Wenn der Berg ruft
Wer träumt nicht von einem Zuhause mit mehr Sonnenstunden als anderswo, dem Skilift nebenan und einer Brise...

Friedemann Borns Berufung in die Geschäftsleitung von OKAL erfolgte zu einem denkbar guten Zeitpunkt – im Januar dieses Jahres kam die „Neue Zuhause-Architektur“ des ambitionierten Fertighausanbieters auf den Markt. Außen zeitgemäße Hingucker-Architektur mit Lizenz zum Klassiker. Innen das volle „Modern-Living“-Arsenal, mit dem sich das Unternehmen in den zurückliegenden Jahren Respekt und Erfolg erarbeitet hat. Es sind ambitionierte und zugleich lebenskluge Planungen, die Baufamilien das gute Gefühl verschaffen, wirklich angekommen, endlich zu Hause zu sein.
„Unterhalb dieser Schwelle sollte man es nicht tun“, meint Friedemann Born. Der 41-jährige Kaufmann betont das, gerade weil er aus langjähriger Erfahrung als Bauherrenberater weiß, wie groß diese Herausforderung ist. Für beide Seiten: für den Bauherren und auch für den Hausanbieter. Die neue Architekturlinie legt auf ihr Erscheinungsbild natürlich größten Wert. „Das Bestreben, unterschiedlichen familiären Nutzungskonzepten, persönlichen Vorlieben oder regionalen Eigenheiten ein jeweils eigenes Gesicht zu geben, gehört zu den Stärken dieser Entwürfe“, meint Friedemann Born.
Bauhaus oder doch Satteldach?
Unbestritten ziehen aktuelle Interpretationen großer Bauhaus-Vorbilder, der Inbegriff der Moderne, die Blicke auf sich. Warum machen sie dann unterm Strich aber nur drei bis fünf Prozent der OKAL-Aufträge aus? Friedemann Born sieht als eine Ursache für den Rückgriff auf eher klassische Hausformen den Nachhall des Ärgers auf die erste Flachdach-Architekturwelle in den 70er-Jahren. Noch öfter aber scheitern Bauhaus-Träume am deutschen 1,5-Geschossigkeits-Satteldach-Dogma regionaler Bebauungspläne. Der hedonistische Ehrgeiz, nur optisch „anders“ bauen zu wollen, greife eh zu kurz, so der Mann vom Fach. Ein Qualitätsfaktor guter Wohnarchitektur seien gute Räume: die intelligente Reaktion auf familiäre Bedürfnisse und das Budget der Bauherren. Wie groß, wie wohlproportioniert, wie alltagsklug Räume sind, wie hell, freundlich und einladend.
Mit der „Neuen Zuhause-Architektur“ bietet OKAL erstmals Raumhöhen von 2,80 Meter. Wer‘s nicht erlebt hat, verkennt den Zugewinn möglicherweise: Es sind, verglichen mit den neubauüblichen lichten Höhen von 2,50 bis 2,60 Metern, tatsächlich „die paar Zentimeter“, die vor allem großzügige Raumkonzepte nochmals weiten. Diese zehn, zwölf Prozent mehr Kubatur verändern die Wahrnehmung erheblich – das Haus wirkt in seinen veränderten Proportionen im besten Sinn des Wortes sofort harmonischer, „geräumiger“, freut sich der OKAL-Geschäftsführer.
Die das Licht formen und führen
Wie ein roter Faden zieht sich durch alle Entwürfe der „Neuen Zuhause-Architektur“ das Thema Fenster: ihre sorgfältige, oft originelle Platzierung, verschiedenste, bevorzugt größere Formate. Helligkeit, gespeist aus viel Tageslicht, gehört heute zu den Grundtugenden schöner Räume. Fenster formen das Licht im Haus. Genauer: Sie führen es. Das Wechselspiel des Tages- und Sonnenlichts ins Haus zu holen, wichtige Wohnsituationen quasi mit dem Jahreslauf der Sonne vorauszudenken, macht den Charme anspruchsvoller Planungen aus. Den legendären „italienischen Momenten“ des Lebens kann ein klug konzipiertes Haus einladend entgegenkommen – ob das auf Morgensonne oder Abendrot hinausläuft, wäre im konkreten Fall zu entscheiden.
So entstehen Räume von sinnlicher Qualität. Friedemann Born macht auf die Vielzahl großer, bodentiefer Übereckfenster in den neuen Entwürfen aufmerksam. Ein effektvoller architektonischer Kunstgriff. Einen Raum nach zwei oder gar drei Himmelsrichtungen zu öffnen, erweitert sein Erlebnispotenzial erheblich. Zumal moderne Grundrisskonzepte neben der Zutat Licht von subtil in Szene gesetzten Blick- und Sichtachsen leben. Fensterfronten, die den Blick nach draußen ins Freie ziehen, in die Natur, mindestens bis zum Ende des Gartens ... Und das nicht nur im Erdgeschoss.
Im neuen Mehrgenerationen-Musterhaus in Mannheim ist zu begutachten, dass sich mit originellen Lösungen, wie zum Beispiel der Kombination von Dach- und Kniestockfenstern, auch das Obergeschoss unterm Satteldach in unüblichen Dimensionen präsentiert. Die „Neuen Zuhause-Architektur“ kommt in Gestalt auffallend vieler zweigeschossiger Stadtvillen-Entwürfe daher. Friedemann Born: „Das ist eine Reaktion auf die enorm wachsende Nachfrage in diesem Segment. In den bevorzugten und entsprechend teuren Lagen am Rand oder im nahen Umland der großen Städte ist das Interesse, die Grundfläche optimal auszureizen, noch größer als anderswo.
Moderne Stadtvillen-Entwürfe stoßen bei Familien deshalb auf so viel Gegenliebe, weil die begrenzte Fläche durch größere Höhe mehr als kompensiert wird. Und weil die zwei Vollgeschosse ihnen die Chance bietet, ihren Gestaltungswillen kompromisslos auszuleben.“ Architekturvorschläge wie der Entwurf „FZ 116-92 B V6“ mit dem markanten Tonnendach und der in konkreten Lagen sehr nützlichen, weil von Nachbarn nicht einsehbaren großen Terrasse in der obersten Etage sind dafür ein gutes Beispiel. Friedemann Born: „Eine Adaption davon wurde erst kürzlich von einem Berliner Bauherren in Auftrag gegeben.“
Ausnahmestellung am Markt
Der Vertriebsgeschäftsführer ist nach den Erfahrungen des ersten halben Jahres sicher, dass sich OKAL mit der „Neuen Zuhause-Architektur“ eine Ausnahmestellung erarbeitet: „Technisch sind unsere Häuser top. Wir garantieren jedem Bauherren vertraglich das ,Effizienzhaus 70‘- oder ,Effizienzhaus 55‘- Niveau. Ausdrücklich auch für die neuen Innenraumhöhen von 2,80 Metern!“
Das bedeutet eine garantierte Unterschreitung des in der aktuellen Energieeinsparverordnung (EnEV) festgelegten Heizenergieverbrauchs um 30 oder sogar 45 Prozent. 60 Prozent fordert die federführende Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) für das zusätzlich ins Förderprogramm aufgenommene „Effizienzhaus 40“. Ob und wie viele Interessenten darauf abheben, werde sich zeigen, sagt Friedemann Born. Technisch und konstruktiv sei das realisierbar. Der Bauherr entscheidet. Ob er es macht und mit welchem Aufwand. Das ist das eigentlich Schöne an dieser „Neuen Zuhause-Architektur“ von OKAL: Einzelstücke, Unikate sind hier Programm.