Roger Willemsen: Die Erotik der Kalkmuscheln

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Er hat Freude an seinem Wissen, er hat Lust am Fabulieren, seine Stimme jagt von kluger Sentenz zu noch klügerer Sentenz. Roger Willemsen war im Fernsehen der Einbruch der Universität ins Wohn­zimmer. Seltsam: Er hat es geschafft. Er wurde zum beliebten Antityp.

Telegen heißt das ausgesprochen unschöne, aber bezeichnende Wort. Es zielt vor allem auf die optimale Verkauf­barkeit von Gesichtern und Typen. Roger Willemsen war von Beginn an das Gegenteil einer landläufigen Vorstellung te­le­gener Fernsehstars. Er redet schnell, er redet viel, sein Rede­strom hat genug Wasser, um noch ein paar Nebenflüsse zu füllen. Er hat großen Charme, aber dies ist nicht der Charme des entgegenkommenden Lächelns und der Anschmieg­samkeit, es ist vielmehr der Charme einer sprü­henden Intel­ligenz, die der Überforderung des Zuschauers näher ist als seiner Unterhaltung.


Roger Willemsen hat Freude an seinem Wissen, er hat Lust am Fabulieren, seine Stimme jagt von kluger Sentenz zu noch klügerer Sentenz. Roger Willemsen war im Fernsehen der Einbruch der Universität ins Wohnzimmer, und das zu abendlichen Zeiten, da alle Welt sich eigentlich zurück­lehnen möch­te. Aber seltsam: Er hat es geschafft. Er hat durchgehalten. Er wurde zum beliebten Antityp. Roger Wil­lemsen ist für einige Jahre, freilich jenseits der Hauptsendezeiten, zu einem Kennzeichen mo­dernen Fernsehens geworden.


Einer, der in Zeiten des Bildes das Wort hochhielt, in Zeiten der Ober­flächenreize den Geist. Und das ohne grimmen Ehrgeiz, ohne polemische Schärfe, ohne die kulturkritische Geste des Erziehers. Nein, locker, leicht, selbstverständlich. Das spricht nicht nur für ihn, sondern auch – jedenfalls war es zeitweilig so – für das allgemeine Niveau eines Fernsehens, das Mut zur Kultur hat. Was war er, was ist er? Moderator, Entertainer, Journalist. Autor und Schriftsteller. Und ein be­geisterter Reisender. Viel­leicht ganz einfach:


Er ist ein Ästhet, er sagt: „Ich lie­be gute Sätze.“


Das meint die Sätze von Dichtern, und das meint auch die eigenen. Roger Willemsen ist ein Mensch der Atmosphäre – zwischen Menschen, zwischen Menschen und Büchern. Das eine hat ihn zum Talk-Ästheten gemacht, das andere zu einem Bücher-Flüsterer. Und wenn er als Reporter be­zeich­net werden sollte, dann sucht er auf seinen Recherchen die Schwingungen zwischen Ge­sprächspartnern, das Sphärische zwischen einem literarischen Werk und dessen Leser. Wenn Willemsen im Fernsehen ein Buch be­spricht, dann darf man getrost an Goethe denken, der einmal gesagt hat, ihn solle nur kritisieren, wer ihn liebe.



Das klingt nach einem groben Widerspruch, aber wer Willemsen sieht, weiß, was gemeint ist: Er bleibt auch dort, wo er kritische Bemerkungen macht, ein Befeuerter; er spricht über Bücher so, wie man mit We­sen spricht, mit denen man wertvolle Lebenszeit verbringt. Sein Haus in Hamburg, wo er allein lebt, ist ein Bücherhaus. Es ist ein Haus voller Menschen. Denn, wie gesagt: Bücher sind höchst lebendige Wesen. Bei Willemsen glaubt man‘s aufs Wort. Wenn er ins Lesen kommt, und er liest viel, dann setzt er sich nicht im feinen Anzug an den Tisch wie Marcel Reich-Ranicki, sondern trägt „proletarische Klamot­ten“. Denn Lesen hat bei ihm „mit einem Zustand der Ver­wahrlosung zu tun. Ich liege gern auf der Couch oder auf meinem Diwan, bin dann fast immer unrasiert.“


Geboren wurde Roger Willemsen 1955 in Bonn. Der Vater war Kunsthistoriker und Restaurator, die Mutter Sach­ver­stän­dige für Ostasiatische Kunst. Der Sohn studierte Germanistik, Philo­so­phie, Kunstgeschichte in Bonn, Florenz, Mün­chen und Wien; seine Doktorarbeit schrieb er über den Dichter Robert Musil. Nebenher arbeitete er als Nacht­wäch­ter, Reiseleiter und Muse­umswärter. Die Laufbahn schien zunächst die eines Wissenschaftlers zu werden, Willem­sen assistierte an der Universität München, sein Habilita­tions­vorhaben über den „Selbstmord in der Literatur“ gab er aber zugunsten einer Tä­tigkeit als freier Autor auf.


Nach einer halbjährigen Recherche in Südostasien für einen Ro­man ging er 1988 für drei Jahre nach London, wo er auch als Korres­pondent für verschiedene Rundfunkstationen, Zeit­schriften und Zeitun­gen arbeitete. Bis das Fernsehen kam. Und auch die Preise kamen („Gol­de­nes Kabel“, „Bayerischer Fernsehpreis“, „Adolf-Grimme-Preis“, „Deutscher Fernsehpreis“). Bald hatte er auch eine eigene Produktions­firma, wurde Gastprofessor (zum Bei­spiel an der Ruhr-Universität Bochum), war begehrt als Kolumnist (etwa an der inzwischen eingestellten klugen Zeitung „Die Woche“), schrieb Bücher (jüngst: „Ich gebe Ihnen mein Ehren­wort“, „Deutsch­landreise“, „Hier spricht Guantánamo“), dreh­te Filme. Sein Debüt als Regis­seur gab Willemsen mit dem Dokumentarfilm „Non Stop – Eine Reise mit Michel Pe­trucciani“, es folgten „Gerhard Schrö­der – vom Kandidaten zum Kanzler“, „Bordelle der Welt“, „Der Literaturpapst – Film zum 80. Geburtstag von Marcel Reich-Ranicki“. Willemsen arbeitet seit Langem als amnesty-Bot­schafter sowie für terres de femmes und sitzt im Kura­torium von CARE International.



„0137“ bei Premiere. Die Interviews haben Fernsehgeschichte geschrieben. Die Gäste waren nicht selten Menschen in extremen Lebenssituationen oder mit extremen Erfahrungen. Sie sprachen von weit „draußen“, standen weit außerhalb des gesellschaftlich Statthaften und Gewohnten. Attentäter, Mörder, politische Gefangene, eine Kinder-Autoknacker-Ban­de, Todeskandidaten und Gewaltopfer. Ein seltener Blick tat sich auf in die Welten des Wahns, der Besessenheit und des Verbotenen. Ein hochmoralischer Bankräuber war darunter, ein Leibwächter Saddam Husseins, ein Inzestopfer, ein Kriegsopfer aus Bosnien – und ein Mann, der aus dem G­e­fängnis ausbrach, um in der Öffentlichkeit auf die Haft­be­dingungen hinzuweisen. Er wurde nach der Sendung im Stu­dio verhaftet. Aber interviewt wurde auch eine Exge­liebte Fidel Castros, die der CIA dazu zwingen wollte, den kubanischen Staatschef zu vergiften. Willemsens Credo damals:


„Nicht das Abstruse und das Mon­s­tröse sind interessant, sondern ihr Zusammenhang mit dem sogenannten Nor­malen. Es geht in den Inter­views nicht darum, Menschen, die durch eine Kon­stellation in ihrem Le­ben an eine Grenze getrieben wur­­den, noch einmal dem lüsternen Blick der Öffentlichkeit preiszugeben. Es geht darum, sie in unser aller Gespräch miteinander (wieder) einzubeziehen und so den Bereich des Denk­baren und Aus­sprech­li­chen zu erweitern.“


Als Willemsen beim Hamburger Pay-TV-Kanal Premiere zum ersten Male öffentlich in Erscheinung trat und als Moderator dieser Interview-Sendung „0137“ Gesprächspartner aus allen sozialen Schichten der Gesellschaft einlud und in diesen Talks seine äußerst bewanderte Umgangsart mit unterschiedlichsten Menschen offenbarte, da schien ein geradezu mathematisches Experiment abzulaufen: Wie viele Sekunden dauert es, bis ein neuer Stern am Himmel aufsteigt? Denn da waren sie sofort erkennbar, die Willemsen-Signale: Der nur auf den ersten Blick verhuscht wirkende Intellektuelle sah anders aus als die sonstige TV-Belegschaft, er sprach anders, er ging anders mit den Gästen um. (Später würde er einmal sagen: „Ich werde Dieter Bohlen nicht anhauen, seine Musik sei doof, denn ich bin nämlich kein Musikkritiker.“)


Willemsen, der sich bis dahin nach eigener Auskunft als „mit­telloser Autor“ durchgeschlagen hatte, sah sein Kon­ter­fei mit einem Male auf vielen wichtigen Titelbildern an den Kiosken wieder. Er durfte nun Schwärme seiner Ju­­gend (etwa Joan Baez) und Idole seiner politischen Ent­­wicklung (Dalai Lama, Gorbatschow) interviewen. „Das ist das wundersame Privileg meines Berufes: rausgehen und jeden, den ich haben will, vor die Kamera holen. Nachgelassen hat allerdings mit der Zeit mein Interesse an einigen einheimischen Schauspielern – die sich aufgrund aktuell zu vermarktender Filme wichtiger nehmen als ein Gehirn­chirurg.“



Ein Kritiker hat einmal über ihn geschrieben: „Wenn Roger Willemsen über den Mars spricht, dann wird der Zuschauer den Eindruck gewinnen, Willemsen habe sämtliche Jahre seines bisherigen Lebens nur darauf gewartet, endlich über den Mars sprechen zu dürfen.“ Er würde so ziemlich alles über den Mars wissen, was ein Mensch ohne Betriebsausweis der Nasa über diesen Planeten wissen kann. Er würde seine Fragen stellen, bewusst naiv und gezielt intelligent. „Die Zuschauer werden ihn deshalb mögen – und sie werden deshalb abschalten.“


Aus diesem Grunde hat ihn das ZDF irgendwann – nach einer Art Urabstimmung – „unter Artenschutz“ (Willemsen) ge­stellt, er sollte seine Gesprächssendung ohne Quotendruck machen können. Natürlich ging das nur eine Weile gut, aber diese gute Weile ohne Langeweile hat den bebrillten Wu­schelkopf zu einem der beliebtesten Wort-Nehmer gemacht. Der es immer besser ertrug, dass man sein Selbstbewusstsein als Arroganz missverstand. „Im Übrigen muss man ein gutes Stück weit arrogant sein. Es gibt zum Beispiel eine Reihe von Fernsehpreisen, die ich nicht annehmen werde, weil ich mich nicht loben lassen will, wenn derselbe Preis schon 19-mal an Max Schautzer gegangen ist.


Diese Ar­roganz muss man sich leisten können. Was soll dieses demokratische Gerede, dass wir alle wunderbar sind und beispielsweise Max Schautzer charismatische Fern­seh­unter­haltung ist? Nein! Er ist jemand, der kann vom Tele­prompter ablesen. Na und?“ „Willemsens Woche“ war eine der leisesten Talk-Sendungen des deutschen Fernsehens. Eine Nachtsendung, in der es aber wunderbar helle zuging. Es war Mitte der 90er-Jahre und eine Zeit, da Willemsen noch immer auch gewaltige rhetorische Schutzschilder gegen seine Kritiker aufbauen musste. „Ich bin von mir überzeugt“ oder „Natürlich bin ich eitel“ oder


„Ich bin kein Entertainer, ich bin Sub­kultur“


– solche Sätze hatten ihren unbestreitbaren Eigenwert, wirkten aber auch ein wenig wie das gewollt laute Pfeifen eines Kindes im schwärzestdunklen Walde. Denn der Gegenwind blies heftig: Harald Schmidt und die Witzbolde von „RTL Samstag Nacht“ machten sich über Willemsens Einfühl­sam­keit beim Talk lustig, „Der Spiegel“ beschimpfte ihn gar als „Knecht der Prominenz“, als „beflissenen Snob“, als „säftelnden Giftzwerg“. Im Nachhinein zeigt sich die Durchhal­tekraft des Mannes, dessen konfirmandisch-unschuldiges Image vie­le seiner Kritiker täuschte. Die Bandbreite der über 2.000 von Roger Willemsen interviewten Gäste reichte immerhin von Yassir Arafat, Madonna, Isaac Stern, Yehudi Menuhin, Sting, König Hussein von Jordanien über den Dalai Lama, Michail Gorbatschow, Lech Walesa, Carlos Menem bis zu Jacqueline Bisset, Isabelle Huppert, Charlotte Rampling, Ema­nuelle Béart oder Yoko Ono.



Der Kern seiner Gesprächsweise war unter anderem auch der Flirt, bei dem Willemsen so etwas wie einen Welt­meister-Titel verdient.


Er hält Flirten „nur“ für eine Frage-Technik – als es aber im Gespräch mit einer seiner späteren Le­bensgefährtinnen, Den­nenesch Zoude, während der Sendung „Willemsens Woche“ wirklich funkte, hat das niemand bemerkt. Zu vielen Künstlern, allen voran zu dem inzwischen verstorbenen Pianisten Michel Petrucciani, unterhielt Willemsen auch private Freundschaften. Ist das einer Zusammenarbeit, einem Fernsehinterview förderlich oder stört es? An diesem Punkt bekennt der Publizist den hohen „bürgerlich verlässlichen“ Wert von Freundlichkeit, Zugewandtheit und Bezie­hungsfähigkeit.


Zwar ist er privat nach wie vor der „gebunden Ungebundene“, aber er kann wenig anfangen mit dem modernen Ehrgeiz der Solisten, die stolz auf ihre Unnah­bar­keit, ihre hochnäsige Fremdheit sind. Und bei der Arbeit sind Freundschaftsadressen, die eingeweihte Konversation auch eine gute Möglichkeit, Gesprächen vor der Kamera eine be­sondere Farbe zu geben. Hat ihn in einem seiner Interviews je etwas wirklich sprachlos gemacht? „Maria Schell ist einmal am Ende unseres Gesprächs auf mich zugequollen gekommen wie eine Nebelwand und wollte mich küssen. Da wusste ich nicht mehr, wohin ich moderieren muss.“


Bis 2006 sah man Willemsen noch in der literaturkritischen Sendung „Literaturclub“ des Schweizer Fernsehens. Nach gut zehn Jahren hatte er vorher, schon 2002, einen Schlussstrich unter seine „andere, hauptsächliche“ TV-Karriere als Inter­viewer und „Nachtkultur“-Moderator gezogen. Er führt seither das befreite, umtriebige Leben eines Autors. „Der Au­tor hat ein vielfach privilegiertes Leben, solange er sich da­von ernähren kann. Er befindet sich im fortgesetzten Er­re­gungs­zustand, weil er alles zu Schrift verarbeiten kann. Wenn ich aufhöre zu glauben, dass das wirkliche Wirken eine unbedingte und sofortige öffentliche Resonanz haben muss, dann bin ich glücklich.“ Sein neues Glück: Filme drehen, ein The­a­terstück schreiben, ein Soloprogramm (mit dem er erfolgreich durch die Lande zieht) – und vor Augen: mehrere europäische Städte, „die ich noch bewohnen möchte.“



Er hat das Fernsehen erlebt, mitbestimmt, aber der Ent­schluss, auszusteigen aus dem Betrieb – es zeugt vom festen Willen, sich im Selbstniveau nicht zu erniedrigen. So steht am Ende dieser TV-Laufbahn die Desillusionierung, was Öf­fentlichkeit angeht. Die Haupt­her­ausforderung beim Schritt ins Fernsehen sei: „in eine Öffentlichkeit zu treten, die Ihnen in einer Blitzgeschwindigkeit sämtliche Überzeugungen unter den Füßen wegziehen wird. Sie werden innerhalb kürzester Zeit nicht mehr an Ruhm glauben, nicht mehr an Auf­klärung, nicht mehr an Sexualität und auch nicht mehr an die Haare auf Ihrem Kopf. Es wird Ihnen entweder alles ökonomisch vorkommen oder nichtig. Das ist es, was Sie beim Fern­sehen lernen.“ Im Fernsehen, so Willemsen, „wird keiner er­wachsen, der nicht schnell an­fängt, sich nicht mehr mit seinem Image zu beschäftigen.“

Nun sein wahres schönes Leben: schreiben und lesen. Wenn der Autor Willemsen über das Lesen spricht, ist es sofort auch ein Nachdenken über die Existenz.


„Das Leben ist so kurz. Ich bin froh, dass ich viele langweilige Bücher in jenen Zeiten gelesen habe, als ich dachte, man müsse alle auch zu Ende lesen. Das ist vorbei.


Und froh bin ich also auch, dass ich schon als Kind mit sieben oder acht Jahren anfangen konnte, Bücher der Welt­literatur zu lesen. Neulich hat eine Freundin, die ein Anti­quariat leitet, eine Rechnung aufgemacht und gesagt: Wie viele Bücher lese ich im Monat? Zwei? Im Jahr dann vierundzwanzig. Wie viele stehen in meiner Wohnung? Zweitausend. Welche Bücher werde ich noch schaffen in meinem Leben? Diese halb posthume Perspektive, die habe ich auch.“


Seine Mutter – „sie hat unsere Klamotten im Keller selber ge­näht“ – half dem Jungen einst, die schweren Bücher zu verstehen. Bis zu seinem 22. Lebensjahr hat er ihr vorgelesen, Tausende von Seiten, Dostojewski, Thomas Mann, Thornton Wilder. „Als ich Nachtwächter war, habe ich jede Nacht an die 400 Seiten gelesen.“ Die Inhalte verblassten wieder, aber es blieb „ein Fundus aromatischer Erinnerungen“. Bücher kauft und liest Willemsen wahllos, plötzlich kann es das Buch „Was lebt in Tümpel, Bach und Weiher – Pflanzen und Tiere unserer Gewässer“ sein oder ein Werk über Tiefsee-Botanik, „wenn ich feststelle, dass ich zu lange die Einzeller und die Kalkmuscheln vernachlässigt habe.“


Wie Roger Willemsen so etwas sagt, liegt immer ganz nah am Eros. Es ist Lebens-Liebe pur. Welch schöne Auf­merk­samkeit für die wahrhaft entscheidenden Dinge. Wenn man denn ein Freund von Mars – und Erde – ist.


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