Kontrollierte Wohnraumlüftung – Definition & Erklärung

Kontrollierte zentrale Wohnraumlüftung mit Wärmerückgewinnung. (Bild: BDH-Koeln.de)

Kontrollierte Wohnraumlüftung ist ein im Plusenergiehaus erforderliches zentrales System zur Be- und Entlüftung mit Wärmerückgewinnung.

Ziel ist, die Abwärmeverluste so gering wie möglich zu halten. Dabei wird verbrauchte Warmluft abgesaugt, meist in Küche und Bädern. Ein Wärmetauscher entzieht ihr die Wärme und gibt sie an die angesaugte und in Filtern von Staub, Pollen und Schadstoffen weitgehend gereinigte Frischluft ab, bevor die abgekühlte Abluft nach draußen geblasen wird. Die vorgewärmte, gereinigte Frischluft wird permanent zugfrei den Wohnbereichen zugeführt.


Erforderlich ist dieses System, da die Gebäudehülle eins Plusenergiehauses vollständig dicht sein muss. Zugleich ist jedoch ein ständiger Luftaustausch für die Behaglichkeit und gegen Bauschäden wichtig. Laut Bundesindustrieverband Deutschland Haus-, Energie- und Umwelttechnik sind stündlich etwa 30 Kubikmeter Frischluft pro Person erforderlich. Diese im Hinblick auf CO2-Konzentration und Luftfeuchtigkeit optimalen Luftverhältnisse lassen sich durch manuelles Lüften nicht erzielen.


Mehr dazu und zu den Förderungsmöglichkeiten unter www.wohnungs-lueftung.de.


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