schwörer / plan 412.5

Außenansicht schwoerer / plan 412.5

Steffen Wagner hatte den Wunsch: raus aus der Berliner Miet­wohnung und rein in ein geradliniges, ökologisch korrektes Haus im Grünen. Mit dem „Plan 412.5“ von Schwörer­Haus fand der Arzt für seine Patchwork-Familie genau das Richtige.

Es war Liebe auf den ersten Blick. Oder wie Steffen Wagner aus Berlin es etwas sachlicher ausdrückt: „Ich wusste, das passt!“ Zwei Jahre liegt die schicksalhafte Begeg­nung zurück, bei der der 42-jäh­rige Arzt für physikalische Medizin und Re­habilitation in einem Musterhauspark mitten im Szene-Bezirk Prenzlauer Berg auf ein Landhaus mit Idealkonturen stieß. Genauso geradlinig, und vor allem ökologisch korrekt, hatte er sich den Ruhepol für seine fünfköpfige Patch­­work­familie erträumt. Schnell zu errichten, ohne Stress und teure finanzielle Doppel­be­lastungen, wie es von einem guten Fertig­haus zu erwarten ist. Irgendwo drau­ßen im Grünen, jenseits der Enge und des Lärms der Großstadt.


Jetzt thront das Familiendomizil „Plan 412.5“ von SchwörerHaus inmitten von al­ten Bäu­men und Sträuchern auf einem sanft ab­fallenden, idyllischen Grund­stück am Rand von Berlin. Mit seiner weißen Putzfassade im Erdgeschoss und der blauen Holzverklei­dung unter den Giebeln, den schönen Edel­stahlgeländern an den beiden Balkonen und den blauen Fensterrah­men erinnert es ir­gend­wie an blaues Wasser und weißen Sand. An Sommer­frische und Wellen­rau­schen. Auch das ist ein Grund, wa­rum dieses Fertighaus den Nerv der Bau­herren getroffen hat. Steffen Wagners Le­bens­gefähr­tin stammt aus dem Nordsee­heilbad Cuxhaven. „Er hegt Urlaubs- und ich Heimatgefühle“, erklärt Maike Tielking schmunzelnd.



Fürs gemeinsame Hochgefühl sorgt der Blick aus den extragroßen Panoramafenstern im Wohn­zimmer, der von oben herab auf die Wiese bis hinunter auf den Bürgersteig fällt. Dass sich ein Haus so frei zur Straße öffnet, ist eher ungewöhnlich: Meist werden Blicke von Fremden als stö­rend empfunden. Doch die Nord-Süd-Lage des Grundstücks und die Sehnsucht nach Licht und Weite verlangten nach einer mutigen Lösung. „Wir wollen uns nicht verstecken, sondern die Sonne ge­nie­ßen“, sagt Steffen Wagner.


Das Innere des Hauses profitiert von dieser der Welt zugewandten Lebensweise. Die Räume sind hell und freundlich, so, wie sie es sich ausgemalt hatten. „Fer­tig­haus hat ja heute nichts mehr mit Produktion von der Stange zu tun“, weiß Steffen Wagner aus eigener Erfahrung. „Wir konnten frei nach un­seren Ideen gestalten.“


Im Haus ist Platz für alle

Besonders wichtig war ein großer zentraler Livingroom. Er reicht über die ge­samte Hausbreite und öffnet sich zu allen Seiten hin. Egal, ob sie am Wochenende ge­mein­­sam mit Maikes beiden kleinen Kindern und Steffens fast erwachsener Tochter am gro­ßen Esstisch sitzen oder auf der Sofa­land­schaft lümmeln, immer wird der Blick von der der grünen Kulisse angezogen. Das Arran­gement mit den Reizen der Natur er­weist sich als eine der architektonischen Qualitäten des 145-Quadrat­meter-Hauses, die sich auf fünf Zimmer verteilen.



Die meis­ten der ehrwürdigen Bäume auf dem Grund­stück, eine uralte Eibe zum Beispiel und der Wal­nussbaum, standen nie zur Disposition. Auch die mächtige Kiefer an der Straßen­seite konnte zu aller Freude stehen bleiben: „Als das Haus geliefert wurde, hat der Kran die Wände darüber hinweggehoben“, erzählt Steffen Wagner. Eine knifflige Aktion, beispielhaft vom Bautrupp bewältigt. Ruck­zuck. Nach zwei Tagen stand die Haushülle, und das Schwörer-Team behielt das Tempo bei. Der Übergabetermin wurde unterboten. Steffen Wagner ist heute noch voll des Lo­bes für die handwerkliche Bestleistung.


Die Fürsorglichkeit der Hausherren ums Grün hat sich ausgezahlt. Wenn Steffen Wa­gner im Arbeits­zimmer vor dem Com­puter sitzt, kann er einen Zier­apfelbaum sehen, der im Fens­terrahmen wie der Teil eines Ge­mäldes wirkt. Maike Tielkings liebt den Aus­blick aus der Küche, die durch eine gläserne Schiebe­tür vom Wohn­zimmer abgetrennt ist. Von der Kochinsel in der Mitte aus schaut sie durch ein bodentiefes Fenster auf den präch­tigen Nussbaum im Garten.


Der Rück­zugsbereich der Erwachsenen, das Bad und die beiden Kinderzimmer – eines für Steffen Wagners Tochter Kai-Anne, das andere für Maike Tielkings Kinder ­– liegen etwas abgeschirmt im ruhigeren Ober­ge­schoss. Unge­wöhnlich ist die Höhe der Räu­me: mehr als vier Meter bis hinauf zum First. Da das Haus komplett unterkellert ist und damit Platz für die Heizung, einen The­rapie- und einen Fitnessraum bietet, war ein Dachboden entbehrlich. Die beiden Gie­bel des Hauses sind bis in die Spitze verglast. Das macht die Räume unterm Sattel­dach leicht und luftig.



Das energiebewusste Haus

Ein wesentlicher Aspekt für das gute Gefühl, mit seinem Haus bestens für die Zukunft ge­rüstet zu sein: Es ist mit ökologischer Acht­samkeit entworfen. Als Wärme­DirektHaus mit Heiztechnik vom Feinsten. Eine kontrollierte Lüftung mit Wär­merückgewinnung und eine Kleinst­wär­mepumpe bilden zusammen mit der raumgesteuerten Direktheizung ein Gesamt­system, das permanent frische, gefilterte Luft ins Haus bringt, die mittels Wärme­tauscher durch die Abluft erwärmt wird. Die Direktheizelemente können in klirrenden Frost­nächten bei Bedarf zugeschaltet werden. Betrieben wird die Heizung mit Strom.


Stef­fen Wagner hat mit dem örtlichen Strom­versorger einen speziellen Ver­trag abgeschlossen, der ihm günstige Kon­ditionen sichert. Die Photovoltaikanlage auf dem Dach bringt zudem Geld ein, das die Kostenbilanz verbessert. Denn den Strom speist er ins öffentliche Netz ein und be­kommt ihn entsprechend vergütet. Falls der Strom für die Hei­zung mal ausfällt, im Fall der Fälle sozusagen, würde der Kamin im Wohnzim­mer aushelfen. Das Badewasser erwärmt im Augen­blick eine spezielle Wärme­pumpe, die Stef­fen Wagner von Fachleuten als besonders effektiv empfohlen wurde. Ist er mit ihren Diensten unzufrieden, tritt Plan B in Kraft: Solarzellen auf dem Dach. Die entsprechenden Leitungen wurden vorsorglich gelegt.


Während ihr Mann mehr die Heiztechnik und den Zählerstand im Blick hat, gilt Maike Tiel­­kings Aufmerksamkeit eher dem Sphä­ri­schen: dem Raumklima. Und das ist, hat sie über die Zeiten festgestellt, ge­nau so angenehm, wie sie es bereits im Mus­­terhaus empfunden hat. Die Lüftungsschäch­te unterhalb der De­cken, in denen die Luft umgewälzt wird, ohne dass es zieht, er­­ledigen ihre Arbeit bes­tens. Dass nirgendwo im Haus Heizkörper die Harmonie der Räu­me stö­ren, empfindet sie als ausgesprochen segensreich.


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Zahlen und Fakten

AnbieterSchwörerHaus KG
Fläche145.00m²
WandHolzständerbauweise, 240 mm Dämmung, zementgebundene Massivbauplatte, Vollwärmeschutzfassade mit Naturstrukturputz
Wohn-/Essbereich41,83 qm
Küche10,24 qm
HeizungEine kontrollierte Lüftung mit Wär­merückgewinnung und eine Kleinst­wär­mepumpe bilden zusammen mit der raumgesteuerten Direktheizung ein Gesamt­system, das permanent frische, gefilterte Luft ins Haus bringt, die mittels Wärme­tauscher durch die Abluft erwärmt wird.

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