fingerhut / köln z 106.20
Eine Stadtvilla sollte innen wie außen überzeugen. Wie dieser Entwurf „Köln“ von Fingerhut.

Säulen, eine strenge Symmetrie der Fenster, ein ausladender Balkon, die warme Fassadenfarbe lassen ihn ausgesprochen harmonisch wirken. Dennoch führt OKAL dieses Haus in seiner neuen Baureihe „Modern Living“. Der Grund dafür erschließt sich spätestens beim Betreten. Die Stadtvilla besticht im Inneren – wie die anderen Häuser der Reihe auch – durch hohe Räume und entsprechend hohe Fenster- und Türformate, die ein Gefühl von Freiheit und Leichtigkeit vermitteln.
Der Grundriss der Stadtvilla kommt heutigen Bedürfnissen nach Transparenz und Kommunikation entgegen. Statt eines geschlossenen Raumgefüges mit vielen Wänden und Türen wurde im Erdgeschoss ein großzügiger Wohnbereich konzipiert. Trotz seiner Dimension wirkt er nicht hallenartig. Dieser Effekt wird erreicht durch eine geschickte Anordnung von Wandscheiben, die den Raum in funktionale Bereiche unterteilen: Kochen, Essen und Relaxen.
Im Obergeschoss findet jedes Familienmitglied seinen Rückzugsbereich. Das gemeinsame Bad ist so konzipiert, dass es nicht nur ein Ort der Hygiene ist, sondern vor allem auch dem Entspannen und Genießen dient.
Modern ist selbstverständlich auch die Haustechnik ausgelegt. Der Bauherr hat die freie Wahl, ob er eine Gasbrennwerttherme bevorzugt oder sich lieber für eine Wärmepumpe, Holzpelletsheizung, Solar- und Photovoltaik-Technik entscheidet. Ebenso realisierbar ist ein Instabussystem, das vom Licht über die Rollläden bis hin zur Heizung alles automatisch steuert.
Resümee: Das Haus spricht vor allem Menschen an, die eine klassische Formensprache schätzen, auf Modernität aber nicht verzichten möchten.
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