Eleganter Bungalow von OKAL

Eleganter Bungalow von Okal

Er hat keinen Giebel, braucht keine Treppe: Der Bungalow ist die Moderne in Haus­form. Auch für Ingeborg und Lothar Hoffmann aus Hohen Neuen­dorf bei Berlin. Das Ehepaar baute bereits zum dritten Mal. Und vertraute sich wie mit den beiden Vorgänger-Häusern wiederum OKAL an.

„Wohnen ist für uns Lebensgefühl und Aus­druck von Selbstverwirklichung“, sagt Lo­­thar Hoff­mann. Mit ihrem Bungalow von OKAL ist endgültig südländisches Flair in das Leben der beiden eingezogen. Von der Stra­ßenseite ist dem lichten gelben Haus seine ungewöhnliche Architektur allerdings kaum anzusehen. Lediglich die sorgfältig struk­tu­rierte Dach­landschaft könnte darauf hinweisen, dass Perfektion hier ein hohes Gut ist. Erst vom Garten her offenbart sich die Be­son­­derheit des Entwurfs.


Dort streckt der Winkelbungalow seine Flügel nach links und rechts aus, gibt so vielen Fenstern für helle und luftige Räume Platz. „Wir wollten keine Treppen und Schwel­len mehr“, sagt Lothar Hoffmann. „Aber kur­­ze Wege.“ Es irrt, wer jetzt denkt, der 63-jäh­rige Berater für Kunststoff- und Stanz­tech­­nik im Ruhestand und seine 56-jäh­rige Ehefrau Ingeborg, Lobbyistin in einem gro­ßen Wirt­schaftsunternehmen, seien bequeme Leute. Sie zählen vielmehr zu den vorbild­­­­lich sportiven Mitmenschen: Joggen und Golfen stehen mehrmals in der Wo­che auf dem Plan: „Wir haben an eine komfortable Zu­kunft gedacht, die uns gewisse Be­schwer­lichkeiten abnimmt“, sagt Lothar Hoffmann. Könnte ja sein, eines Tages eilen die Beine nicht mehr so behend durchs Leben. Und mögen erst recht keine Treppen.



Beachtliche Dimensionen

Schon in den 60er-Jahren galten Bungalows in Europa als geschmackträchtiges Symbol für moderne Gesinnung und Genussfähig­keit. Das Vorbild: Hollywood. Denn bevor man die ersten Bungalows mit eigenen Augen sah, hatte man sie schon auf der Leinwand kennengelernt: Rock Hudson und Doris Day tranken am Pool dieser lichten Bauten entspannt ihre Cocktails. Folgerichtig dachte jeder, Bungalows seien eine Erfin­dung für Filmstars. In Wirklichkeit stammen sie nicht aus Amerika, sondern aus Indien. Das Wort „Bungalow“ kommt aus dem Hindi und be­deutet Landhaus oder flaches Haus. Bri­ti­sche Kolonialherren brachten den Stil nach Euro­pa mit. Hoffmanns Wohnwelt unterm spitzen Dach beginnt mit einem einladenden Flur und einer Garderobe, an die sich das Gäste-WC anschließt.


Dann folgt auch schon das Herz des Hauses: das 90-Quadratmeter-Wohn­zimmer. Die aufgereihten Fenstertüren und der integrierte Win­ter­garten leiten das Ta­ges­licht tief ins Zimmer und von jeder Position den Blick ins Grüne. Für einen un­ver­stellten Panoramablick hat sich das Ehepaar zwei be­queme Sessel vor die Fenster gerückt. „Zum Relaxen“, sagt der Hausherr. „Hier verbringen wir die meiste Zeit.“ Lachsfarbener Tep­pich, helle Steinfliesen und Holzmöbel – An­leihen aus der Natur, die ein ständiges Thema im Leben der Hoff­manns ist. Auch dann, wenn der Ka­chel­ofen im Winter vor sich hinknistert.


Zwischen Eingangs- und Wohnbereich liegt die große Küche mit Fenster zur Bar – der Stolz von Lothar Hoffmann. Hier lässt er mit Ehefrau Ingeborg bei einem guten Schluck Rotwein gern den Tag ausklingen. Von der Küche führt der Weg über den Wirtschafts­raum, unter anderem mit gut sortiertem Wein­­regal, schnurstracks in die Garage. Ein großer erfüllter Wunsch: „Direkt ins Haus hineinfahren und bei Regen nicht mehr nass werden“, sagt Lothar Hoff­mann und lacht.



Alles kein Problem für die Firma OKAL. „Un­sere Ideen wurden 1:1 eingepasst“, er­zählt Lothar Hoffmann, der den Grundriss mit den Rastermaßen der Firma eigenhändig am Com­­­­puter erstellte. Er musste wenig bautechnische Rücksicht nehmen, fühlte sich keinen Zwängen bei der Gestaltung unterworfen. Das hat ihm gefallen. Und dem Bun­galow weitere Sympathiepunkte verschafft. „Ein zweites Geschoss hat Folgen für die Statik des Gebäudes. Wir konnten bei der Planung der Innenwände relativ frei walten und schalten. Uns war ein Rundumblick auf alle Räume wichtig. So sammeln sich nicht irgendwo in einer versteckten Ecke unnötige Dinge an.“ Ihrem Alltag gemäß haben die Hoffmanns den Bungalow in einen Arbeits- und einen Ruhe­bereich unterteilt. Letzterer ist auf der gegen­überliegenden Seite des Hauses untergebracht. Rechter Hand vom Eingang liegt das Gästezimmer, dahinter führt ein Gang vom Wohnzimmer ins Schlaf­zimmer mit Ankleide­raum.


Die Lust auf Neues

Die Bekanntschaft der Hoffmanns mit dem Bauunternehmen reicht ins Jahr 1983 zu­rück. Damals lebten sie noch im beschaulichen Berliner Stadtteil Zehlendorf in einer Mietwohnung. Eigentlich suchten sie ur­sprüng­lich nur nach einem Schreber­garten, um sich Ent­spannung vom beruflichen Stress zu verschaffen. Manchmal wachsen Wün­sche unbemerkt in die Höhe: Statt einer Schre­ber­gartenparzelle bezog das Paar schließlich eine Dop­pel­haushälfte von OKAL am Tegeler See in Ber­lin.



Doch der Reiz des Neuen, die Lust auf Ver­änderung lässt die beiden seitdem nicht mehr los. Irgendwann träumten sie von einem offenen Treppenhaus, mehr Licht, mehr als 130 Quadratmeter Wohnfläche. Also suchte das mobile Ehepaar nach einer Alter­native etwas außerhalb der Stadt – und wur­de 1993 im brandenburgischen Hohen Neu­endorf fündig: „Natürlich bauten wir wieder mit OKAL“, sagt Lothar Hoffmann und deutet aus dem Fenster auf ein Spitz­dach hinter einer großen Birke. Ihr zweites Haus mit gro­ßem Wintergarten liegt nur einen Stein­wurf entfernt. Sie haben sich sehr wohlge­fühlt in dem Vorgänger, ihre Ansage „Dreimal bauen wir“ kursierte trotzdem nach relativ kurzer Zeit als Running Gag. Der erledigte sich schneller als gedacht. Beim Joggen entdeckte Inge­borg Hoffmann Ende 2001 das heutige Grund­stück.


Ehemann Lothar hat den Bau des Bun­galows detailliert festgehalten: „Am 1. No­­vem­ber 2005 war der Aufstellter­min, am 9. De­zember desselben Jahres die End­ab­nah­me. Schneller geht‘s wohl kaum“, sagt er anerkennend. Auch unter wirtschaftlichen und ökologischen Gesichtspunkten besitzen die Bunga­lows von OKAL Qualität. Die Niedrig­energie-Häuser, deren äußere Hülle aus „Therm­OKAL“-Massivwänden besteht, weisen technische Spitzenwerte auf. Lothar Hoff­mann hat die Zahlen parat, wie viel wertvolle Energie sich so sparen lässt: „Für 225 Quadratmeter Wohn­­fläche mit Fußbodenheizung zahlen wir mit unserer Brennwerttherme im Monat nur 90 Euro fürs Heizen, Warmwasser inklusive. Das nenne ich wenig.“ Ende gut, alles gut? Lothar Hoffmann lacht. Ob das sein letztes Haus mit OKAL ist, kann er nicht zusichern. Eigentlich, so gesteht er, könne er sich durchaus vorstellen, es noch­mals zu wagen: „Ideen haben wir genug.“


Melanie Longerich

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Zahlen und Fakten

AnbieterOKAL Haus GmbH
Fläche225.00m²
DachWalmdach, Neigung 28 °, Binderdach
WandTherm­OKAL“-Massivwand
Maße13,44 x 13,44 m
HeizungBrennwerttherme, Fussbodenheizung
AngebotPreis auf Anfrage

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