vöma / kundenhaus
Liebevoll verspielt zeigt sich diese kleine Villa, die sich ihr Vorbild an der Ostküste Amerikas gesucht hat. Wie...

Das voll unterkellerte, 178 Quadratmeter große Vöma-Bio-Bau-Haus steht auf einem idyllischen Hanggrundstück – mit unverstelltem Blick auf die umliegende Landschaft. In Zusammenarbeit mit dem Bauherrn entwickelte der Architekt einen Baukörper, der dieser privilegierten Lage gerecht wird. Zum Beispiel mit seinen vielen, großen Fensterflächen. Sie versprechen Licht, ein luftiges Wohngefühl und Nähe zur Natur. Der Materialmix aus Glas, Holz- und Putzfassade sowie die dreieckigen Vorbauten unterstreichen den zeitgemäßen Charakter dieses Entwurfs.
Wie unverkrampft Holzhaus und moderner Wohnstil harmonieren, zeigt sich auch beim Grundriss. Das Erdgeschoss ist offen gestaltet: Die Küche, der Essbereich, das Wohnzimmer und der Wintergarten sind nur durch einzelne Holzsäulen getrennt. Im Mittelpunkt steht der schmucke Kachelofen, der in den Treppenlauf integriert ist. Der bis unters Dach verglaste Wintergarten setzt die imposante Holzkonstruktion in Szene. Eine warme Atmosphäre herrscht auch in dem großzügigen Arbeitszimmer im Erdgeschoss, das durch den Dreiecksvorbau besonders hell und freundlich wirkt.
Das Obergeschoss bietet Platz für zwei Kinderzimmer, ein Kinderbad, das Elternschlafzimmer mit Ankleide und ein separates Bad. In den beiden Kinderzimmern ist jeweils eine Empore eingebaut – eine tolle Spielwelt und Rückzugsmöglichkeit für die Kinder. Auch im Schlafzimmer der Eltern wurde eine zweite Ebene geschaffen, die zusätzlichen Stauraum bietet. Dazu gibt es noch ein Ankleidezimmer und das Elternbad mit einem dreieckigen Vorbau, der eigens als Vorzugsstandort für die Badewanne geplant worden ist. Von der Wanne aus können die Bewohner nach allen Seiten den herrlichen Blick auf die Wipfel der Bäume genießen.
Niedrigenergiehäuser zu bauen, die moderne Wohnbedürfnisse erfüllen, sieht Klaus Daniel, der Geschäftsführer der Vöma-Bio-Bau GmbH, nicht als verordnete Pflicht und Richtlinien-Erfüllung, sondern als Chance, behutsam mit den Ressourcen umzugehen. „Beide Anliegen, Ökologie und Wohnlichkeit, lassen sich bestmöglich in einem Haus verwirklichen.“ Den Beweis hat das „Pro Vita“ bereits erbracht.
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