Die höchste Stufe der Kundenzufriedenheit: Dankbar – für die schöne neue Küche

Der Esstisch für zehn Personen nebst Sitzbänken entstand ebenfalls im Küchen­studio Pfleiderer.

Die Überweisung war Erich Pfleiderer we­gen der Formulierung des Zahlungs­grunds auf­­gefallen: „Danke für die schöne neue Küche!“ Eine höhere Stufe von Kunden­­zufriedenheit ist kaum zu erreichen. Als langjährig erfahrener Küchenspezialist weiß der 54-Jährige, wie anstrengend, aber auch wie angenehm es ist, wenn man sich zu einer der ersten (Küchen-)Adres­sen in und um Winnenden hochgearbeitet hat.

Er habe wirklich gute Mitarbeiter, auf die er sich blind verlassen könne, versucht der Chef sein Licht unter den Scheffel zu stellen. Bei mehr als 100 ausgelieferten Küchen im Jahr gehe das gar nicht anders. Mehrfache Auszeichnungen als „Bester Kü­chen­spe­zialist“ im Verbund DER KREIS le­­gen die Frage nahe, weshalb sich vor allem gut geführte mittelständische Familien­betriebe derart erfolgreich gegen die Mitbe­wer­ber durchsetzen.


Hier kocht der Chef noch selbst (der kann wirklich gut kochen, bestätigen Frau und Toch­ter; sein Rehbraten letzte Woche war „erste Sahne“). Die Kunden merken, wenn ihnen jemand gegenübersitzt, der nicht nur Topkochtechnik verkauft, sondern auch selber damit umzugehen weiß: Kochen ist ei­ne empfehlenswerte Leidenschaft für einen Küchenspezialisten. Eine Kochschule in der obersten Etage des Küchenstudios einzurichten, erwies sich als ebenso kluge wie einladende Idee: Wo sonst kann man die neueste Küchen­technik (In­duk­tionsherd, Kombi-Dampf­garer, Tepan, alles vom Feins­ten) selbst ausprobieren und unter kundiger Anleitung dabei gleich kulinarisches Neu­land ausprobieren. Schlau gemacht: Der Appetit auf eine neue Küche kommt beim Kochen….


Vielleicht ist es gerade diese Mischung von familiärem Verständnis für die Be­son­derheiten eines so wichtigen Raums. Und für die Chance, mit einer wirklich gut ge­planten, die Erwar­tungen und Hoff­nungen der Kunden erfüllenden, im Ideal­fall da und dort sogar übertreffenden Küche seine Auftraggeber glücklich zu machen.


Der siebte Sinn, feinfühlig herauszufinden, was die Kunden sagen und was sie meinen, sich in deren wahre Intentionen, die räumlichen Gegebenheiten und finanziellen Vor­stellungen hineinzudenken, ist dabei dennoch „nur“ Vor­ar­beit. Das A und O ist die untadelig exakte handwerkliche Ausfüh­rung.


Die erst beweise den wahren Spezia­listen, sagt Erich Pflei­de­rer. Natürlich hat er gegenüber anderen den großen Vorteil, als gelernter Schreiner schon vor mehr als 20 Jahren mit dem vom Vater übernommenen Betrieb in den Markt eingestiegen zu sein. Das Küchen­studio Pflei­derer beherrscht offensichtlich die Kunst, industriell vorgefertigte Küchen­elemente mit eigenen (Schreiner)Zusatz­leistungen zu Unikaten, zu wirk­lich individuellen Küchen­lösungen zu veredeln. Die Wahl der richtigen Indus­triepartner ent­­­scheidet nicht alles, aber vieles: Die Kun­den erwarten heute, dass sie an­­gesichts kompletter Musterküchen un­ver­­wechselbare, ideenreiche Anregungen be­kom­men.



Familie Pfleiderer hat auch mit dem Ent­schluss, vor allem bulthaup- und rational-Küchen in ihrer Ausstellung zu zeigen, gutes Gespür bewiesen. Beide sind mo­dern, de-sign­orientiert, aber arg verschieden in der Wahl der stilistischen Mittel – das gefällt der Kundschaft.

Bei Sonderwünschen erweisen sich Pfleide­rers allemal als extrem flexibel – wer sich in die Landhausküche eines an­deren Her­stellers verliebt hat, darf natürlich bei seiner Wahl bleiben. Besondere, auffallend neue Trends bei den Kü­chenwünschen gebe es eigentlich nicht: Die Farbe Weiß stehe in allen Nuancen nach wie vor ganz oben, ebenso wie geradlinige, grifflose Formen, gern ergänzt durch schön gemasertes Holz.


Der eigentlich erfreuliche Trend sei der zur neuen Küche, freut sich Erich Pfleiderer. Sowohl die Zahl der Aufträge, vor allem aber deren Wert sei in den letzten Monaten spür­bar gestiegen. Im Gefolge der Krise wol­len offenbar viele in Wertanlagen inves­tieren, von denen sie auch wirklich lange etwas haben. Da ist die neue Küche tatsächlich eine gute Em­pfeh­lung.


Bei älteren Einfamilienhäusern lassen sich die Vorstellungen von der neuen Küche, die nicht nur wegen Kochinsellösungen größere Formate brauchen, oft realisieren, indem die alte, meist kleinteilige Raum­planung im besten Sinn des Wortes aufgebrochen und störende Innenwände ent­fernt werden. Schau‘n wir mal. Keine halbe Autostunde vom Winnendener Studio entfernt hat sich eine Familie einen Traum erfüllt und ein altes, relativ kleines Haus auf einem Grundstück in Bestlage stilbewusst modernisiert, umgebaut und erheblich erweitert.


Die Dame des Hauses hat dabei mit Handwerkern, milde beschrieben, sehr verschiedene Erfahrungen ge­macht. Umso schwerer wiegt ihr nachdrückliches Lob für „ihren“ Spe­zialisten vom Stu­dio Pfleiderer: Manfred Rinker habe eine so zuvorkommende Art, zu­zu­hören und ihre Wün­sche (sehr im Ge­gen­satz zu gewissen anderen, mit denen sie zu tun hatte!) sowohl ernst zu nehmen als auch mit eigenen Vor­schlägen im Detail zu verbessern. Ein Frau­enversteher.


Der in diesem Fall das Glück des Tüchtigen hatte: Hier ging es schnell um weit mehr als eine herrschaftliche Land­hausküche (die seine Kundin als „perfekt gelungen“ bewertet, exakt so habe sie sich das vorgestellt). Auch Rolf Jung vom Küchenstudio Pfleiderer konnte in diesem Haus sein Schrei­ner-Kön­nen voll ausleben. Für den Speiseraum neben der Küche war ein Esstisch für zehn Per­so­nen erforderlich. 3,50 Meter auf 1,20 Meter. Edles Akazien­holz. Mit dazu passenden Sitzbänken. Dann die Bibliothek um den Ka­­min herum, mit dem schönen Gag einer „Ge­heimtür“ ins Schlaf­zimmer. Auch die kom­­plette Ausstattung des geräumigen An­klei­dezimmers mit allen Schrän­ken, Rega­len und die Badmöbel sind Unikate der Pflei­­de­rer-Schreiner. Wohl dem, der solche Kunden hat.



Das gilt aber auch umgekehrt: Wohl dem Kun­den, der Handwerksbetriebe findet, die sich so intensiv auf die Besonderheiten seiner Wünsche einstellen – und zudem untade­lig exakte Arbeit abliefern. Eben diese Fähigkeit zu penibel genauer handwerklicher Ausführung erwies sich auch bei unserem zweiten Besuch als Schlüssel für das Küchenglück des Kunden. Björn Dreh­mann ist als Kfz-Ingenieur Ge­nauigkeit auf den Hundertstel Millimeter ge­wöhnt. Ent­sprechend exakt und maßstabgetreu zeichnete er seine Vorstellungen von einer modernen Küche in seiner neuen Eigen­­­tums­woh­nung auf.


Das Schöne an dieser Küchenplanung, die Christina Pfleiderer für das Ehepaar erarbeitete, ist, dass sie von Anfang an den gesamten Raum einbezog. Küche, Essplatz und Wohnbereich wurden farblich und vom verwendeten Material her im selben Stil eingerichtet. Das dunkle Holz der Wangen findet sich sowohl an den Kü­chen­möbeln (es fasst sehr schön zum Beispiel die mannshohen Kühl­geräte nebst Weinlager­schrank ein) als auch im Tisch und im Wohnbereich als TV-Rack und als Schrankregal. In Letzterem setzen umgekehrt die kameefarbenen Glas­fronten der Küchen­ele­mente die Akzen­te. Beein­druckend, wozu eine „atmos“-Küche ambitionierte Kunden und kreative Planer an­­regen kann.


Dass sich der Hausherr leidenschaftlich um jedes Detail, vor allem um die technischen, intensiv und in allen denkbaren Versionen bemühte, gehört in diesem Fall dazu. Die schicke Dunstabzugshaube hat er selbst entdeckt und sich sofort für deren Fett­ab­schei­dungszentrifuge begeistert. Christine Pfleiderer duzt sich mit ihm inzwischen. In dem Jahr, das vom ersten Kennen-lernen bis zum Einzug verging, telefonierten beide schließlich jede Woche mehrmals. Das größte denkbare Kompliment hebt sich der Ingenieur auf bis zum Schluss: Er habe „den besten Küchenbauer der Welt“ bekommen.


Gemeint ist Martin Bauer, der Pfleiderer-Mit­­arbeiter, der seine Küche aufbaute. Noch so ein ganz Exakter: Die Kante der weißen Schal­ter auf den Wangen der Kühlgeräte schließt auf den Bruchteil eines Millimeters genau mit der Wand ab…


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