Die neue Küche ist komfortabler & effizienter

Foto: Neff

Wie wir morgen kochen, spülen oder waschen, interessiert Bauherren schon heute. Auf der IFA in Berlin und der Küchenmeile in Ostwestfalen zeigen zwei der weltgrößten Fachmessen die neusten Highlights

Premium-Backöfen Reduziertes Design aus Edelstahl und schwarzem Glas, intuitive Berührungssteuerung wie beim Smartphone, ausgeklügelte Assistenzfunktionen für größtmöglichen Komfort, garantiertes Gelingen und der nahtlose Einbau auch übereinander – so in etwa lässt sich diese neue Ofenserie beschreiben. Dampfgaren spielt für gesunde und vitaminschonende Zubereitung eine immer wichtigere Rolle. Auch das Heißluftsystem, das rasch die Oberflächen von Braten oder Teig schließt und Feuchtigkeitsverlust verhindert, wurde weiterentwickelt. Hitze wird nicht mehr nur verwirbelt, sondern gezielt um das Gargut herumgeführt. Obendrein vermeidet das System Temperaturverluste beim Öffnen der Ofentür. Und die Slide & Hide-Tür gibt‘s jetzt auch bei den Modellen mit pyrolytischer Selbstreinigung. Sie verschwindet unter der Röhre und ist beim Hantieren im hoch eingebauten Ofen nicht mehr im Weg.

Neff, ab 1.041 Euro



Pro Combi Plus Sous-vide-Garen ist die clevere Alternative für anspruchsvolle Kochmuffel. Im Pro Combi Plus von AEG wird dazu rohen oder gegarten Lebensmitteln in Kunststoffbeuteln mit einem Vakuumierer die Luft entzogen und der Beutel versiegelt. Im Dampfgarer werden die Speisen dann schonend zubereitet. Alles bleibt saftig und zart, Fett braucht nicht hinzugefügt zu werden. Auch versprechen Kochen und Backen mit Feuchtigkeitssensor und Autopilot bestes Gelingen. Mit der eingebauten Webcam haben Sie den Zustand Ihres Sonntagsbratens auf Smartphone oder Tablet immer im Blick.

AEG, komplett ab 7.527 Euro



Cool Classic Ein Zwei-Meter-Statement zu Klasse und Geschmack ist der neue Cool Classic von Bosch im modernisierten Retrodesign. Er hat nicht nur den if-Gold-Award für seine Gestaltung, sondern auch das Effizienzlabel A+++ ergattert. Kein Wunder bei einem Jahresverbrauch von nur 149 Kilowattstunden, der dem einer 18-Watt-Energiesparlampe entspricht. Sein Innenraum mit ausziehbaren Glasablagen lässt sich äußerst flexibel nutzen. Zwei Extraklimaboxen verwahren Fisch und Fleisch sowie Gemüse. Das soll sich darin zweimal so lange halten wie im normalen Kühlschrank. Es gibt ihn auch in Weiß.

Bosch, 2.300 Euro



Winbot Fensterputzen ist eine Strafarbeit, das weiß jeder, dessen Haus über üppige Glasflächen verfügt. Roboterspezialist Ecovacs aus China bietet nun die elektrische Alternative zum Fensterputzer. Das Gerät saugt sich mit einer Vakuumpumpe an der Scheibe fest, wird von einer Gumminoppenkette über das Glas bewegt und reinigt mittels Mikrofaserpad und Gummilippen ohne Schlieren und Tropfrückstände bis in die Ecken. Sensoren und die Steuerungssoftware helfen, Griffe zu umfahren und rahmenlose Kanten zu erkennen. Und sie merken sich, wo Winbot schon geputzt hat.

Ecovacs, ab 250 Euro



W1 Als schlicht und einfach die beste Waschmaschine aller Zeit kündigt Miele seine neue W1 an. Zahlreiche Ausstattungsmerkmale sprechen dafür: Energie-effizienzklasse A+++ minus 40 Prozent bei weniger als

drei Stunden Laufzeit, für Waschwirkung A sogar weniger als eine Stunde; 9 Kilogramm Beladung,

1.600 Schleuderumdrehungen und ein neues Waschverfahren, bei dem Umflutpumpe und Trommeldrehung

beladungs-abhängig gesteuert werden.

Miele, 2.090 Euro


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Lesen Sie den ausführlichen Bericht ab der Seite 42 im Magazin "Mein schönes zuhause November/Dezember 2014"


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