Weiß lügt gut: Eine Farb-Kritik
Auch Sie halten Weiß für die schönste denkbare Farbe für Tisch und Wand, Bett, Stuhl und Schrank? Dann machen Sie...

Kleine Bewegung, große Wirkung. Tür auf oder Tür zu bedeutet: rein in die kleine private oder raus in die große weite Welt.
Türen sind, je nach ihrer Position, Haus-, Zimmer-, Keller-, Garten oder sonstige Türen und erfüllen bisweilen neben ihren technischen Besonderheiten repräsentative Aufgaben: Sie dienen als Aushängeschilder, als Visitenkarten der Hausherren. Vor allem historische Haustüren erzählen vom Stilvermögen ihrer Besitzer und dokumentieren handwerkliches Können einer Epoche.
Die Türgröße ist bei einem Einlass aus alten Zeiten vorgegeben, seinerzeit existierte kein genormtes Maß. Bis zu einem gewissen Grad ist sie noch im Nachhinein veränderbar. Abweichungen können bei einer Neufertigung der Rahmen aufgefangen werden. Die Tür von heute in Holz, Metall, Glas oder Kunststoff sorgt nicht nur für den Ausschluss unliebsamer oder unberechtigter Personen, sie übernimmt zu unser aller Freude auch Wärme- und Schallschutzfunktionen.
Bereits in früheren Tagen erhielt eine Holztür, meist aus Nadelholz oder Eiche, erst durch entsprechende Accessoires zusätzliche Aufwertung. Wer alte Modelle mit modernen Beschlägen komplettiert, schafft aparte Kontraste zwischen perfekter Technik und ehrwürdigem Material.
Unverwüstlich bis in unsere Tage ist der Aufbau der Klinke. Da hat sich wenig verändert. Sie wird gemocht, wenn ein komfortables Greifvolumen der Hand sicheren Halt über eine möglichst adäquate Kontaktfläche bietet. Wegen der starken mechanischen Beanspruchung bestehen die meisten Klinken aus Metall. Die Türdrücker kennt man nur paarweise, einen positiven und einen negativen, die ineinandergesteckt werden. Außerhalb Europas trifft man übrigens anstelle von Klinken häufig drehbare oder als bloße Griffe funktionierende Türknäufe an. Für uns eine originelle Alternative.