Bemusterung bei Viebrockhaus 2016

Fotos: Viebrockhaus

Der Vertrag für den Hausbau ist unterschrieben, die Bemusterung mit schier unendlich vielen Entscheidungen steht an. Unsere Redakteure Frank Siebold und Melina Rost machten sich auf den Weg in die Bemusterung von Viebrockhaus

Der Bemusterungstermin stürzt viele Bauherren in ein Wechselbad der Gefühle: Sie fürchten ihn, wie man Prüfungen fürchtet wegen der Vielzahl an irreversiblen Entscheidungen – und sie fiebern ihm entgegen, wird doch das neue Haus dadurch erst komplett: Bodenbeläge, Steckdosen, Türen, Armaturen, Fassade und und und... So viele Elemente, die am Ende miteinander harmonieren müssen und auch in Jahren noch gefallen sollen.

Damit es ein schöner und unvergesslicher Shopping-Tag wird, der die Vorfreude auf das Haus noch steigert – und nicht zum Stress-belasteten Aussuchtermin gerät – sollten die Bauherren gut vorbereitet anreisen...

Nachfolgend unsere Tipps zur Bemusterung:

Vor dem Termin:

· Einigen sie sich im Vorfeld in Ruhe auf ihre Design-Linie. Sich vor Ort darüber zu streiten, ob beispielsweise eine freistehende Wanne nötig ist, kostet Zeit und Nerven.

· Inspirierend wirkt die Besichtigung von bereits fertiggestellten (Muster-)Häusern des Herstellers, der Besuch von Fachausstellungen und von Baumärkten, die Recherche in Zeitschriften und im Internet.

· Erstellen Sie vor dem Ausstattungstermin einen Fragenkatalog: Was vereinfacht den Alltag, was verschönert die Wohnbereiche.

· Informieren Sie sich über Vor- und Nachteile verschiedener Werkstoffe zum Beispiel bei den Bodenbelägen. So können Sie schon vor dem Termin eine Vorauswahl treffen.

· Für die Steckdosen- und Leuchtenplanung: Überlegen Sie, wo im Raum welche Möbel stehen sollen. Vermeiden Sie, das Kabelende in jedem Raum in der Mitte der Decke vorzusehen. Dort hängt aller Erfahrung nach nur selten eine Lampe.

· Nehmen Sie am Bemusterungsseminar teil, wenn Ihr Haushersteller das anbietet.

Während des Termins:

· Ausgangspunkt ist die in der Ausstattungsbeschreibung angegebene Standardausstattung (ohne Aufpreis). Über diesen Rahmen hinaus lässt sich das Haus höherwertiger ausstatten (Aufbemusterung: Kosten im Blick behalten!). Andererseits können einzelne Leistungen aus dem Angebot herausgenommen werden (Abbemusterung).

· Bei der Abbemusterung gibt es eine Gutschrift. Vorsicht! Das lohnt sich keineswegs in jedem Fall. Die Preise der Haushersteller sind scharf kalkuliert. Man sollte sich deshalb vor so einem Schritt über handelsübliche Preise informieren.


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Lesen Sie den ausführlichen Bericht ab Seite 100 in der Ausgabe Mai/Juni 2016 mein schönes zuhause°°°


Melina Rost, Frank Siebold

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