Unter der Sonne

Sabine Dückers Lieblingsplatz: ihr Arbeitszimmer mit selbst entworfenem Schreibtisch aus Birnenholz

Leverkusen-Hitdorf: Eine Palme und ein Olivenbaum vor dem Haus, das Rosenbeet am Hang, ein traumhafter Aus­blick auf seltene südafrikanische Dörperschafe, eine Pferde­kop­pel, zwei Seen und ein Natur­schutz­gebiet.

Diese Aussicht genießt seit Kurzem Frau Dr. Sabine Dücker täglich aus der Galerie ihres DAN-WOOD-Hauses. Und die Sonne scheint bei ihr auch ansonsten in jeder Hinsicht.


"Meine Lieblingsfarbe ist Rot.“


Das klingt überzeugend und leuchtet spätestens beim Betreten des geräumigen 90 Quadratmeter großen Wohnbereiches von Dr. Sabine Dücker ein. Konsequent zieht sich die Signalfarbe durchs Haus. Findet sich auf dem Bodenfell, auf Sitzpolstern, auf Geschirr und Accessoires wieder. Für die aus dem Ruhrgebiet stammende Unfallchirurgin, mit eigener Praxis im Süden Düsseldorfs, ist der Umgang mit der Farbe Rot seit über 22 Jahren das tägliche Brot. „Was ich mache, ist Handwerk. Ich würde nie etwas anderes arbeiten wollen, denn ich liebe diesen Beruf.“


Der Entschluss zu bauen


Irgendwann kam der Wunsch nach Ausgleich, einem kürzeren Arbeitsweg, genügend Platz und der richtigen Umgebung für die Hobbys. „Über Bekannte erfuhr ich von dem idyllischen Flecken, nur eine Minute von der Autobahn, aber ringsherum unberührte Natur. Für 325 Euro Bodenpreis je Quadratmeter bekommt man in Düsseldorf nichts Adäqua­tes. In der Gegend darf nicht mehr gebaut werden, ich schaue niemandem auf den Teller und mit den wenigen Nachbarn verstehe ich mich super. Ein weiteres Privileg sind die exakt 15 Minuten Fahrtweg nach Köln oder zu meiner Arbeitsstelle in Düsseldorf. Ich muss­te einfach zuschlagen.“


Mit klaren Vorstellungen von Größe und Raumaufteilung stellte sie sich bei der Fertig­baumesse in Wuppertal verschiedenen Anbie­tern vor und war verblüfft, wie stark die Angebote divergierten. Für dieselbe Ausstattung und Größe konstatierte sie Unterschiede bei deutschen Anbietern von bis zu 100.000 Euro.



Preis klein, Qualität top


„Ich wollte unbedingt ein großes Haus haben, das schnell gebaut werden kann und einen vernünftigen Preis hat. Herr Lauber von DAN-WOOD House war von Anfang an sehr freundlich und kompetent. Ich konnte mit ihm meine Grundrisse ohne externen Architekten umsetzen, sah sie räumlich in einem 3-D-Programm und war begeistert. Die komplette Festlegung von Türen, Böden, Bad und dergleichen dauerte knappe zwei Stunden.“


Das Resultat des atemberaubenden Tempos: ein geräumiges, zweistöckiges Energiesparhaus mit einer Wohnfläche von 206 Quadratmetern. Bodentiefe Fenster in Galerie und Wohnbereich, eine NIBE-Erdwärmepumpe, die trotz des strengen letzten Winters Frau Dr. Dücker nur 80 Euro monatliche Betriebskosten für Heizung und Warmwasser abverlangte, sind einige der Zutaten ihres sehr offenen, lichtverwöhnten DAN-WOOD-Hauses.


„Der Bauleiter, Herr Kulas, wies mich darauf hin, dass Steckdosen im Nachhinein nur sehr aufwendig zu installieren seien. Also habe ich 2.500 Euro mehr investiert und wirklich an jeder Ecke innen und vor allem außen Anschlüsse legen lassen. Ein sehr guter Tipp.“ Die gesamte Bauzeit betrug gerade einmal drei Monate. „Ich kam mit dem Aussuchen der Farben und Tapeten kaum hinterher, so schnell waren die Jungs mit den Räumen fertig. Selbst die Katzenklappe haben sie sofort und gratis eingebaut.“ Sunny, die edle, wunderschöne Bengal-Katze aus Tennessee, freut‘s. Die Zehnjährige macht einen sehr entspannten Eindruck.


Das gesamte Erdgeschoss und die 60 Quadratmeter große Terrasse sind komplett mit hochwertigem Granit ausgelegt, darunter wärmt eine Fußbodenheizung den Stein. Tipps zur Inneneinrichtung hat sich Sabine Dücker von Star-Inneneinrichter Wolf Schäfer aus Düsseldorf geholt. Was nicht bedeutet, dass der Blick ins Portemonnaie ignoriert wurde. „Ich bin Stammkunde bei ebay“, gesteht die Ärztin. Whirlpool, Waschtischarmatur und Dusch­säule wurden komplett per Mausklick angeschafft – erfreuliche 60 Prozent unter dem Ladenpreis.


Und wenn wir schon mal beim Geld sind: Mit Bodenplatte, Malerarbeiten, ohne den Granitfußboden, hat Sabine Dücker 225.000 Euro für ihr DAN-WOOD-Haus bezahlt. Ein frei geplantes auf einem drei Meter hohen, selbst aufgeschütteten Hang mit traumhaftem Blick auf das Naturschutzgebiet.



Erfüllte Träume


Von den Farben Rot, Schwarz und Weiß beherrscht, wirken die Räume sehr aufgeräumt und modern. Glas spielt bei der Dekoration eine große Rolle, die Wände zieren Ölgemälde in warmen, kräftigen Tönen, häufig mit einem „Nolte“ signiert. Alles Werke von Frau Dr. Dücker persönlich. Malen ist seit ihrer Kindheit ein großes Hobby. Neben Claude Monet, dessen „Seerosenteich“ in der Galerie hängt, gehören der Expressionist August Macke sowie der Surrealist Salvatore Dalí zu ihren bewunderten Meistern. Auf dem Balkon vor dem Schlafzimmer wartet ihre Staffelei, die hauptsächlich im Frühjahr und im Herbst zum Einsatz kommt. Im Sommer reist Sabine Dücker gern und viel.


Einen Kindheitstraum verwirklichte sie sich allerdings erst vor fünf Jahren. „Mit 18 habe ich mich zur Flugschule angemeldet, das war meinen Eltern aber zu gefährlich und sie steck­­ten mich in einen Tennisclub.“ Im Jahre 2004 hat sie dann endlich ihren Flugschein (PPL-A – privat Piloten-Lizenz für einmotorige Flugzeuge) gemacht. Anfang dieses Jahres sogar die Erweiterung zum sogenannten Blindflug, der den Flug ohne Sicht nach außen nur nach Instrumenten möglich macht.


Seitdem ist sie mit der Cessna nicht mehr aufzuhalten. Am Wochenende zum Frühstück mal eben ins estnische Tallinn oder zum Sonnen auf die ostfriesische Insel Juist ist für viele ein Wunschtraum. Sabine Dücker lebt ihn in jeder freien Minute. Ob sie Elba, Riga, Göteborg, Dubrovnik, Borkum einen Besuch abstattet oder den Bergsteigern bei der Gipfelbesteigung des 4.804 Meter hohen Mont Blanc über die Schulter schaut – sie mag die unendliche Freiheit unter den Wolken. Über allen Wolken schwebt sie seit einem halben Jahr auch privat. Mit Dr. Günter Sczepan, einem IT-Spezialisten und natürlich Hobbypiloten, werden nicht nur die Ausflüge, sondern auch das neue DAN-WOOD-Haus geteilt. Na dann, allzeit guten Flug, Frau Dr. Dü­cker! Sicher gelandet sind Sie ja schon.


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