Kubus trifft Denkmal
Beim Haus von Marianne und Iwan Schneider hatte das Denkmalamt ein Wörtchen mitzureden. Gemeinsam mit SchwörerHaus...

Mit stilvollem Kontrast und gleichzeitiger Abgrenzung zur geradlinig weißen Putzfassade agiert die ausdrucksstarke, natürliche Holzlamellen-Fassade und gibt so der traditionellen Bauform eine zeitgemäße Note. Weit ragt die dünne Dachscheibe über die klar definierten Kanten des Baukörpers heraus, was nicht nur sehr elegant wirkt, sondern vor allem dem konstruktiven Schutz der Holzlamellen dient.
Auch innen bietet der Entwurf individuelle, praktische Architektur. Wohn- und Schlafbereich auf einer Ebene werden durch die großzügige Eingangsdiele mit Garderobe und Gäste-WC voneinander getrennt. Licht und Sonne haben freien Eintritt im offenen Koch-, Ess- und Wohnbereich durch zum Teil fest verglaste 2,26 Meter hohe Fenster- und Türenelemente mit moderner Übereckverglasung.
Die Küche ist mit einer Kochinsel angedacht. Der östliche Gebäudeteil mit zwei Schlafzimmern und einem Badezimmer mit bodengleicher Dusche schiebt sich weiter nach vorne und bringt so zusätzliche Spannung in die Blickachsen. Als schöner Nebeneffekt entsteht so ein geschützter Terrassenbereich, der mit seinen Verwinkelungen gestalterischer Fantasie freien Lauf lässt.
Für bestes Wohnklima sorgt eine kontrollierte Be- und Entlüftung mit Wärmerückgewinnung, die in Kombination mit dem innovativen „Schwörer Frischluft-Heizsystem“ und einer Brauchwasserwärmepumpe eine konventionelle Heizanlage überflüssig macht. Das bedeutet wenig Wartung bei dauerhaften Einspareffekten. Die Haustechnik ist entweder im Keller untergebracht oder in einem Technikraum auch auf der Bodenplatte realisierbar.
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