Elektroantrieb – Definition & Erklärung

Grafik: Viavision Nr. 5/2011

Die Bewegung wird im Elektromotor durch Magnetismus bewirkt – bei einem Elektroauto direkt an der Achse.

Der Antrieb im Elektroauto funktioniert damit erheblich einfacher und effektiver als ein Verbrennungsmotor. Er besteht aus einem (äußeren) Stator und einem (inneren) Rotor. Der Rotor ist beweglich und ringsum mit abwechselnd nach Norden oder Süden gepolten Dauermagneten bestückt.


Der feststehende Stator dagegen besteht aus mehreren Bereichen, die zueinander versetzt mit Spulen bestückt sind. Erst durch elektrische Spannung werden sie magnetisch. Werden diese Bereiche nun nacheinander mit Strom versorgt, also ein- und ausgeschaltet, stößt das die Magnete des Rotors ab und dieser dreht sich. Und damit die Räder des Elektroautos an seinen Enden.


Ein Elektroauto braucht kein Getriebe zur Übertragung dieser Drehung. Ist eins eingebaut, dient es lediglich als Sperrdifferential oder Parksperre. Elektromotoren sind sehr zuverlässig, relativ leicht und erzielen sehr hohe Wirkungsgrade. Das macht sich besonders beim Beschleunigen bemerkbar.


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