Kleines Bad, große Ideen
Manchmal geraten Bäder kleiner als gewollt. Aber es gibt diverse Tricks, selbst solche Miniräume in funktional...

Die Menschen lechzen nach Entspannung – und finden doch keine Zeit dafür“, hat Trendforscher Peter Wippermann herausgefunden. Wohl deshalb boomt der Umsatz mit Wellness-Produkten, wird in punkto Design immer öfter das Bad relauncht. Und hier wird mit einem Placebo-Effekt geheilt: Es tut ausgesprochen gut, sich gut zu fühlen. Die Zahlen bestätigen die visionären Vermutungen des Hamburgers: Allein in Deutschland ist der Wellness-Markt bereits so groß, wie die Umsätze der Unterhaltungselektronik in ganz Europa.
Kein Wunder also, dass sich das Bad (neben der Küche) in den letzten Jahren am meisten verändert hat. Von der Nasszelle ist schon lange nicht mehr die Rede. Stattdessen kursieren Begriffe wie „Lebensraum“ und „Wohnwelt“. Aber wohin wird die Reise konkret gehen? „Im Badezimmer wird an der wichtigsten Werbefläche des Menschen, seinem Körper, modelliert“, sagt der Zukunftsseher.
Die Prognose von Peter Wippermann: Das Meditationsambiente mit Licht schaffender Atmosphäre wird sich verabschieden. Alles deutet auf eine hellere Arbeitsatmosphäre mit biologischem Design hin. Medizinische Kleingeräte oder ein Spiegel, der mittels Computer ein Feedback über Gewicht und Körperform gibt, gehören zur Standardausstattung. Sauber scheint die Zukunft.