Ein Gästezimmer mit Stil

Bild: Esprit.de

Wer schon mal selbst auf einer ungemütlichen, durchgelegenen Couch oder schlimmstenfalls auf einer Isomatte übernachten musste, weiß die Vorzüge eines Gästezimmers mit richtigem Bett zu schätzen. Wer selbst dabei ist, ein Gästezimmer einzurichten, der sollte diese Erfahrungen im Hinterkopf behalten – und seinen Gästen einen komfortablen Raum bieten, der sowohl Gemütlichkeit mit Funktionalität als auch Offenheit mit Privatsphäre verbindet.

In der Regel wird für das Gästezimmer der kleinste der Raum der Wohnung oder des Hauses genutzt. Deshalb ist eine sparsame Einrichtung das O und O. Das Knifflige daran ist nur: Das Funktionelle muss mit Komfort einhergehen, denn niemand wird sich in einem lieblos oder steril eingerichteten Raum mit dem Charme eines Krankenzimmers wohl fühlen. Was nützt das zweckdienlichste Interieur, wenn die Wärme fehlt? Diesen Spagat gilt es erst einmal hinzubekommen.


Ausgewählte Farben, einheitliche Muster, neue Textilien


Klare Linien oder unkomplizierte Muster geben einem noch so spartanisch ausgestatteten Zimmer ein gutes Klima, wichtig ist, dass hinter der Wahl eines Musters ein Konzept erkennbar ist. Streifen, beispielsweise, können in vielen Variationen aufeinander abgestimmt werden. Übertreiben sollte man es jedoch nicht: Wenn ein gestreifter Teppich den Raum dominiert, sollte nicht auch noch die Bettwäsche das Muster doppeln – und umgekehrt. Ein Deko-Tupfer ist aber erlaubt, etwa ein kleines Sofakissen.


Bei der Wahl der Textilien müssen nicht immer die üblichen Verdächtigten (wie das bekannte Möbelhaus mit den vier Großbuchstaben) als Ausstatter herhalten. Abseits des Mainstreams gibt es etwa bei Esprit.de oder Strauss Innovation saisonal wechselnde, bei DaWanda selbstgemachte Wohntextilien. Zu achten ist auch auf die Qualität: Ausgeblichene, da schon oft verwendete, eigentlich aussortierte Bettwäsche macht einen schlechten Eindruck. Ab in die Tonne damit, und her mit einer neuen, ausschließlich für Gäste reservierten Garnitur.


Platz sparen? Platz machen


In den USA sind sie in vielen kleinen Studio-Apartments bereits Standard: die sogenannten Murphy Beds. Diese Betten werden aus der Vertikale ins die Horizontale heruntergezogen und dienen als richtige „Vollbetten“ — also mit Lattenrost und einer Matratze. Allerdings haben solche Schlafplatzlösungen ihren Preis.


Neben dem Bett sollte in keinem Gästezimmer ein kleiner Schreibtisch fehlen, sollte er auch noch so improvisiert sein, wie zum Beispiel eine Konstruktion aus einem schmalen, an der Wand befestigten Regalbrett und einem hohen Hocker. Zu bedenken ist auch: Nicht jeder möchte seine Kleidung in der Reisetasche aufbewahren. Zumindest eine robuste Kleiderstange mit Bügeln (im Grunde reicht schon eine solche Garderobe im klassisch dänischen Stil) sollte angeschafft werden. Diese spart Platz und kann ganz leicht, je nachdem, wo sie gerade benötigt wird, schnell von Raum zu Raum transportiert werden.


Viel Licht, dennoch Privatsphäre


Helligkeit macht jeden Raum angenehm. Um viel Außenlicht in das Zimmer hereinzulassen empfehlen sich helle Vorhänge. Allerdings sollte darauf geachtet werden, dass die Privatsphäre der Gäste nicht darunter leidet. Viele Vorhänge und Markisen sind mittlerweile zum Innenraum hin lichtdurchlässig, nach draußen hin aber blickdicht — entsprechende Hinweise finden sich immer auf der Verpackung.


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