Nächtliche Wellness-Oase: das Wasserbett
In den letzten 30 Jahren haben sich knapp 90 Millionen Menschen weltweit ein Wasserbett zugelegt. Heutzutage...

In Deutschland gibt es davon elf: die Spartaner, die Smart Shopper, die Preisfeilscher, die Einrichtungsmuffel, die Mustermanns, die Elitären, die Multifunktionalisten, die Trendverfolger, die Aufgeräumten, die Etablierten und die Zurückgezogenen.
Beginnen wir mit den "Elitären" , denen ein schönes Zuhause außerordentlich wichtig ist. Daher verbringen sie viel Zeit mit der Gestaltung ihres großzügig angelegten Eigenheims. Insbesondere das Schlafzimmer ist für sie ein Ort des Wohlfühlens und Entspannens. Neben wertvollen Einzelmöbeln dürfen Kerzen, schöne Bettwäsche, eventuell ein Lesesessel oder ein Sekretär nicht fehlen.
Auch die "Etablierten" sind Besserverdiener und gern bereit, für ihr Schlafzimmer etwas mehr auszugeben. Sie leben meist in stattlichen Eigenheimen und achten auf Qualität und Design - beim Schrank, beim Bett, bei der Lampe, dem Teppich, den Stores. Ihr Ziel ist die exklusive Komplettlösung.
Die "Trendverfolger" sind meist weiblich, träumen vorläufig noch vom Eigenheim und informieren sich gern in Architekturzeitschriften und Lifestylemagazinen, wonach der Zeitgeist verlangt. Alle paar Jahre verändern sie das Aussehen ihres Schlafzimmers, und sei es nur durch neue Vorhänge. Das - vermutlich - sehr aufgeräumte Schlafzimmer wird Gästen bei der Wohnungsführung gern gezeigt.
Zu den "Smart Shopper" gehören fast ausschließlich jüngere, männliche Singles, die in kleinen Mietwohnungen leben und wenig zum Schlafen kommen. Die Einrichtung ihres Schlafzimmers hat somit auch keine große Bedeutung für sie. Es ist größtenteils mit Wäschekorb, Fernseher oder PC ausgestattet und wird auch als Wohnraum genutzt. Smart Shopper achten beim Einkauf stets auf Sonderangebote.
In den eher kleinen Wohnungen der "Multifunktionalisten" - jung, gebildet und häufig bei IKEA anzutreffen - wird das Schlafzimmer zum Multifunktionsraum. Es ist außerdem Wohnraum, Stauraum, Computerzimmer und dennoch ein beliebter Rückzugsort. Kerzen, Duftlampen und Pflanzen sind für sie ein Muss.
"Spartaner" sind die jüngeren Geringverdiener, die in ihren kleinen Mietwohnungen das Schlafzimmer zwangsläufig auch zum Wohnen und Arbeiten nutzen und vor allem mit Regalen bestücken. Die Einrichtung ändert sich häufig und besteht meist aus Einzelmöbeln, die sie ausschließlich über Sonderangebote ergattern.
Für Sonderangebote interessieren sich auch die "Preisfeilscher" , deren Schlafzimmer ganz klassisch aus einem Schrank und dem dazu passenden Bett mit Nachtkästchen besteht. Bevor sie sich entscheiden, in welchem Bett sie schlafen wollen, betreiben sie intensive Preisvergleiche.
Für die "Zurückgezogenen" geht im Leben Vieles viel zu schnell. Wohntrends und Design interessieren die unterdurchschnittlich Gebildeten daher nicht sonderlich. Ihr Schlafzimmer ist eher klein, etwas lieblos und funktionell eingerichtet, kein Ort zum Wohlfühlen und Entspannen, sondern nur zum schnellen Einschlafen.
Ähnlich sieht es bei den "Einrichtungsmuffeln" aus. Auf Werbung reagieren sie meist allergisch, Trends sind ihnen schnuppe. Auch für sie ist das Schlafzimmer kein Ort, an dem sie sich besonders wohl fühlen. Sie richten es nüchtern und zweckmäßig ein, meist mit Einzelstücken, die sie ohne Preisvergleiche und Diskussionen erstehen.
Die "Aufgeräumten" indes neigen zu kompletten Systemlösungen, Qualität ist ihnen wichtiger als der Preis. Sie sind meist älter. Für die körperliche Fitness steht bei vielen von ihnen ein Heimtrainer im Schlafzimmer, das sie als Wohlfühlraum betrachten und gern Besuchern zeigen.
Die "Mustermanns" , zu denen viele Beamte und Arbeiter gehören, sind mit 14 Prozent der Gesamtbevölkerung zwar die zweitgrößte Zielgruppe der Schlafzimmerverkäufer, aber ihr Wohnraum ist leider klein. Wenn sie ein neues Einrichtungsstück brauchen, lesen sie Prospekte und Anzeigen. Den Kauf überlassen sie dann häufig lieber ihrem Lebenspartner.