schwörer / plan 226.3

Außenansicht schwoerer / plan226.3

Wie möchte man im Seniorenalter wohnen? Ingrid und Eberhard Blätterlein fanden gemeinsam mit ihrer Tochter eine interessante Antwort und haben mit der Firma SchwörerHaus einen altersgerechten Bungalow gebaut: Heute genießen die Blätterleins ihren Ruhestand in den eigenen vier Wänden, gleichzeitig sorgt die Tochter für spätere Zeiten vor.

Der ehemalige Ingenieur ist 76 Jahre alt, seine Frau Ingrid feiert bald ihren 70. Seit fünf Monaten wohnen die beiden in ihrem weiß verklinkerten Bungalow mit dem grau geziegelten Walmdach in Woltersdorf, wenige Kilometer vom Stadtrand Berlins entfernt. Auch die Vorgärten der Nachbarn wurden gerade erst angelegt, die Fassaden und Dächer leuchten in frischen Farben. Hier und da rumoren noch die Betonmischer.


Die Blätterleins sitzen auf der Terrasse vor dem Haus und erzählen ihre ungewöhnliche Geschichte, die von einem Generationenvertrag der besonderen Art handelt und einem klaren Blick für die Realität. Denn Realität ist, dass sie älter werden. Mit allen Problemen, die das mit sich bringen könnte. „Wie wollen wir künftig wohnen?“ beschäftigte sie immer wieder. Weiter in der Plattenbauwohnung – oder nicht? Und welche Alternative gibt es? „Auf unseren Ausflügen ins Grüne wuchs schließlich eine große Sehnsucht nach einem Haus mit Garten“, sagt Ingrid Blätterlein. Die Tochter wohnt schon seit vielen Jahren im grünen Woltersdorf und findet den Gedanken, ihre Eltern in der Nähe haben, sehr verlockend.


Da reift bei beiden Generationen der Entschluss: Bauen wir uns ein altersgerechtes Haus und finanzieren es gemeinsam. Aber was heißt „altersgerecht“? Was muss ein solches Haus leisten? Sie tragen ein paar Eckpunkte zusammen: keine Stufen und Schwellen – nicht nur innen, auch zum Garten hin. „Und alle Türen sollten so breit sein, dass im Ernstfall ein Rollstuhl hindurch kann“, sagt Eberhard Blätterlein. Außerdem: keinen Baustress. Alles aus einer Hand und von einer verlässlichen Firma, die das Haus samt Keller und Garage errichten soll. Sie hören sich um, schauen sich verschiedene Objekte an, besuchen Musterhaus-Ausstellungen. Dort gucken sie sich an den Häusern der Firma SchwörerHaus fest.


Und lernen die Bauberaterin Marianne Fleischanderl kennen, die im Laufe der Zeit ihre Vertraute wird. Sie hat genau das richtige feine Gespür für ihr Projekt. Sie versteht sich auf das Kunststück, die Vorstellungen zweier Generationen auf einen Nenner zu bringen – ohne dass jemand abnickt, was er gar nicht will. Kein Wunder also, dass Marianne Fleischanderl heute mit auf der Terrasse sitzt.



Eberhard Blätterlein holt eine Mappe aus dem Arbeitszimmer und legt die Kopie einer Katalogseite auf den Tisch. „SchwörerHaus Plan 226.3“, steht dort als Überschrift und darunter: „Mit allem Komfort auf einer Ebene – auch barrierefrei.“ Er tippt auf das Blatt Papier: „Das war die Antwort auf all unsere Fragen, so haben wir das bei keiner anderen Firma gefunden.“ Das ,Plan 226.3‘ ist ein Bungalow mit circa 100 Quadratmetern Wohnfläche: drei Zimmer, Küche, Bad. Passte schon mal. Bis die Skizze aus dem Katalog zum eigenen, Blätterleinschen Haus gereift war, wurde noch mehrfach über den Grundriss diskutiert, fuhr man zu einer Werksbesichtigung auf die schwäbische Alp und absolvierte mehrere Bemusterungstermine zur Ideenfindung und Materialauswahl.


„Ein strittiger Punkt war die Küche. Die Tochter wollte einen offenen Raum, Frau Blätterlein hatte Mühe, sich an den Gedanken zu gewöhnen.“ Und jetzt? „Ich bin froh, dass sie mich überzeugt hat. Es ist ein fantastisches Gefühl, beim Kochen nicht mehr einsam am Herd zu stehen.“ Für das Nachgeben der Mutter in der Küchenfrage musste die Tochter in einem Detail bei der Flügeltür zum Wohnzimmer zurückstecken: Die ist bleiverglast. So durfte sich jeder mal durchsetzen. Beim Keller war es Eberhard Blätterlein, der auf einen Vollkeller bestand. „Die jungen Leute verzichten aus Kostengründen eher darauf“, erklärt Marianne Fleischanderl. „Ältere Bauherren leisten ihn sich gern.“


Der eigentliche Bau ging dann sehr schnell – wie bei Fertighäusern üblich. Begeistert erzählt Eberhard Blätterlein, wie maßgenau gearbeitet wurde. Dass das Dach, in allen Einzelteilen vorgefertigt, haargenau passte. Dass die Höhe der Garage auf den Zentimeter stimmte. Kein Stress, kein Ärger, stattdessen das Erleben von Zuverlässigkeit, Kompetenz, Akuratesse.


In der Familie herrscht allgemeine Zufriedenheit über das Blätterleinsche Anwesen. Das Haus liegt leicht erhöht. Ein gepflasterter Weg führt mit sanftem Anstieg zum Eingang hinauf. Nur zwei flache Stufen sind bis zur Haustür zu überwinden – keine Hürde für einen Rollstuhl. Der Empfang ist hell und freundlich geraten. Durch die verglasten Seitenelemente rund um die Eingangstür fällt Licht auf die beigen, mediterranen Fliesen, mit denen auch der gesamte Wohn- und Essbereich ausgelegt ist, was zusätzlich für optische Großzügigkeit sorgt. Linkerhand liegt die offene Küche mit dem Essplatz davor. Zum Wohnzimmer hin öffnet sich die bleiverglaste Flügeltür. Nirgends Stolperfallen wie Schwellen und Stufen.



Das Bad haben die Blätterleins aus genanntem Grund etwas größer angelegt. Die Dusche ist fußbodeneben. Toller Nebeneffekt: „Es bilden sich nirgendwo Kalkränder. Einfach wischen, und alles ist sauber“, erzählt Ingrid Blätterlein begeistert. Das Bad trumpft mit einem auffälligen Designstück auf – einem Trog mit Unterschrank von Joop. „Mir hätte auch ein Standard-Waschbecken gereicht“, sagt Ingrid Blätterlein. „Aber meine Tochter hat darauf bestanden, dass wir es schick haben.“


Die Blätterleins haben sich noch ein paar andere Extras geleistet. Statt einfacher Raufasertapete wurde eine Strukturtapete gewählt, die die Illusion verputzter Wände schafft. Auch die unterirdische Zisterne im Garten, die das Wasser vom Dach sammelt, gehört nicht zum Standard. „Die macht Sinn, weil wir dadurch den Rasen nicht mit teurem Trinkwasser sprengen müssen.“ Der gekachelte Ofen im Wohnzimmer ist ein erfüllter Herzenswunsch, ebenso wie die elektrische Rollladensteuerung in jedem Zimmer und die Thermo-Solaranlage für die Warmwasser-Bereitung.


Die Goldenen Regeln beim Hausbau, Baufinanzierung, die Top-100-Häuser und Hausanbieter: Jetzt im aktuellen Hausbuch 2012 auf 386 Seiten!


Zahlen und Fakten

AnbieterSchwörerHaus KG
Fläche104.00m²
DachWalmdach
ExtrasHeizraum im Erdgeschoß, Frischluft-/WärmeGewinnTechnik, Synergietechnik
HeizungThermo-Solaranlage für die Warmwasser-Bereitung und wahlweise Photovoltaikanlage oder Brauchwassersolaranlage

Informationen Anfordern

Mehr zum Thema Häuser von Schwörer

Die Teilfassade aus Douglasienlamellen in Opak war ein Wunsch von Michael Larisch – und Ehefrau Diana kompromissbereit.

Urlaub, Liebe...Haus!

Mit ihrem Schwörer-haus haben sich Diana, Michael und Emily Larisch ihren Mittelpunkt der Welt geschaffen. Von dem...

Plusenergiehaus "Plan 550" von SCHWÖRER - Mit Luft & Liebe

Plusenergiehaus "Plan 550" von SCHWÖRER

Der Zeitgeist dieses Hauses beschränkt sich nicht allein auf seine Architektur, er schließt gleichermaßen seine...

Mehr zum Thema Moderne Bungalows

OKAL Bungalow bei Tageslicht

Bungalows 2.0 - Elegant & loftig

Freudige Wiederbegegnung mit guten Bekannten der Wohnarchitektur. Erstaunlich, wie reizvoll und vital sich eine...

Massivholz-Blockhaus Bungalow von Fullwood

Frei und froh im Bungalow

Fit wie ein Paar Turnschuhe, haben Uschi und Klaus Wiesner dennoch vorgesorgt und Jahrzehnte weitergedacht: mit...

Mehr zum Thema Barrierefreies & Altersgerechtes Wohnen

Kleine Umbauten mit großer Wirkung

Wenn man aus Altersgründen oder aufgrund von Krankheiten weniger beweglich wird, dann können die eigenen vier Wände...

Barrierefrei gebaut – Für alle Zeiten

Barrierefrei gebaut – Für alle Zeiten

Gut, wenn ein Haus in allen Lebensphasen uneingeschränkt zu Diensten ist. Auch dann, wenn die eigene Mobilität...

Das dicke deutsche Hausbuch 2012

Alles über gute Einfamilienhäuser. Die wichtigsten Schritte auf dem Weg ins eigene Haus. Architekturentscheidungen,...