Ziel pünktlich erreicht

Mit drei Kindern, Homeoffice und ihrem selbst geplanten, 360 Quadratmeter großen LUX-Haus zählt Familie Bähr aus Mehlingen definitiv nicht zum Durchschnitt. Aber sie wirkt auch überdurchschnittlich glücklich.

Zeit ist kostbar: 100 Prozent Kraft für den Beruf zu geben, ohne Abstriche vom Privatleben zu machen - eine logistische Meisterleistung oder, im schlechteren Fall, ein fauler „Kompromiss“. Für Familie Bähr aus dem rheinland-pfälzischen Mehlingen ist Kompromiss ein Fremdwort. Auch beim Hausbau.

Trotz oder gerade wegen ihrer drei Kinder: „Wir haben unser Leben so strukturiert, dass wir für die Kinder da sind, wenn sie uns brauchen und trotzdem genug Zeit für uns bleibt.“ Der Dreh: eine selbstständige Tätigkeit und damit flexible Arbeitszeiten – und das Ganze von zu Hause aus.


Ganz nach eigenen Vorstellungen gebaut


Das klingt einfacher, als es oft ist, aber das sympathische Ehepaar ist ein eingespieltes Team. Ronald (42) und Sandra Bähr (36) sind seit 12 Jahren zusammen, seit 10 Jahren verheiratet und mit Ronnie seit 8 Jahren eine Familie. Tochter Anna ist 6 und Franziska 4 Jahre alt. Da fehlte auf dem symmetrischen Zahlenstrahl nur noch die Idee zum Eigenheim im Grünen, und die stellte sich pünktlich vor zwei Jahren während der Ferien im Walsertal ein...


Sandra Bähr, Industriekaufrau und Familienmanagerin: "Mir fiel es in dem Urlaub wie Schuppen von den Augen: Wie schön es ist, wenn Kinder draußen, ohne Lärm oder gefährlichen Autoverkehr, miteinander frei spielen können. Mich packte die Sehnsucht nach dem Ländlichen, Überschaubaren. Da kennen sich die Nachbarn sogar mit ihren Vornamen.“


Die skizzierten Vorstellungen – drei große Kinderzimmer, Büro, Sauna, zwei Bäder, Wohn-Ess-Bereich, Schlafzimmer, Spielzimmer, Gästezimmer und bescheidene 80 Quadratmeter Wohnreserve gehören nicht zu den gängigen Standardangeboten der Hausanbieter, es kam also nur eine frei geplante Variante infrage. LUXHAUS setzte die unorthodoxen Vorstellungen der Familie Bähr mit dem eigenen Architekten Alexander Muff in die Realität um. Übrigens kostet diese Leistung keinen Cent extra.


Vor ihrem Umzug aufs Land besaß die Familie bereits ein Haus mitten im Zentrum von Kaiserslautern. Ronald Bähr: „Wir hatten nur zwei Kinderzimmer, aber jeder Sprössling sollte sein eigenes Reich bekommen. Außerdem stiegen die Betriebskosten wegen kommunaler Abgaben, wie Straßenreinigung und Müll, auf inakzeptable 800 Euro pro Monat an. Also haben wir gehandelt.“ Nachdem beschlossene Sache, musste alles sehr schnell gehen. Ronnie, der älteste Sohn, hielt die Zielflagge fest in der Hand: Von der Urlaubsidee bis zu seiner Einschulung im neuen Zuhause Mehlingen lag weniger als ein Jahr.



Begeisterung für eine Wand

Es war nicht zu befürchten, dass die Familie Projekt und Dimensionen unterschätzte, sich, von ihren Wünschen berauscht, womöglich in ein aberwitziges Abenteuer stürzte. Ronald Bähr ist selbstständig und das gleich zweifach. Als Mitinhaber der Plattenfirma „Shift Music“ hat er im Pop-Business schon kräftige Spuren hinterlassen. Indiz: die „Goldene Schallplatte“ der Gruppe „Down low“ über seinem Schreibtisch, die über 1 Million Mal in deutschen CD-Regalen steht. Ronald Bährs zweites Standbein ist die Immobilienbranche. Er verwaltet und betreut Bauprojekte und weiß genau, welche Firmen Qualitätsarbeit zu vernünftigen Konditionen bieten. Da er auch handwerklich versiert ist, konnte er bei seinem Haus nach eigenen Angaben etwa 50.000 Euro durch Eigenleistung sparen.


Wie die meisten Bauherren versorgte sich auch Familie Bähr auf diversen Ausstellungen mit Anregungen und Informationen. Und landete punktgenau bei LUXHAUS. Ronald Bähr: „Für ein Fertighaus hatten wir uns schon allein aus Zeitgründen entschieden. Wir wollten frei planen, da fielen diverse Firmen durchs Raster. Ein auschlaggebender Faktor war die Haushülle: die atmungsaktive und mit 33 Zentimeter Dicke außergewöhnlich starke LUXHAUS-Climatic-Wand mit einem U-Wert von 0,14 W/m2K. Das ist Passivhausstandard. Im Verbund mit einem Gefach von 24 Zentimetern, also der Dicke der Holzbalken in der Fachwerkkonstruktion, ist LUX-HAUS im Wandaufbau nahezu konkurrenzlos massiv. Kein ,geht nicht‘ bei Sonderwünschen, 10 Jahre Gewährleistung und nicht zuletzt der Preis überzeugten uns einfach.“


Mehr Kopffreiheit

Die behördlich vorgeschriebene maximale Traufhöhe und der konträre Wunsch nach mehr Kopffreiheit brachten Ronald Bähr auf eine Idee: „Um im Wohn-Ess-Bereich 2,70 Meter Raumhöhe zu erreichen, ließ ich die Bodenplatte um 15 Zentimeter absenken. Das war für LUXHAUS neu, aber die Planer haben mitgespielt. Ich liebe hohe Räume. Und die Bauvorgaben wurden trotzdem eingehalten.“ Stattliche 360 Quadratmeter haben sich die Bährs gegönnt, 140 in jedem Geschoss. Da bei diesen Größenordnungen die Baukosten das Budget gesprengt hätten, wurden sämtliche Arbeiten an Innenwänden, Böden und Sanitäranlagen in Eigenleistung mit Freunden erledigt.



Nicht gespart wurde an zukunftsweisender Technik. Eine Fotovoltaikanlage produziert etwa 300 Euro Strom pro Monat. Die komplette Heizung und Warmwasseraufbereitung verbraucht gerade einmal 60 Euro. Damit erzeugt das Haus mehr Energie, als im Alltag verbraucht wird. Die kontrollierte Be- und Entlüftung empfand Sandra Bähr anfangs als gewöhnungsbedürftig, aber schnell als unentbehrlich: „Es war total ungewöhnlich, nicht zu lüften, nachts die Fenster geschlossen zu halten und trotzdem immer fri- sche Luft im ganzen Haus zu spüren, von Zugluft oder Geräuschen verschont zu bleiben. Selbst im Bad ist Lüften überflüssig geworden.“ Apropos Luft: Der schwedische Kaminofen zieht seine Frischluft nicht aus dem Wohnraum, sondern aus der Außenluft – ein großer Vorteil an langen Spielabenden.


Die Aufstellung des Hauses erfolgte präzise und reibungslos in nur einer Woche. Der einzige Termin, der kippelte, war die Fertigstellung der selbst gebauten Garage. Die musste vor dem Haus stehen, um eine exakte Anbindung zu gewährleisten. Auf die Frage, wie es sich anfühlt, zu fünft unter einem Dach zu leben und zu arbeiten, erwidert der Familienvater mit einem leichten Lächeln: „Im Dachgeschoss haben wir auch noch Platz.“


Steckbrief Haus Bähr

  • Primärenergiebedarf: 15 kW/m2
  • 32 cm Außenwand mit 24 cm Gefach und U-Wert 0,14
  • 3-fach wärmeisolierverglaste Fenster mit 6-Kammerprofil und U-Wert 0,8
  • elektrische Rollläden zur Vermeidung von Kältebrücken durch Gurte etc.
  • Luft-Wärmepumpe „Siemens/Alpha Innotec“, Fußbodenheizung
  • Wärmerückgewinnungsanlage der Firma Zehnder („Comfoair 360“)
  • Dachdämmung mit 25 cm Zwischensparrendämmung plus 5 cm Konterlattung und Dämmung mit Mineralwolle
  • „Homeway Multimediasystem“ in jedem Raum
  • Kaminofen der Firma Hark
  • „SUNFLOWER“-Fotovoltaikanlage mit 10 kWp, Ertrag ca. 300 Euro pro Monat

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