Genau die richtigen – Elektrogeräte für Plusenergiehäuser
Der selbst produzierte Strom von Plusenergiehäusern ist zu schade, um ihn in Haushaltsgeräte zu versenken. Wie gut,...

Die Idee ist so naheliegend, dass man sich verwundert die Augen reibt: Die Küche bringt wie kaum ein anderes Produkt eine natürliche Nähe zu Bio- und Ökoqualitäten von Hause aus mit.
Ballerina-Küchen fällt nicht zum ersten Mal mit vitalen Ideen und originellen Kooperationen auf. Für die „grünste“ Küche aller Zeiten hat sich das westfälische Familienunternehmen innovationsstarke Partner an die Seite geholt: Pfleiderer, einer der Weltmarktführer für Holzwerkstoffplatten. Und Bosch, das Haushaltgeräte-Vorzeigeunternehmen schlechthin. Mit 125 Jahren Tradition deutscher Ingenieurskunst und Wertarbeit und mit einer Kollektion von Haushaltgroßgeräten am Markt, die energetisch wie ökologisch zu den weltweit effizientesten gehören. Ballerina-Geschäftsführerin Heidrun Brinkmeyer bringt es auf den Punkt:
"Grün ist sympathisch. Ein Qualitätslabel. Für viele Kunden bei der Kaufentscheidung ausschlaggebend."
Je ökologischer, nachhaltiger, ressourcenschonender ein Produkt ist (und das auch beweisen kann!), desto besser kommt es an. Geht es nach der Begeisterung der Fachhändler, denen Ballerina im September als Ersten die neuen „GreenTecKitchen“ präsentierte, erleben wir diese grüne Konzept-Küche 2012 bei den Kunden auf der Erfolgsspur.
Zum einen hebt sie sich optisch heraus. Architektur und Design leben von klaren, klassisch-schlichten Linien. Die Entscheidung für Edelbasalt-Dekor setzt auf dessen dezent natürliche Wirkung, die Langlebigkeit und eine zeitlose Modernität verspricht, die sich bewusst von schnelllebigen Trends distanziert.
Zum Zweiten hat diese Konzept-Küche genau das, was „grüne“ Produkte in ihrem Wesen von anderen abhebt: Substanz. Innere Werte. Fast alle Schrank- und Küchenmöbel werden heute aus Holzspanplatten gebaut. Bei der „GreenTecKitchen“ erleben neu entwickelte Biowerkstoffe ihre Weltpremiere im Küchen-Einsatz: „BalanceBoard“ von Pfleiderer.
„Die neuen ,BalanceBoard‘-Platten ersetzen 35 Prozent Holz durch Biomasse und wiegen bei gleicher Festigkeit rund ein Drittel weniger." Rainer Zumholte, einer der Pfleiderer-Geschäftsführer, führt diese Fakten ins Feld, weshalb wir besser nicht mehr wie die sprichwörtliche Axt im Walde herumholzen: Das uns in Jahrhunderten so ans Herz gewachsene Naturprodukt wird knapp. Holz wird nicht nur als Bau- und Werkstoff, sondern weltweit zunehmend auch als Brennstoff verwendet. Von einigen Baumarten wird heute schon bis zu einem Drittel mehr genutzt als nachwächst. Forstexperten gehen davon aus, dass uns schon 2020 in Europa rund 430 Millionen Kubikmeter Holz fehlen werden.
Vor diesem Hintergrund haben die Spezialisten bei Pfleiderer Industrie in den letzten fünf Jahren eine Menge Kraft und Geld in die Zukunft neuer Biowerkstoffe investiert: Das „BalanceBoard“ besteht im Mittelteil aus einem mit Holzspänen vermischten leichten Biomassegranulat auf der Basis schnell nachwachsender Einjahrespflanzen. Wie Holz bindet auch das Pflanzengranulat im „BalanceBoard“ dauerhaft den Klimakiller CO2. Ihren Härtetest in der Produktion hat die neue Ökoplatte von Pfleiderer 2011 mit Bravour bestanden: Schneiden, Fräsen, Postformen, Kantenbearbeitung – zu alledem bietet sie bei gleichen Festigkeitseigenschaften auch noch den Vorzug eines um 30 Prozent geringeren Transportgewichtes. Kein Wunder, dass diese Platten-Neuheit innerhalb eines Jahres gleich mehrere Innovationspreise erhielt.
Geschäftsführer Rainer Zumholte empfindet den „BalanceBoard“-Kompletteinsatz für die Fronten, den Korpus und die Arbeitsflächen der „GreenTecKitchen“ von Ballerina als ideal für die Premiere des neuen Biowerkstoffs. Sein Expertenurteil: „Dieses Küchenkonzept vereint weltweit einzigartig die ökologischen Vorzüge von Möbelfertigung, Materialität und Gerätetechnologie.“
Heidrun Brinkmeyer formuliert das aus Küchenkunden-Sicht so: „Die ,GreenTecKitchen‘ gibt dem Nutzer mehr als ein gutes Gefühl. Er verbindet die Freude am Kochen und Backen mit der Sicherheit, eine Küche zu besitzen, die besonders umweltschonend hergestellt wurde. Er tut damit etwas für den CO2-Haushalt und reduziert in dieser Küche dank der effizientesten Haushaltgeräte, die es derzeit gibt, Strom und Wasser in bisher nicht da gewesenen Größenordnungen. Und spart damit natürlich auch bares Geld.“ Zur „GreenTecKitchen“ gehören Hausgeräte der höchsten Effizienzklasse von Bosch.
Ressourcenweltmeister: Geschirrspüler Bosch „Active Water Eco²“ mit Zeolith-Trocknung und Wassermanagement
Die Strom sparende Zeolith®-Trocknungstechnologie macht den Unterschied: Etwa 1 Kilogramm des Minerals befindet sich in einem Spezialbehälter am Geräteboden. Wird der Wasserdampf am Ende des Spülgangs durch diesen Behälter hindurchgeleitet, nehmen die Kügelchen die Feuchtigkeit vollständig auf. Zurück bleibt heiße und trockene Luft, die wieder in den Innenraum geführt wird, wo sie das Geschirr im Turbogang trocknet.
Das integrierte Wassermanagementsystem sorgt für den sensationell niedrigen Wasserverbrauch von nur 7 Litern pro Spülgang – ein Topf voll Wasser – für 13 Maßgedecke! Mit einem Jahres-Stromverbrauch von 195 Kilowattstunden und einem Jahres-Wasserverbrauch von 1.970 Litern im „Eco-50“-Normprogramm gehört der „Active Water Eco²“ zur höchsten Energieeffizienzklasse A+++. Weltbestleistung im Ressourcenschonen.
„FlexInduction“-Kochfeld: Die Spulen erkennen selbst, wie groß der Topf ist und wo er steht.
„FlexInduction“ heißt, die ganze Kochzone wird mit der eingestellten Leistung versorgt. Hitze entsteht nur dort, wo sie hingehört: im Kochgeschirr. Unter der „FlexInduction“-Zone befinden sich vier ovale, elektromagnetische Spulen, die eine gleichmäßige Wärmeverteilung auf der gesamten Fläche und eine präzise Topferkennung erlauben.
Je nach Größe und Form des Kochgeschirrs schalten sich eine, zwei, drei oder vier der Spulen ein. So lässt sich beispielsweise ein größerer Topf auf den beiden oberen Modulen erhitzen, und zusätzlich ein kleiner auf der untersten Spule, während die dazwischenliegende nicht arbeitet.
Garen mit Heißluft „eco“: Energiesparklasse A minus 30 Prozent
Heißluft ist der am häufigsten genutzte Modus bei Herden. Die meisten backen oder braten auf nur einer Ebene – auch wenn das zeitgleiche Garen auf mehreren Höhen bei Heißluft möglich ist. „Heißluft Eco“ basiert auf der permanenten und exakten Temperaturkontrolle, die speziell für das Garen auf einer Ebene ausgesteuert ist. Mit ihrer Hilfe bleiben die Garbedingungen im Ofen konstant, es geht keine Energie durch Temperaturschwankungen verloren. „Heißluft Eco“ ist eine besonders sparsame Heißluft-Technik, auch in Geräten mit Pyrolyse(-Selbstreinigung): Der Energieverbrauch liegt 30 Prozent unter dem Wert für die Energieeffizienzklasse A.
„smartCool“: Kältegeräte der Generation A+++ senken den Verbrauch der größten Stromfresser im Haus um bis zu 50 Prozent.
Kühlgeräte beanspruchen mit 24 Stunden Dauereinsatz im Haus eine Sonderstellung: Sie verursachen elf Prozent der Kosten für elektrische Haushaltsenergie. Die „SmartCool“-Geräte der besten Energieeffizienzklasse A+++ sparen bis zu 50 Prozent Strom. Anders gesagt: Eine Kühl-Gefrier-Kombination der A-Triple-Klasse braucht nicht mehr als sensationelle 17 Watt pro Tag.
Bei all dem wird die „SmartCool“-Produktfamilie ihrer eigentlichen Bestimmung mehr als gerecht: Ein Sortiment mit fast 30 Gerätevarianten lagert Lebensmittel nach Maß, sodass sie besonders lange frisch und aromatisch bleiben. In der „ChillerBox“ zum Beispiel herrschen rund zwei Grad niedrigere Temperaturen – hier fühlen sich Fleisch, Fisch und Wurst, aber auch kühle Getränke wohl.
In der „CrisperBox“ mit Feuchthaltesystem und Wellenboden bleiben Obst und Gemüse länger „crispy“, eben knackig und frisch. Bosch-typischer Extrakomfort: Bei den meisten Modellen ist die „CrisperBox“ auf Rollen gelagert und daher äußerst „entgegenkommend“.
Die erste Dunstabzugsesse mit „Green Technology inside“spart bei gleicher Leistung bis zu 50 Prozent Elektroenergie
Die 90 Zentimeter breite „DWB09T855W“ im Box-Design ist die erste Esse von Bosch, die in das „Green Technology inside“-Programm der energiesparendsten Geräte aufgenommen wurde. Ihr bürstenloser, daher reibungsarmer und leiser „EcoDrive“-Gleichstrommotor ermöglicht bei gleicher Abluftleistung von 850 Kubikmetern pro Stunde eine Energieeinsparung von über 85 Prozent. Die Halogenbeleuchtung wurde durch langlebige und energiesparende LEDs ersetzt, die 75 Prozent ökonomischer arbeiten. Mithilfe des „CleanAir“-Moduls kann sie bei Bedarf auch als Umlufthaube verwendet werden.
Bitte beachten: Das alles sind nur Beispiele, wie eine „GreenTecKitchen“ ihre Öko- und Energiesparqualitäten bekommen hat. Respekt.
Dürfen wir uns mehr davon wünschen? Ökoküchen mit Hausgeräten dieser Art empfehlen sich wärmstens für die neue Generation der Plusenergiehäuser.