Urlaub, Liebe...Haus!

Die Teilfassade aus Douglasienlamellen in Opak war ein Wunsch von Michael Larisch – und Ehefrau Diana kompromissbereit.

Mit ihrem Schwörer-haus haben sich Diana, Michael und Emily Larisch ihren Mittelpunkt der Welt geschaffen. Von dem aus sie zwar gern in die Ferne aufbrechen, aber liebend gern auch wieder zurückkehren.

Von Urlaubsreisen nach Spanien bringt man manchmal mehr mit als einen Tank voller Sonne, Paella-Rezepte oder schicke Schuhe. Gelegentlich sogar seine große Liebe. Diana und Michael Larisch passierte genau das, seitdem sind die beiden ein Paar und seit der Geburt von Emily sogar eine Jungfamilie. Und auch mit ihrem Töchterchen immer noch gern und viel unterwegs.


Reiselust ist kein Hinderungsgrund für Baulust. Im Gegenteil. Zur Sehnsucht nach der Ferne ist die Freude an der eigenen Scholle das perfekte Gegenstück. Diana und Michael Larisch haben sich schnell für ein eigenes Haus entschieden. Warum unnötig lange Geld für die Miete ausgeben?

Und da Zeit für die jungen Leute ein kostbares Gut ist, verspürten sie kein Verlangen nach monatelangen Baustellen-Besuchen. Deshalb war von Anfang an klar: „Wir bauen ein Fertighaus!“ Schlüsselfertig, mit einem einzigen Baupartner. Kurze Bauzeit, wenig Aufwand, fixer Einzugstermin,

beherrschbarer Kostenüberblick, Festpreis, komfortable Zahlungsmodalitäten. Also SchwörerHaus, ein landesweit agierendes, aber in der Region ansässiges Unternehmen mit tadellosem Ruf.


Probewohnen im Mietshaus


Diana und Michael Larisch haben es schlau angestellt. Bevor sie sich in die Bauherren-Rolle begaben, testeten sie sich erst einmal selbst: Sind wir überhaupt Hausherren-Typen? „Wir haben eine moderne Doppelhaushälfte im Nachbarort für zwei Jahre zur ‚Probe‘ gemietet. Um uns zu vergewissern, dass wir mit einem Haus und Garten und allem, was sonst so anfällt, klarkommen“, erzählt Diana Larisch. Der Eignungstest verlief positiv und die beiden wussten danach sehr viel genauer, was ihnen gefiel und was nicht.



Der offene Koch-Ess-Wohn-Bereich findet sich jetzt auch im eigenen Haus. Die offene, stilvolle Treppe im damaligen Wohnbereich dagegen nicht. Sie wurde wegen der Schallübertragung zwischen den Geschossen in den Eingangsbereich verlegt. Das Schwörer-Musterhaus „Plan 417.3“ in Auggen war der Favoritenentwurf für Diana und Michael Larisch, den sie anstandslos und mit Unterstützung des Planungsteams verändern konnten.


Diana Larisch: „Für ein größeres Gästebad im Erdgeschoss – ich mag keine Minibecken – wurde kurzerhand die Wand einen halben Meter versetzt.“ Das geschah auch im Obergeschoss, um Platz für eine ins Schlafzimmer integrierte Ankleide zu schaffen. Michael Larisch fand wenig Gefallen an einem Außenkamin. Der wurde also nach innen verlegt, was im Erdgeschoss eine praktische Nische für das Holzlager neben dem Kaminofen ergab. „Im Bad verbringen wir viel Zeit, es sollte unbedingt behaglich werden. Deshalb haben wir auch diesen Raum etwas erweitert, ein großes Fenster einbauen und eine Fußbodenheizung verlegen lassen.“


Ideenreiches Innenleben


Die flexible Holzständerbauweise gab allen guten Ideen Raum, die Schwörer-Designschreinerei setzte sie handwerklich akribisch um. In der Ankleide ebenso wie in der Diele und Küche. „Offene Regale sehen schnell mal unordentlich aus und Schränke machen Räume klein“, erklärt Diana Larisch ihre Vorliebe für Einbauschränke, die dezent im Hintergrund bleiben. Nun verstecken sich die Schuhe in der geschlossenen Garderobe, der Backofen sitzt zweckdienlich auf Augenhöhe bündig in der Küchenwand. Ruhige Flächen beherrschen auch Boden und Wände in Gestalt großformatiger Fliesen. Wie man sieht, können 145 maßgeschneiderte Quadratmeter selbst für Reiselustige schnell zum Mittelpunkt der Welt werden.


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