Patina des Lebens
Historische Baustoffe sind en vogue. Aus teilweise jahrhundertealten Gebäuden werden beispielsweise Türen,...

Holz ist ein Naturmaterial – deshalb treten auch innerhalb der gleichen Holzart verschiedene Farben, Maserungen und Strukturen auf. Parkett wird in unterschiedlichen Sortierungen mit verschiedenen Oberflächenbildern angeboten: Eine harmonische, gleichmäßige Oberfläche betont die Wirkung der Möbelstücke. Eine lebhafte, etwas unregelmäßige Struktur lenkt dagegen den Blick auf den Boden. Ein helles Parkett verbreitert einen schmalen Eingangsbereich optisch. Dunkle Holzböden können im Wohnbereich oder im Bad eindrucksvolle Kontraste beispielsweise zur Farbe Weiß setzen.
Für optische Bewegung im Raum sorgen auch unregelmäßige Verlegemuster wie der „wilde Verband“ oder der „Schiffsboden“. Das Verlegemuster eines Parkettbodens sollte zum Einrichtungsstil, aber auch zu den Dimensionen eines Raumes passen. Zeigen die Dielen zum Beispiel ein Fischgrätmuster in Längsrichtung, unterstreicht dies die Länge des Raumes. Quer verlegt, heben die gleichen Muster dagegen die Breite hervor. Um einen langen, schmalen Raum etwas breiter erscheinen zu lassen, wäre also ein quer verlaufendes Parkettmuster empfehlenswert.
Auch Holzböden aus kleinen Elementen, wie Mosaikparkett, vergrößern die Fläche optisch. Klassische Verlegemuster – Kassettenböden, Würfel- und Flechtmuster – wirken neutral und passen zu vielen Einrichtungsstilen. Großformatige Dielen betonen große Flächen und sorgen durch ihre langen Linen für eine optische Gliederung. Extrem formstabile Trägermaterialien erlauben immer breitere und längere, größer dimensionierte Dielen.
Parkett-Vistenkarte