Mehr Haus fürs Geld

OKAL Haus

Sorgen um zu hohe Betriebskosten sind bei OKAL fehl am Platz. Jedes Haus ist ab sofort ohne Aufpreis hochgedämmt, KfW-förderfähig und spart wertvolle Energie. Ein Leben lang. Im Gespräch mit Friedemann Born, Geschäftsführer von OKAL.

Warum hat sich OKAL für einen hochwertigen, aber einheitlichen Effizienzstandard für alle Häuser entschieden?


Friedemann Born: Ich denke, eine hervorragende Dämmung sollte heutzutage kein Extrabonus sein, mit dem man sich brüstet, sondern eine Selbstverständlichkeit. Betriebskosten spart jeder gern, aber nicht jeden interessiert, welche Faktoren dafür verantwortlich sind. Durch die Produktion aller Häuser mit dem neuen Standard ergibt sich ein großer Vorteil für den Kunden: er bekommt mehr Haus für sein Geld.


Wie haben sie die Entwürfe verändert, um durchgängig den neuen „Effizienzhaus 55“-Standard zu sichern?


Friedemann Born: Es wurden unter anderem konsequent die drei wichtigsten Bauteile am Haus optimiert, bei denen Wärmeverluste auftreten können: Fußboden, Wände und Fenster. Die Dämmung der Wand sowie der Estrichaufbau wurden noch einmal um etwa 40 Prozent verstärkt. Alle Häuser sind jetzt mit „ThermOKAL-Passivfenstern“ – ihr Uw-Wert liegt bei 0,8 W/m2K – ausgestattet und erfüllen zusammen mit der energiesparenden Frischluftheizung die Anforderungen an die doppelte Förderung der Kreditanstalt für Wiederaufbau. Dieses Leistungspaket gibt es ohne Aufpreis.


Welche Rolle spielt die Frischluftheizung dabei?


Friedemann Born: Sie ist die Basis unseres Konzeptes und meiner Meinung nach das fortschrittlichste Heizungssystem auf dem Markt. Dieses Gerät heizt, führt verbrauchte Luft nach außen, behält gleichzeitig die „alte“ Wärme und führt diese mit gefilterter Frischluft ins Haus zurück. Auch das Brauchwasser wird mit der überschüssigen Raumwärme erwärmt. Die restliche Energie erzeugt eine zusätzlich integrierte Wärmepumpe. Damit haben die Bewohner immer frische Luft im Haus, ohne ein Fenster öffnen zu müssen.


Wenn ein Bauherr trotzdem ein anderes Heizsystem bevorzugt?


Friedemann Born: Bekommt er es. Dafür haben wir ein EnEV-Beratungstool entwickelt, das sich bestens bewährt. Die Software listet nicht nur alle verfügbaren Heizungsvarianten auf, sondern zeigt auf Knopfdruck sofort, was dafür investiert werden muss. Und sie informiert gleichzeitig über den zu erwartenden Mehr- oder Minderverbrauch des jeweiligen Systems. So kann jeder Kunde selbst entscheiden, ob sich eine Mehrinvestition von mehreren 1.000 euro, beispielsweise für eine Erdwärmepumpe, für ihn auszahlt.


Für eine Familie mit mehreren Kindern ist der Vorteil möglicherweise überzeugender als für ein Ehepaar, das bedeutend weniger Energie verbraucht – weshalb sich die Anschaffungskosten später amortisieren. Wichtig ist, dass wir jedem Bauherren mit Fakten dienen können, die ihm seine Entscheidung erleichtern. Ein maßgeschneidertes, auf seinen Lebensalltag abgestimmtes System mit optimierten Verbrauchskosten wird ihm auch in 20 Jahren noch die Gewissheit geben, die richtige Entscheidung getroffen zu haben.


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