Urlaub, Liebe...Haus!
Mit ihrem Schwörer-haus haben sich Diana, Michael und Emily Larisch ihren Mittelpunkt der Welt geschaffen. Von dem...

Bis vor einem Jahr bewohnten Corinna und Rainer Schellenberg ein altes Bauernhaus aus Naturstein. Sie hatten es ebenso schön hergerichtet wie ein regionaltypisches Ferienhaus, das sie in Frankreich besitzen. Auch das ist aus Stein und erst nach einigem Modernisierungsaufwand so bequem, wie man das heutzutage eben mag. Rainer Schellenberg, der als Diplom-Ingenieur für Versorgungstechnik seit Jahrzehnten Kontakt zum Bauwesen hat und weiß, was dort läuft und schiefgehen kann, hat schon mehrere Privathäuser besessen und auf Vordermann gebracht. Ein Insider.
Die Erfahrung mit den Steinhäusern und die Tatsache, dass die selbst nach noch so engagierter Modernisierung betagte Immobilien mit Ecken, Kanten und Winkeln auch an den Stellen bleiben, wo man dies nicht wünscht, prägte den Wunsch der Schellenbergs nach Veränderung und die Form, die sie annehmen sollte.
Beim Gespräch in ihrem neuen Haus im fränkischen Ippesheim mit seinen sanften Bergen und den vielen Weinstöcken sagt Corinna Schellenberg, selbstständige Marketingfrau: „So schön und gemütlich wir es in dem Bauernhaus auch hatten, uns gelüstete nach Veränderung. Wir wollten ein Kontrastprogramm: ein neues Haus mit klaren Konturen, weniger verwinkelt, weniger zugestellt mit Möbeln und anderen Gegenständen und möglichst wartungsarm. In dem alten Haus gab es ja fast jedes Wochenende etwas zu reparieren.“
Genau ein Jahr leben Schellenbergs nun in ihrem Finger-Haus. Das Fertigbauunternehmen aus dem nordhessischen Frankenberg hat sich mit sauberer Qualität und frischer Architektur Jahr für Jahr weiter nach vorn geschoben. Das Haus in Unterfranken ist einer der gebauten Belege hierfür. Herr Schellenberg, der zum ersten Mal neu und ein Fertighaus gebaut hat, sagt ohne Umschweife: „Nach dem Erlebnis mit FingerHaus werde ich mich wohl nie wieder an gebrauchten Häusern vergreifen. Unser jetziges ist so toll, da kann eine Gebrauchtimmobilie einfach nicht mithalten. Angelehnt an einen Slogan aus Skandinavien haben Corinna und ich schon manchmal gesagt: Wir wohnen nicht mehr, wir leben schon.“
Der gänzlich frei geplante Architektenentwurf, den Schellenbergs bis in Kleinigkeiten so und nicht anders haben wollten, hebt sich merklich von den anderen neuen Einfamilienhäusern oberhalb des Marktflecken Ippesheim ab. FingerHaus hatte ihn – anders als ein ebenfalls erwogenes Unternehmen aus Baden-Württemberg – ohne Abstriche verwirklicht. Das versetzte Pultdach holt mehr Helligkeit ins Haus als die herkömmlichen Satteldächer in der Nachbarschaft. Das Beharren der Bauherren auf dieser Dachform war so entschieden, dass sie ihren ursprünglichen Bauplatz in einer nahe gelegenen Gemeinde aufgaben. Die dortigen Lokalpolitiker hatten weniger die Erfüllung eines Bauherrenwunsches als die Verhinderung eines Pultdaches in ihrer Satteldach-Kommune im Auge ...
Was Corinna und Rainer Schellenberg gleichfalls wichtig war: zwei Terrassen am Haus – eine mit Morgen-, die andere mit Nachmittagssonne. Die Küche offen und dem Essbereich zugewandt. Sie: „Nirgendwo im Haus geht es so lebhaft zu wie hier. Der Küchenblock ist der Treffpunkt mit Freunden, oft auch mein Arbeitsplatz.“ Der Fernseher wurde aus diesem Geselligkeitsraum verbannt, hat aber im geschmackvollen Sitzbereich auf der Galerie im Obergeschoss Asyl gefunden. Das System der kontrollierten Be- und Entlüftung, das alle zwei Stunden für eine komplette Erneuerung mit Frischluft und gleichzeitig für Energieeinsparung sorgt, „hat unsere anfänglichen Vorbehalte gegen diese Technik vollständig ausgeräumt.“ Der Farbeinsatz am und im Haus lässt sich vom Weniger-ist-mehr-Gedanken und von dem Gefühl leiten, „dass nichts klassischer als Weiß und die Kombination mit Anthrazit und Rot besonders vornehm ist.“
Rainer Schellenbergs große, für einen Kenner fast überschwängliche Zufriedenheit mit seinem Hausanbieter resultiert auch aus dem Erlebnis des Bauablaufs: „Wir haben das Haus schlüsselfertig erworben – knapp 300.000 Euro ab Oberkante Bodenplatte mit allem Drum und Dran. Wir hatten erstaunlicherweise keine einzige Reklamation gegenüber dem Unternehmen. Während des Innenausbaus bin ich fast täglich auf die Baustelle gefahren. Nicht aus Misstrauen, sondern aus Neugier: Es war einfach faszinierend, wie präzise und eingespielt die FingerHaus-Leute arbeiteten.“
Seine Frau Corinna hat ihre Freude über dieses Bauvergnügen mit einer Entscheidung quittiert, die man üblicherweise nur bei innerer Zustimmung trifft: Sie entschloss sich nach dem Bauen mit FingerHaus künftig für das Unternehmen zu arbeiten.