Kubus trifft Denkmal
Beim Haus von Marianne und Iwan Schneider hatte das Denkmalamt ein Wörtchen mitzureden. Gemeinsam mit SchwörerHaus...

Der Balkon mit kaum wahrnehmbarem Glasgeländer ist eine weitere zeitgemäße Komponente. Die architektonisch-konstruktive Feinarbeit der Planer setzt sich bei der Technik fort. Der Primärenergiebedarf dieses Energiesparhauses liegt bei sympathischen 40 kWh/m2 Nutzfläche und Jahr.
Die im Schwörer-Werk vorgefertigten Bauelemente in Holzbauweise sind exakt aufeinander abgestimmt und stark gedämmt. Die Schwörer-Frischluftheizung umfasst eine kontrollierte Lüftung mit Wärmerückgewinnung, Kleinwärmepumpe und Direktheizelemente. Unterstützt wird das System durch eine Brauchwasserwärmepumpe und eine Fotovoltaikanlage. Durch Einspeisung ins öffentliche Stromnetz darf also mit Einzug ins Haus mit zusätzlichen Einnahmen gerechnet werden. Für solare Gewinne sorgen die großen Glasflächen an der Süd- und der Westseite des Hauses.
Dem Understatement der Innengestaltung entspricht die zukunftsweisende, kaum sichtbare Haustechnik. Es gibt im Haus kaum Schalter oder Bedienelemente. Das Musterhaus verfügt über eine EIB BUS-Installation und wird über ein Display zentral vom Arbeitszimmer im Erdgeschoss aus gesteuert – ob Beleuchtungsszenarien, Anwesenheitssimulation, Außenbeleuchtung oder die Steuerung der Einzelraumtemperatur. Die Außenjalousien arbeiten automatisch über eine Wetterstation, die sich nach den Licht- und Wetterverhältnissen richtet. Eine Audio-Verteilanlage sorgt für dezente Hintergrundbeschallung.
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