten. Die meisten ma­­chen es leider umgekehrt und stellen dann frustriert zu Hause fest, dass der Raum, an­­ders als er­hofft, plötzlich ganz ungemütlich wirkt.“


Mut macht Frau Brandi experimentierfreudigen Geistern: „Eine High-Tech-Küche verträgt technisches Licht genauso wie freche Design-Leuchten oder Klassiker, eine rustikale Küche sehe ich eher mit traditionelleren Leuchten. Aber ein Stilmix ist ja auch Aus­druck des individuellen Geschmacks, da gibt‘s doch in jeder Richtung oft stimmige Überraschungen, die keiner Regel folgen. Auch die Materialien können so vielfältig sein. Spots über dem Herd empfehlen sich beispielsweise in Metall mit glatten Ober­flächen, möglichst klein und gern mit Glas geschlossen. So lassen sie sich am besten rei­nigen und sind am robustesten.“


Ganz große Stücke hält sie auf ei­ne weitgehende Nutzung von Tageslicht in der Küche. „Eine Arbeitsfläche mit Blick aus dem Fenster – oder der Esstisch in Fens­ter­nähe, das ist herrlich! Tageslicht auf der Ar­­beitsfläche hilft Strom sparen und ist meist viel heller als das Kunstlicht. Helle Flä­chen im Fens­terbereich reflektieren zu­dem das Tages­licht in den Raum. Auch die Kü­chen­kräuter lieben es und ho­len auf diese Weise gleich noch den Garten ins Haus.“



Das Bad


Anders als alle anderen Räume im Haus – von Sauna oder Schwimmhalle abgesehen – ist das Bad ein Nassraum. Das macht auch für die Lichtplanung einen Un­terschied. Der allgemeine Sicherheitsas­pekt für den Um­­­gang mit elektrischem Strom verschärft sich hier um den Feuch­tig­keitsfaktor.


Inzwischen geläufig ist: Gutes Licht im Bad setzt gute Allgemeinbeleuchtung und vor al­lem ideales Licht am Spiegel, warme Licht­farbe und eine gute Farbwiedergabe voraus. Letztere ist namentlich für die Schön­heits­pflege wichtig. Alles zusammen klingt so, als sei eine optimale Be­leuchtung im Bad be­­sonders schwer herzustellen. Ulrike Bran­di antwortet darauf als Expertin – und Frau: „Wir betrachten uns besonders kritisch im Bad. Sieht das Spiegelbild gut aus, sind wir zufrieden und gut gelaunt.


Gerade am Mor­gen sollte es uns freundlich begrüßen. Des­­halb ist es oberste Priorität, dem Benutzer zu schmeicheln. Durch eine Kombination aus Allge­mein- und Spie­gel­beleuchtung kann das erreicht werden.“ Den Weg zum Op­ti­mum hält sie für gar nicht so schwer: „Oft übernimmt eine zentrale Deckenleuchte die Allgemeinbe­leuch­­tung, so wird der Raum gleichmäßig erhellt. Doch glücklicherweise gibt es eine Vielzahl ästhetischer und zu­gleich atmosphärischer Leuch­ten, die das tra­­ditionelle Grauen ablösen können.“


Wie sollte ideales Spiegellicht be­schaf­fen sein? Ulrike Brandi: „War­mes, weiches Licht von vorn verhindert starke Schatten­bildung im Gesicht und schmeichelt dem Teint. Dabei sollte das Schmink­licht möglichst nah am Spiegel montiert sein. Ideal sind hier Glüh­lampen in Stabform.“ Aus­drücklich zur Vor­sicht rät sie bei der Wahl der Lichtfarbe, „denn bei grellem Tages­licht­­­weiß im Bad ist die schlechte Laune am Mor­­gen programmiert. Leucht­stofflampen sind möglichst zu vermeiden!“


Überraschend hält sie die Uhr für die traditionelle Glühbirne gerade im Bad nicht für abgelaufen. Deren „kontinuierliches Spek­trum und somit gute Farbwie­dergabe“ kom­me „dem Tageslicht am Spiegel beispielsweise am nächsten. Leuchtstoff­lam­pen sind dagegen keine Hilfe.“


Überhaupt meldet sie Widerstand gegen den behördlich eingeleiteten Abgang der Glüh­birne an. Die Frage, wie man der beginnenden Ablösung der Glüh­birne bei der Licht­planung im Bad schon heute Rech­nung tragen kann und soll, lässt sie impulsiv reagieren: „Kreisch – Protest – Kreisch: Die Glüh­birne bleibt, besonders im Bad! Man muss sie nur gezielt einsetzen.“



Ihre Warnung hat auch mit ihrem Vorbehalt gegenüber den derzeit begrenzten An­wen­dungsmöglichkeiten der Leucht­dio­den zu tun. Von der Zukunft der LEDs überzeugt, schränkt sie für heute ein: „Im Be­reich des Spiegels machen sich LEDs eher schlecht, da ihre Lichtfarbe den Betrachter blass und krank aussehen lassen. Vorstellbar sind sie zur Dekoration bei der Badewanne.“ Ver­all­gemeinernd fügt sie an: „Obgleich zu­­­­­­­­kunfts­­­­­­trächtig, sind LEDs bisher technisch oft nicht ausgereift. Ihre gezielte An­wen­dung ist sinnvoll, doch in vielen Bereichen noch nicht zu empfehlen.“


Kaum ein Raum wandelt sich im Charakter der­zeit so stark wie das Bad: von der rein funktionalen Nasszelle hin zum Freizeit- und Lebensraum. Welche Änderungen, wollen wir von der Lichtpla­ne­rin wissen, sind nach ihrer Er­fahrung die wichtigsten, welche da­von be­grü­ßenswert, welche fragwürdig?


„Menschen lieben es, Licht zu variieren. Schon mit zwei bis drei unterschiedlichen Lichtquellen können verschiedene Atmo­s­­phä­ren geschaffen werden, von gemütlich ro­mantisch über gutes Schminklicht bis hin zu gezielt gerichteten Spots zur Erkennung von Details.“ Besonders angenehm wirkt nach ihrer Überzeugung „auch im Bad das Tageslicht. Wer Luxus liebt, soll sich diesen gönnen.“


Das Tageslicht


Zu wenig und zu spät denkt mancher Bau­herr bei der Licht­planung an das Nahe-, nein, das Nächst­­liegende: an die optimale Einbe­ziehung des Tageslichts. Da­bei ist unter allen Lichtarten gerade das Tageslicht einzigartig – unübertroffen in seiner Güte für Auge und Gemüt, ein Gute-Laune-Ma­cher schlechthin, absolut umweltschonend und außerdem kos­ten­los. So gesehen, ist es ein Star, der beim Bauen noch auf seine Ent­deckung wartet.


Ein Grund, weshalb das Tageslicht in der Lichtplanung gern unterbelichtet bleibt, dürf­te darin liegen, dass es einfach für selbst­verständlich genommen und gar nicht als Bestandteil der Lichtplanung ge­sehen wird. Gewissermaßen wie die Luft zum Atmen. Auch die nimmt man meist erst dann für voll, wenn sie knapp zu werden droht. Wie wichtig Tageslicht für uns ist, blitzt schlaglichtartig manchmal in den Tages­nachrichten auf: Wenn daran erinnert wird, dass es ein Muntermacher par excellence ist, der das Schlafhormon Melatonin verjagt und Glücks­hormonen Einlass verschafft. Wenn Tages­licht als „hochintelligentes“ Licht be­zeichnet wird oder wenn die Abend­nach­richten mitteilen, dass jährlich rund 80.000 Deut­­sche an Winterdepression er­kranken – ausgelöst durch Lichtmangel. Nicht einfach zu wenig Licht löst den „Winterblues“ aus. Zu wenig Tageslicht ist der Verursacher. Wer diesen Zusammen­hang kennt, ist nur noch halb überrascht, dass die Depres­sionsquote in Ländern und Regionen mit schwacher Son­nenschein­bilanz besonders drückend aus­fällt.



Selbst ein bedeckter Himmel in unseren Brei­ten produziert tagsüber mehr Licht­stär­­ken als künstliche Beleuchtung. Tageslicht und künstliches Licht sind keine Konkurren­ten. Sie ergänzen einander.


Licht.de – die Fördergemeinschaft Gutes Licht mit ihrem Sitz in Frankfurt am Main ist ein praktischer Ansprech­part­­ner, wenn es um gute Beleuchtung geht. Auch sie hebt die Schlüssel­rolle des Tages­lichts und seiner in­telligenten Einbeziehung in Hausplanung und -bau hervor.


Ihre Tipps für Bau­herren sind ebenso einleuchtend wie um­setzbar:

  • Bauen Sie so, dass Sie im Haus so viel Tageslicht wie möglich nutzen können.
  • Lassen Sie Tageslicht, wo immer möglich, auch in die dunkleren Bereiche Ihres Zuhauses: Windfang und Diele, Treppen, Toiletten und Bäder.
  • Nutzen Sie künstliches Licht entsprechend Bedürfnis und Funktion, aber bedenken Sie im Einzelfall: Warum wollen Sie für künstliches Licht bezahlen, wenn Sie Tageslicht kostenfrei bekommen können?

Es sind viele Kleinigkeiten am und im Haus, die den Licht-Unterschied machen. Und auch hier gibt es ein paar Faustregeln, die (tag-)helle Köpfe bedenken und die für schö­­ne und preiswerte Lösungen sorgen können:

  • Je mehr Himmel man aus und in einem Zimmer sehen kann, desto mehr Tageslicht lässt sich nutzen.
  • Breite Fensterrahmen, dicke Fens­terstreben und andere Hindernisse verringern einfallendes Tageslicht.
  • Weiße oder Fensterrahmen in hellen Anstrichen sowie helle Wände in der Umgebung von Fenstern tragen zur optima-len Nutzung von natürlichem (Tages-) Licht bei. Gleichzeitig erscheint das Licht dadurch weniger grell oder blendend.
  • Licht aus einem Dachfenster holt wesentlich mehr und gleichmäßiger verbrei-tetes Tageslicht bis tief ins Haus.
  • Große Büsche und Bäume vor den Fenstern und hohe Pflanzen im Fensterbereich von Zimmern können Tageslicht­ausbeu-te mehr oder weniger stark reduzieren.
  • Getönte Fensterscheiben, dunkle Wände und Teppiche absorbieren viel Licht.
  • Wählen Sie Vorhänge in hellen Farben und Rollos, die sich voll öffnen lassen.
  • Bevorzugen Sie helle, freundliche Farben für Fensterrahmen und Schiebefenster sowie für solche Ausmauerungen und Wände, auf die Tageslicht fällt.

Worauf unsere Wünsche im Einzelnen auch zielen, wir sollten das Tageslicht mit auf der Rechnung haben. Oder wie die Lichtgestalt an unserer Seite, die Hamburger Lichtplanerin Ulrike Brandi sagt: „In meiner Arbeit ist Energieeffizienz ein ganz wichtiger As­pekt. Schon aus meiner inneren Haltung heraus achte ich beim Gestalten von Räu­men darauf, mit einem geringen Einsatz an Mitteln, das heißt mit wenig Licht, eine gro­ße Wir­kung zu erzielen. Darin liegt das ei­gentliche Kunststück der Licht­planung.“


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