Raum gewinnen!
Sie haben das Gefühl, es fehlt an Platz für die vielen großen und kleinen Dinge? Sie haben ihn! Wir zeigen Ihnen, wo.

Aus dem Meer der Möglichkeiten fischte Reiner Oschmann seine ganz persönlichen TOP 10. Sein Maßstab: Originell oder konventionell? Anziehend oder abstoßend? Entbehrlich oder begehrlich?
Die Designer aus Grenoble nennen es das „Nomadenlicht“. Tatsächlich können Sie die neuartigen LED-Leuchten mitnehmen, wohin Sie wollen. Auch auf oder ins Wasser. „Nomadenlicht“ ist: drahtlos, unzerbrechlich, normgerecht wasserdicht, aufladbar, vielfarbig, ferngesteuert und total mobil.
Mein Urteil: Eine French Connection, auf die wir schon lange gewartet haben. Je nach Größe: ab 159 Euro.
IT-Experte Carl Pappenheim aus Windsor stellt Literaturklassiker wie Shakespeare und Dickens, Conan Doyle, Tolstoi oder Kafka mit ihren Werken als Poster vor. Im Wortlaut, raffiniert designt – und sogar lesbar.
Mein Urteil: Eine originelle Entdeckung, die dem Begriff Hingucker ganz neue Bedeutung verschafft. Ab 50 Euro.
Im Garten Rücken an Rücken mit der Natur und leger sitzen – die Entwürfe von KIRV-Design aus wartungsfreiem Stahl sind runde Sachen. Nach dem ersten Blick auf die Kurven wollen einem KIRV-Stücke nur schwer noch aus dem Kopf.
Mein Urteil: Absolut entbehrlich, jedoch: Runde Liebe rostet nicht. 3.075 Euro (elektropoliert), 3.296 Euro (pulverbeschichtet).
Michael Young entwickelte für Trussardi eine Kollektion, die die Werthaltigkeit der italienischen Marke mit neuen Materialien und Technologien Asiens vereint. Der Rahmen des Zweisitzers „100 Bench“ besteht aus Holz oder Plastik, der Bezug aus handgearbeitetem, plissiertem Leder.
Mein Urteil: Wem es gelingt, den Preis zu vergessen – eine sympathische Einladung zum Aussitzen. 5.000 Euro.
Tür- und andere Griffe für Fenster, Schränke, Kästen. Modern oder antik gestaltet – am schmeichelndsten in feinem Leder.
Mein Urteil: Gentlemanlike. Für dieses Modell pro Paar 161 Euro.
Schwebt, pendelt sanft, reagiert auf leichteste Berührung: Die „Type C“-Schreibtischleuchte von Britanniens Design-Altmeister Kenneth Grange für Anglepoise. Mit verblüffendem Federmechanismus, neuester LED-Technologie und nachhaltig: Kopf und Elektronik sind austauschbar.
Mein Urteil: Fürs tägliche innere Gleichgewicht ein punktgenaues Licht. 389 Euro.
Orient trifft Okzident, Altertum Moderne – die Designer von Idéel aus LeTouquet (Frankreich) mixen antike Schnitzereien aus Nah- und Fernost mit Möbelmaterialien von heute: Nussbaum mit Glas, Schnitzerei neben Hochglanzlack. Für Kaffeetisch, Konsole, Bett oder Bank.
Mein Urteil: Verzichtbar wie ein Sahnehäubchen. Je nach Größe ab 1.920 Euro.
Licht ohne Lampe – mit dieser ewigen Verheißung spielen die „NeverLamp“-Entwürfe von Anna Casale für LAMUR (Italien). In unterschiedlichen Materialien und Farben ausführbar, arbeiten die meist LED-gestützten Designs nach dem Scherenschnitt-Prinzip – hier der Kronleuchter (oder immerhin dessen Illusion) für die Wand mit einem Hauch Neobarock.
Mein Urteil: Ein Licht fürTräumer, eine Lust für Traumtänzer. Mit LED 485 Euro.
Dieser Prototyp der platzsparenden Schreibtischleuchte „Curious“ dient eingeklappt als Federkasten (Birke), aufgeklappt zur LED-Erleuchtung. Caroline Olsson (27) aus Norwegen wurde dafür in London mit dem Preis „Bestes neues Produkt“ geehrt.
Mein Urteil: Genial einfach. Einfach genial. Voraussichtlich etwa 225 Euro.
„Puzzle“ – ein freches Regal in frischen Farben für frohe Räume gehört zum Repertoire von Sentou, einem namhaften Designer aus Paris.
Mein Urteil: Ein Spaß für kleine und große Kinder. Je nach Größe: ab 1.296 Euro.