Staub-Tatort Heizungskeller

Die Frühlingssonne scheint (hoffentlich bald!), die Temperaturen steigen. Wenn nun der Staub und Dreck des letzten Winters zum Vorschein kommt, setzen Hausmann und -frau gerne zum Putz-Rundumschlag an. Der Elan sollte gerade dort, wo Staub vermeintlich am wenigstens stört, nicht haltmachen: dem Heizungskeller. Denn hier belastet Schmutz nicht nur die Optik, sondern vor allem den Geldbeutel.

Wie das, fragen Sie jetzt sicher?


Besonders ältere Heizkessel saugen die notwendige Verbrennungsluft noch direkt aus ihrer Umgebung, also dem Heizungskeller, an. Ob dies der Fall ist, erkennt man oft auch an den Lüftungsschlitzen in der Raumtür oder am Fenster. "Sind zu viele Staubteilchen in der Luft, wird die saubere Verbrennung beeinträchtigt", erklärt Linda Madir, Erdgas-Expertin vom Energieversorger Erdgas Südbayern.


Die Folge: der Wirkungsgrad verschlechtert sich, der Energieverbrauch steigt – und im seltenen Falle kann sogar die Technik in Mitleidenschaft gezogen werden. Störenden Staub bringt jedoch nicht nur der Winter mit sich, sondern auch Wäsche, die zum Trocken im Heizungskeller aufgehängt wird: Faserteilchen wirbeln herum und haben den gleichen Effekt.


Tipp zum Entstauben

Zweimal im Jahr sollte man zum Putzeinsatz in den Heizungskeller ausrücken. Denn verbrennt der Kessel staubige Luft, steigt der Energieverbrauch. Beim Staubwedeln sollte die Heizung natürlich ausgeschaltet sein. Dann wird am meisten Schmutz aufgewirbelt, der sich im Brenner ablagern kann.


Also: Auch im Heizungskeller Staub wischen schont Ihr Portemonnaie und die Umwelt.

Höherer Energieverbrauch = höhere Kosten und höherer CO2-Ausstoss .... das gilt es zu vermeiden.


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