Moritz Bleibtreu: Mein Leben ist anders

Copyright: Thore Siebrands, CC by 2.0

Monica Bleibtreu, die wunderbare Schauspielerin und Mutter von Moritz Bleibtreu starb am 14. Mai 2009 nach einem langen Krebsleiden in Hamburg. Das Leben von Mutter und Sohn war eng miteinander verknüpft. Monica Bleibtreu sagte einmal, dass sie den Umgang mit Erfolg von ihm gelernt hat: „Moritz ist der Glücksfall meines Lebens.“

Er ist von ungemein rüder Umgangshärte. - Nein, das ist er nicht.

Er ist ein rabiat tobender Macho. - Nein, das ist er nicht.

Er ist von aufkreischend egozentrischer Unberechen­barkeit. - Nein, das ist er nicht.

Die Rede ist von Moritz Bleibtreu. - Nein, die Rede ist von Andreas Baader.


Die übliche, aber immer wieder spannende Unvereinbarkeit von Rolle und Darsteller.… Bleibtreu spielt in Bernd Eichingers und Uli Edels „Baader Meinhof Komplex“ den anführenden, tonangebenden RAF-Terror­is­ten, und er spielt ihn mit ergreifend schonung­sloser Radikalität. Und zugleich taucht er ihn in eine aufgedreht komische Selbst­über­hebung, und natürlich ist Moritz Bleib­treu das ganze Gegenteil des verblendeten Men­schenverächters.


Mit dieser Rolle bestätigt Bleibtreu, einer der beliebtesten deutschen Schauspieler seiner Generation zu sein. Als radebrechender türkischer Ganove im Roadmovie „Knockin‘ On Heaven‘s Door“ hatte er 1997 seinen Auf­stieg in die Zuschauergunst begonnen, ein ungebrochener Aufstieg, mit Filmen wie „Lamm­bock“, als Marihuana-Gärtner Kai, „Das Expe­riment“, als Undercover-Journalist, „Luna Papa“, als liebenswürdiger Bruder Nasreddin, „Lola rennt“, als Gelegenheits­gau­ner Manni.


Nur einige der inzwischen zahlreichen Strei­fen, in denen Bleibtreu Lob und Preise einstrich und seine unverwechselbare Auss­trah­lung offenbarte: eine Mi­schung aus knaben­hafter Unbedarftheit und listiger Durch­set­zungskraft; dieser Junge kommt aus einem orientalischen Märchen, um zum pfiffigen Nebenstraßengangster zu werden er verbindet den Adel der Zurückhal­tung mit plötzlich vorschießender Hysterie, die noch im Bösen ihren Witz nicht verliert.


Bleibtreu, geboren 1971, mit seiner Freundin in Hamburg lebend, Drei-Zimmer-Altbau­wohnung unterm Dach, hatte nie Schwie­rigkeiten mit seinem anfänglichen Image, das seine Figuren gern ins Begriffsstutzige drängte, in die gnadenvolle Einfalt von Men­schen, die nicht gleich alles begreifen, was die großen dunklen warmen Augen sahen. Ein Sympathikus, dem der Mund zum Stau­nen eher aufging als vielleicht ein Licht. Nein, solche Wirkung war und ist kein Pro­blem fürs Selbstbewusstsein des Schau­spielers.



Übermäßig ehrgeizig war er nie, ein Mus­ter­schüler schon gar nicht. Als feststand, dass er die 11. Klasse auf einem Gymnasium in Hamburg nicht schaffen würde, ging er, 17-jährig, als Au-pair nach Paris, übernahm die Aufsichtspflicht für ein Kleinkind. Konkret: Spi­nat und Kartoffelbrei kochen, nach­mit­tags auf dem Spielplatz sitzen und die Haupt­vokabel der umsitzenden jungen Frau­en lernen und daueranwenden: „Ach, ist ja süß!“


Allerdings hatte er immer schon viel mit Kindern zu tun. „Unter anderem, weil ich noch als Jugendlicher eine sehr lebendige Beziehung zu meinem früheren Kinder­gärt­ner pflegte. Er brachte mir das wahrscheinlich Wichtigste bei: Begegne Kindern immer auf gleicher Augenhöhe. Befolgt man das, kommt man recht gut klar.“


Was das Kochen betrifft: Er mag es, er be­zeich­net es als eine Therapie. Während der Schulzeit absolvierte er sogar ein Praktikum in einer Restaurantküche. Kochen ist „lustvolle Arbeit am Vergänglichen“, man kommt nicht umhin, an die Sinnlosigkeit des Ganzen zu denken, denn das „Zeug, du kannst es noch so schön herrichten – es wird aufgefressen, es wird vernichtet.“

Seltsam, dass man sich trotzdem so große Mühe gibt, aber genau das ist sie doch, die Metapher fürs Leben: sehr klar wissen, dass nichts, was man tut, wirklich Bestand hat, aber trotzdem „die große Liebe reinlegen“, sich nicht in die Lähmung treiben lassen, nur weil nichts bleibt.


Später, nach dem Ende der Pariser Zeit, ging Bleibtreu nach Rom, er hatte sich gerade un­sterblich in eine Italienerin verliebt, war ihr nachgereist, blieb ein Jahr dort. Dann hatte die Unsterblichkeit dieser Liebe ein rasches irdisches Ende, Bleibtreu zog es weiter nach New York. Obwohl er Mickey Mouse „immer Kacke“ fand. Zu rund, zu gut, zu klug! Er mochte immer Donald Duck.


„Vielleicht kann man die Welt einteilen in Leute, die Mickey Mouse lie­ben, und jene, die eher Donald Duck mögen.“


Man könnte, diese Frage stellend, stundenlang mit Bleibtreu reden. Do­nald Duck! Ente gut, alles Sackgasse! Wahr­haft menschlich. Donald Duck ist spie­ßig, neidisch, aktionis­tisch und von nerviger Selbstüberhebung! Ein haarsträubender Trot­tel. Aber einer auf der Höhe der Zeit. Auf Fallhöhe. „Micky Mouse ist eine Maus, Donald Duck aber ist keine Ente. Er sieht nur so aus. Das ist sein Geheimnis, das ihn uns so wunderbar nah macht.“


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Bleibtreu hat gerade wegen seiner künstlerischen Lebensprivilegien den haltbar wa­chen Blick für das, was in diesem Donald Duck lebt: Dieser kleine zähe Bursche ist ein wolliges Etwas, das aus sich selber immer wieder Großes macht: nämlich ein wohliges Nichts. Ja, etwas, das nach nichts aussieht, wandelt sich da zum Nichts, das nach etwas aussieht. Das ist der schöne Traum des Menschen, den die Schauspielerei zum Beispiel wahr macht: Man möchte doch so gerne.


Auf diese Weise kam der Möchtegern in die Welt, und eine Ente musste her, um diesem Typus jene schier ewige Sympathie zu si­chern, die ihm im realen Leben oft genug versagt wird. Weil einer, der gerne groß sein möchte, leicht im Gernegroß stecken bleibt. Ächz, würg, stöhn.


Donald Duck ist für den Schauspieler der Kleinbürger, der für alle, die an der Krawatte wie an einem Strick hängen, tapfer die Ma­tro­senmütze trägt, und Bleibtreu wäre na­tür­lich eher der Matrosenmützen- als der Krawattentyp. Diese Mütze gleichsam als letz­tes Requisit einer Sehnsucht nach Hori­zont und Weite. Es ist eine Sehnsucht, deren gro­ße Wahrheit darin besteht, dass sie nie wirklich wahr wird. Was bleibt, sind Auf­stiegsfantasien eines kleinen Mittel­schicht­lers, der nur von Katastrophe zu Kata­s­trophe taumelt. Hechel, hechel, keuch, keuch.


Mag Micky Mouse Disneys lustige Erfindung eines Wunders gewesen sein, Donald Duck war die lustigere Erfindung: der Wunden, die aus einer Ente einen Pechvogel machen. Also: einen Menschen. Wobei gesagt sein will, dass Bleibtreus Hym­ne auf den Pech­vogel das Gegenteil dessen erzählt, was er selber erlebte. Aber vielleicht redet, wer viel Glück hat, besonders gern vom Unglück, um nicht überheblich zu werden. So wie Men­schen, die den Tod verdrängen wollen, am ausgiebigsten von ihm sprechen.

Bleibtreu hat viel Glück gehabt. Allein, wie er eine Rolle in Steven Spielbergs „München“ erhielt: „Es war wie in einem schlechten Film: Ich habe gerade mit Helmut Dietl in Grie­chen­land gedreht, da klingelte das Telefon und es hieß: Du musst morgen nach Paris, Steven Spielberg will dich treffen. Das sind die Momente, die man seinen Enkeln immer wieder er­zählt.“

Auch deshalb, weil der Schauspieler so, wie er nie Musterschüler werden wollte, tatsächlich nie an eine große Karriere dachte.


Sein Gemüt hat ihn stets vor jenen Abstürzen bewahrt, die alle Donald Ducks der Branche erleiden, weil sie Hamlet sein wollen und dann nur zweiter Totengräber sein dürfen.



„Mein Horizont war früher wirklich klein, ich hoffte, vielleicht mal eine Episodenrolle beim ,Fall für zwei‘ zu kriegen. Darüber ging es nicht hinaus. Alles, was mir dann passierte, ist ein so riesengroßes Meer an Bammel, das hätte ich mir niemals zu träumen gewagt.“ Bleibtreu, ein naiv-geradliniger Ewig-Junger, der Filme mit Louis de Funès liebt, Fußball und deutschen Hiphop, der gern seine Ruhe hat und einfach nur ein netter, entspannter, normaler guter Kerl sein will.



Seine Aus­brüche aus dieser sogenannten Nor­­ma­lität: wahrlich nur sehr kleine Ex­tra­va­ganzen. Er sammelt Turnschuhe. „Zwei Paar kaufen, eins tragen, eins wegschließen und so. Die meisten finden das total doof. Aber das ist so ein Tick, den habe ich früh entwickelt, der ist geblieben und macht mir Spaß.“


Er selbst nennt sich den „unspektakulärsten Menschen der Welt“.

Er sei „tierisch leicht zum Heulen zu bringen“, und mit seinem Gemüt geht er äußerst pragmatisch und geheimnislos um: „Ich höre keine traurige Musik, wenn es mir nicht gut geht. Dann lieber Schlager.“


Er liest, besucht Freunde, schaut Fernsehen, geht ins Kino. „Ich würde gerne wie mein Kollege Jan-Josef Liefers sagen, ich fahre mit dem Motorrad sonstwohin – damit kann ich nicht dienen. Oder Drachenfliegen. Toll – nein, auch solche Abenteuer nicht. Ich schäle Zwiebeln, koche gutes Essen, das reicht.“ Eine Prise Zucker in jedes Gericht bezeichnet er als seinen größten Kochtrick: „Das habe ich den Fernsehköchen abgeguckt, die nun wirklich alles kommentieren, was sie tun – nur nie den Griff zum Zucker.“


In einem Rundfunkinterview sagte er: „Das große Problem all der Marilyn Monroes und Heath Ledgers dieser Welt war doch wohl, dass sie im frühesten Alter keine Freunde hatten, die einfach immer da waren, deren Gegenwart Schutz und Trost bedeutete. Ich glaube, wenn man solche Freunde hat und sie also auch dann behält, wenn man in der Öffentlichkeit steht, dann sind diese Men­schen die haltbare Erinnerung daran, wo man herkommt, wie das eigene Leben früher war. Und dann kann dir wahrscheinlich nicht so leicht keinen Absturz passieren. Und wenn diese Leute echte Freunde sind, bemerken die auch jede Art von Veränderung an dir und unterbinden das mit ehrlicher Kritik.“


Deswegen sei es, „wenn man mit Öffentlichkeit und Aufmerksamkeit zugeschüttet wird“, so wichtig, dass man Menschen um sich habe, die „wie eine große Familie sind. Ich habe diese Familie.“


Er hält Abstand zu diesem ganzen Kram, der mit dem Er­folg zusammenhängt, Distanz zu die­ser Scheinwelt, in der sich am Ende des Ta­ges alles auf ein paar betrunkene Leute im Pro­mi-Restaurant reduziert. „Ich für meinen Teil drehe mich um, gehe und sage mir: Mein Leben ist anders.“



Zu seinen „Marotten“ gehört auch die Wei­­gerung, sich seine eigenen Filme anzusehen. „Die ersten fünf Minu­ten bei einer

Premiere sehe ich, dann hau ich ab und komme etwa zehn Minuten vor Schlusswieder rein.“ Noch immer meint er, in Deutschland gebe es keine wirkliche Bezie­hung zu Stars. „Man ak­zeptiert Stars aus Amerika, bei uns, so glau­be ich, geht man nicht nur wegen eines deut­schen Schau­spielers ins Kino. Die Deut­schen tun sich noch schwer damit, das gut zu finden, was aus ihrem eigenen Land kommt. Als Kind ging es mir genauso: Ich fand alles Mist, was aus Deutschland kam. Aber man lernt zum Glück dazu.“


Natürlich muss über die Eltern des Schau­spielers etwas gesagt werden: Monica Bleib­treu und Hans Brenner, der 1998 verstarb. In Heinrich Breloers „Todesspiel“ über den Herbst 1977 spielte Brenner den entführten Hanns Martin Schleyer – Fügung, dass sein Sohn zehn Jahre später ebenfalls in einem Film über dieses Thema RAF mitspielt. Mo­nica Bleibtreu, Tochter eines Wiener The­a­­ter­direktors, war im Fernsehen Katja Mann und Helene Weigel, sie ist eine der prägenden deutschen Darstellerinnen (jüngst „Marias letzte Reise“ und „Vier Minuten“), eine Künst­lerin der unbedingten Präsenz, Herbes und Sanftes auf eine wundersam faszinierende Weise verbindend.


Sie fand es gar nicht so berauschend, dass Moritz Schauspieler werden wollte, Schau­spielerdynastien können eine Last sein für nachfolgende Generationen. „Moritz hatte schon früh ein großes Talent zum Zeichnen. Und singen konnte er auch – ich dachte, er ginge eher in eine dieser beiden Richtungen. Ich habe ihn immer beneidet, man mag ja an anderen Menschen das, was man selber nicht kann.


Er wollte Schauspieler werden, und er begründete es mit einem unschlagbaren Argument. Er sagte, wenn er erst mal ausgebildeter Schauspieler sei, habe er alle Freiräume, um etwas ganz anderes zu tun.


Das konnte ich nachvollziehen.“

Erzogen wurde er nach eigenen Worten sehr unkonventionell. Als er ins „protestfähige und rebellische“ Alter kam, „ so etwa 12-­jährig, fing ich an, Benetton-Shirts zu tragen und Logos auf meine Taschen zu malen. Ich weiß noch, dass meine Mutter es zum Kot­zen fand, dass ihr Sohn zum Popper mutierte. Aber die Mädchen standen nun mal auf die Typen, die ein Krokodil auf der Brust trugen.“



Hineingestürzt in den Beruf, den ihm seine Mutter nicht auszureden vermochte, hat er sich damals in New York, im berühmten Lee Strasberg Theatre Institute. Eine schlimme Zeit. „Die haben mich auseinandergenommen, aber nicht wieder zusammengekriegt.“ Er denkt an jenes Studium als eine Zeit der Demütigung und Manipulation. Er hatte das Gefühl, man wolle ihm alles nehmen, jeden Glauben, jedes Selbstbewusstein. Vor Wut und Ohn­macht schlug er mit der Faust gegen eine Wand, so, dass ihm die Hand brach. Das methodische Prinzip des Ins­ti­tutes: echtes Gefühl erzeugen, bis echt die Tränen rinnen. Sie können nur fließen, wenn man an etwas Tieftrauriges denkt, sich hineindenkt ins Schlimme seines eigenen Lebens. Weinen auf Befehl, dann hat man‘s ge­schafft.


Bleib­treu schaffte es nicht. Er konnte es nicht. Er wollte es nicht. Und dann haben sie ihn mit unglaublichem Druck psychotherapeutisch bearbeitet, die Lehrerin, die Gruppe, ha­ben aus der Tatsache, dass die Mutter auch Schauspielerin ist und er seinen Vater kaum kennengelernt hat, den „Psycho-Ham­mer“ gemacht, ungeliebtes Kind, verdrängte Sehn­süchte, Selbsthass, der „ganze Therapie-Mist, an dem ich fast kaputtgegangen wäre, hät­te ich nicht doch einen Rest Selbst­be­wusstsein gehabt, den die nicht ankratzen kön­nen“. Also zurück nach Deutschland, nach einer Ausbildung, die er „unehrenhaft“ abge­schlos­sen hatte, und versuchen, auf eigene Faust wieder zu einem „gesunden Ganzen“ zu kommen.


Diese Geschichte, die Bleibtreu in Interviews möglichst unpathetisch erzählt, erklärt, was diesen Schauspieler entscheidend ausmacht: die Entspanntheit, die Ge­las­senheit und intelligente Einfachheit, mit der da einer seine Kunst, sein Handwerk ausübt. Ohne einstudierte Allüre. Ohne die Tech­niken einer wohlfeilen Eitelkeit. Ohne jene Selbstverliebtheit, die nur falsche Töne produziert. Und ohne übertriebene Mission: „Ich mache einen Film eigentlich nur, um die Leute zu unterhalten. Das wird immer so ein bisschen abschätzig betrachtet. Was ich unheimlich schade finde, weil ich denke, das ist ein ganz wichtiger Teil einer gesunden Kinokultur, dass man Filme einfach auch ,nur‘ macht, um die Leute zu unterhalten. Wenn man das schafft, ist das schon viel wert. Die Welt ist doch grau genug.“


Ein Interviewer schrieb einmal hochgreifend von der „amerikanischen Hölle“, durch die Bleibtreu in seiner Jugend gegangen sei.

Sie hat ihn wohl gerettet, sie hat ihn so si­­cher in der Gewissheit gemacht, dass nichts sicher ist, und aufs Leben schaut er seitdem mit großem Erlebniswillen, aber ohne Not, sich zu übernehmen.


Seit November vergangenen Jahres ist der Schauspieler Vater eines Jungen. Windeln statt Drehbücher lesen? Auf jeden Fall leis­tet sich Bleibtreu Ruhe und genießt die Freuden des neuen Lebens. Irgendwann will er Filme machen, wie sie Jürgen Vogel und Til Schweiger drehen. Nicht mehr nur Dar­­steller fremder Ge­schich­ten sein, sondern eigene er­zäh­len.


Bei konkreten Plänen schweigt er, ist vorsichtig, hält es konsequent mit dem Sprichwort: „Gott lächelt nur, wenn er dich von deinen Plänen reden hört.“


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