Mediterrane Stadtvilla "Gabele" von SchwörerHaus

Schwörer – Mediterrane Stadtvilla "Gabele"

Es ist immer wieder erstaunlich, wie sehr Kindheitseindrücke das Leben eines Menschen leiten – auch die Vorstellungen vom Wohnen. Noch heute erinnert sich Uschi Gabele (41) aus Wald nahe des Bodensees, wie bitterlich ihre Mutter über das Satteldach des Elternhauses geklagt hat. Es nehme Platz weg, es drücke einen schier nieder. Ja, diese Enge kann Uschi Gabele noch heute regelrecht fühlen. Unter diesen Schrägen war es düster, es gab kaum Möglichkeiten, einen Schrank zu stellen.

Das betagte Haus, in dem die Einzelhandelskauffrau später mit ihrem Mann Karl-Heinz (48, von Beruf Fleischermeister) und den beiden Söhnen wohnte, hatte nur wenige, kleine Fenster. Wieder fühlte Uschi Gabele sich jahrelang eingezwängt. Rückblickend sagt sie: „Ich habe mich eigentlich immer nach Licht, Luft und Leichtigkeit gesehnt.“


Den Traum von lichten Wohnräumen haben sich die Gabeles vor vier Jahren auf beeindruckende Weise erfüllt. Sie verkauften die familieneigene Fleischerei, in die mächtig hätte investiert werden müssen, und beschlossen, noch mal ganz von vorn anzufangen. Mit einem neuen Haus und neuer Arbeit.


Am Rande eines Neubaugebietes mit freiem Blick über Felder und Wälder ließen sie sich von SchwörerHaus eine mediterran anmutende Stadt­villa errichten. Mit zwei Voll­geschossen, die von einem mächtigen anthrazitfarbenen Zeltdach überspannt wird, zwei überdachten Balkonen – und mit auffällig vielen Fenstern. Mit der südländisch inspirierten Architektur fällt das „Plan 492 S“ auf in der satteldachreichen Umgebung.


Ein üblicher Anderthalbgeschosser mit Schrägen unterm Dach kam in Uschi Gabeles Visionen nie vor. Ein modernes Pultdach hätte ihrem Stilgefühl widersprochen. Beim toskanischen Landhaus dagegen, das sie beim Blättern in einem Hauskatalog entdeckte, jubelte ihr Herz. Ein glücklicher Zufall, der ihr Lebensgefühl nachhaltig verändert. Denn sie liebt Italien, ihr Mann hat Verwandte in Spanien. Sie ist sich sofort sicher: Das passt zu uns! Anbieter ist der Fertighaus­hersteller SchwörerHaus, der Name ist ihr geläufig. „Eine gute Marke war mir wichtig“, sagt sie.



Überhaupt: Halbe Sachen mag Uschi Gabele nicht. „Wenn schon, dann richtig.“ Für sie sind nicht nur die beiden Vollgeschosse ein Muss, sondern ebenso die vielen Fenster. So viele, dass der Architekt von Schwörer­Haus ins Grübeln geriet und fragte, wo sie denn im Wohnzimmer die Schränke stellen wolle? „Nirgendwo“, sagt die Hausherrin. „Ich finde vollgestellte Räume furchtbar. Sie wirken so schwermütig.“


Der großzügige Living-Room ist Dreh- und Angelpunkt des Hauses. Ihr Lieblingsplatz. Eine Augenweide, die sie genießt, wenn sie von der Arbeit heimkommt. Penibel hat Uschi Gabele darauf geachtet, dass seine Luftigkeit durch nichts gestört wird, und den Raum nur mit wenigen, ausgesuchten Stücken eingerichtet – zum Beispiel einem schmiedeeisernen Couchtisch mit gläserner Platte, wie er auch in einem italienischen Haus zu finden ist. Auch bei den Farben hat sie ein sicheres Händchen bewiesen. Die Palette der Töne reicht von Weiß über Creme bis zu Erdigem.


Durch den hellen Teppichboden gewinnt das Wohnzimmer zusätzlich an Weite. Mit seinen cremefarbenen Kacheln tritt der mächtige Ofen optisch zurück, statt zum Be­herrscher des Raums zu werden. Für die Gardinen wählte Uschi Gabele ein durchscheinendes Gewebe, das mehr durchblicken lässt, als es verhüllt. Selbst mit zugezogenen Vorhängen würde der Garten dahinter sichtbar bleiben. Wenn Gäste kommen, staunen sie meist, wie ungebrochen sich die äußere Heiterkeit des Hauses im Inneren fortsetzt.


Als Kontrapunkt zum hellen Ambiente darf die dunkle Holztreppe ins Obergeschoss fungieren. „Ich wollte sie so dunkel wie möglich, eben wie in einem mediterranen Haus. Die Treppe wirkt wie eine schöne Raumskulptur“, sagt die Hausherrin. Nur mit der Küche ist sie nicht ganz glücklich. Die ist ein Kompromiss: Ein Zwitter zwischen alt und neu, zwischen offen und geschlossen. Die Möbel stammen noch aus ihrem alten Haus, der Raum ist durch eine Schiebetür abgetrennt.



Heute würde sie anders planen. Sie wüürde ein Stück des Wohnzimmers opfern, um am Herd mehr Platz zu haben. Ihre Lust am Kochen kann sie dennoch ungehindert ausleben. Am liebsten mit Pasta und leckerem Gemüse. Die Aufteilung des Hauses folgt dem klassischen Vorbild: im Erdgeschoss wohnen, im Obergeschoss schlafen. Die Schwörer-Villa war binnen weniger Wochen aufgebaut.


Als Uschi Gabele erstmals das Obergeschoss betrat, empfand sie die Gestaltungsfreiheit, die sich ihr darbot, als besonders beglückend. Für das Schlafzimmer, das Bad und die beiden Zimmer ihrer Söhne musste sie eben nicht die Regel befolgen: Bett unter die Schräge, Schrank an die Wand. Die herrliche Aussicht, die sich von den Balkonen aus bietet, lässt ihr Herz jeden Tag aufs Neue höher schlagen. An guten Tagen kann sie über den Garten hinweg bis zum Gipfel des Säntis in den Appenzeller Alpen blicken. Die vielen Fenster und Ausblicke gereichen den Gabeles energetisch nicht zum Nachteil.


Mit Bedacht entschieden sie sich für eine Ausführung als WärmeGewinnHaus. Die Gebäudekonstruktion wurde mit modernsten CAD-Programmen geplant und anschließend passgenau mit einer patentierten Winddichtigkeit vorgefertigt. Der Vorteil: So viel Wärme wie möglich bleibt im Haus, wertvolle Energie wird gespart. Doch nicht nur das. Das Haus der Gabeles wird kontrolliert gelüftet und die Wärme dabei zu einem großen Teil im Wärmetauscher zurückgewonnen. Doppelter Effekt: Die Technik hilft zusätzlich, Heizkosten sparen, und sie schafft ein äußerst gesundes Wohnklima.



Von ihrer Leitidee „Licht, Leichtigkeit, mediterranes Wohngefühl“ sind die Gabeles auch bei der Gestaltung des Gartens nicht abgewichen. Statt das Grundstück mit einer dichten Hecke zu umfrieden, die keinen Einblick, aber auch keinen Ausblick erlaubt, haben sie nur wenige Sträucher gepflanzt. Deren lockere Anordnung lässt den Blick auf wogende Kornfelder frei und vergrößert das 500-Quadratmeter-Grund­stück um eine landschaftliche Dimension.


Die Terrasse aus polygonalen Steinen strahlt südländischen Charme aus. Sie wird stilgerecht von einer niedrigen Trockenmauer aus Natur­steinen begrenzt. In den Kübeln ringsherum wachsen Olivenbäume, Oleander und Säulen­zypressen. An schönen Sommertagen genießt es Uschi Gabele, einfach im Freien zu sitzen, einen Cocktail zu trinken und in den Garten zu schauen. Bevor sie die Fleischerei verkauft hatten, waren solche Momente der Muße eher selten. „Wir sind glücklich“, sagt sie. Der Neuanfang hat sich gelohnt.


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Zahlen und Fakten

AnbieterSchwörerHaus KG
EntwurfPlan 492s Gabele
Fläche201.14m²
DachPultdach, Vollsparrendämmung mind. 240 mm, Tonziegel U-Wert Dach 0,18 W/m²K
WandHolzständerbauweise 240 mm massives Holzfachwerk , Dämmung: 240 Mineralfasermatte Fassade: Vollwärmeschutzfassade mit Naturstrukturputz in Weiß U-Wert Wand: 0,16 W/m²K
Ausstattung/
Vorzüge
 
Schwörer Frischluft-WärmeGewinnTechnik Anlage zur kontrollierten Lüftung mit Wärmerückgewinnung <90%; Synergietechnik , (zusätzliche Windsperre in der Außen-Wand),
ExtrasWärmegewinnhaus
Maße15.04 m x 9.71 m
HeizungThermo-Solaranlage, Öl-Brennwertheizung
AngebotPreis auf Anfrage

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