Sonnendesign statt Sonnenschutz

Wer bislang nicht daran dachte: Der erste heiße Sommer lehrt kühlen Schatten und guten Sonnenschutz lieben.

Bodentiefe Fenster im XXL-Format, Sonne von früh bis spät und möglichst in allen Etagen stehen auf der Wunschliste moderner Einfamilienhäuser ganz oben. Wer bislang nicht daran dachte: Der erste heiße Sommer lehrt kühlen Schatten und guten Sonnenschutz lieben. Österreichs Branchenprimus ist die zur Haas-Gruppe gehörende Wo & Wo Graz.

Die Sonne ist eine wilde Braut. Sie wärmt zwar Herz und Haus. Dann macht sie sich rar - um uns bald darauf einzuheizen, bis jeder Spaß vergeht …


Robert Hödl ist ein professioneller Sonnenbändiger. Als Geschäftsführer von Wo & Wo Graz verschafft er uns jedenfalls die Chance, die Sommerhitze außen vor zu lassen, ohne den Räumen das Licht zu nehmen. Anspruchsvollere Einfamilienhausarchitektur punktet immer öfter mit außen liegendem Sonnenschutz. Metallisch schimmernde filigrane Lamellen zum Beispiel werden als Highlight der Fassade inszeniert – und reflektieren bereits vor der Fensterscheibe 60 bis 80 Prozent der Energieeinstrahlung. Für den 47-jährigen Wo & Wo-Chef ist Klimamanagement aber nicht saisonbeschränkt: Im Winter wird die Sonneneinstrahlung tagsüber als willkommene Zusatzheizung genutzt, nachts wirken die heruntergelassenen Sonnenschutzsysteme wie ein Wärmeschild. Das Luftpolster zwischen Behang und Außenscheibe reduziert den Wärmeverlust über die Fenster um bis zu 30 Prozent.


Österreichs Marktführer ist einer der wenigen „Vollsortimenter“ , der sich mit innovativen technischen Lösungen für drinnen und draußen, erstklassiger Materialqualität und langer Lebensdauer von der Billigkonkurrenz abhebt. Die Gelenkarm-Terrassenmarkisen der „Top Line“ zum Beispiel sind bis zu sieben Meter breit, vier Meter ausfahrbar und auf 100.000 Lastwechsel getestet – das reicht verlässlich für 17 bis 20 Jahre …


Robert Hödl empfiehlt, auf der Suche nach Qualitätsmarkisen neben der Windklasse auch nach der UV-Schutzklasse der Stoffe und schmutzabweisenden Oberflächen zu fragen.


Sind Terrassen-Markisen eher Klassiker unter den Top Ten von Wo & Wo, gehören Wintergärten-Verschattungen eher zu den neuen Wachstumssegmenten. Als Ausstattungspartner des neuen Haas-Musterhauses in Falkenberg haben die Grazer vorgeführt, wie sie mit schickem Design und hohem Nutzwert moderne Einfamilienhausarchitektur bereichern können: Auf Knopfdruck ausfahrbare Markisen unter den gläsernen Dachelementen über der Terrasse sind dort um Senkrechtmarkisen ergänzt, die bei Bedarf als Sicht-, Wind, Regenschutz gute Dienste leisten.


Die Suche nach der jeweils besten (und schicksten) Problemlösung gibt auch dem Indoor-Sortiment von Wo & Wo die Struktur vor: Was ist für welchen Zweck am geeignetsten? Faltstore oder Vertikaljalousie? Wird eine flexible, sozusagen stufenweise Verschattung für den Arbeitsplatz gesucht oder ein verdunkelndes Rollo fürs Kinderzimmer? Erfordern besondere Fensterfor­men besondere Lösungen? Wenn extrem große Flächen zu beschatten (oder vor fremden Blicken zu schützen) sind, empfehlen sich Vertikaljalousien. Die können bis sieben Meter lang und fünf Meter hoch sein.


„Farben sind ein großes Thema", sagt Robert Hödl. Reichlich 200 Varianten, Muster, Dessins stehen zur freien Auswahl. Andererseits waren und sind Weiß und Silber wohl auch in diesem Jahr wieder in zwei von drei Fällen die Sieger …


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