buedenbender / klassisch-modernes kundenhaus
Man muss nicht lange rätseln, welcher Architekturidee die Hausherren gefolgt sind. Die Klassische Moderne hat bis...

Es ist das erste Haus, das Dirk Adam sich und seiner Familie gebaut hat. In Georgensgmünd, keine halbe Stunde südlich von Nürnberg. Wem man seinen Traum vom eigenen Haus und so viel Geld anvertrauen kann, ist immer die alles entscheidende Frage – in diesem Fall lag die Antwort auf der Hand: Es ist ein LUX-Haus. Der Diplom-Kaufmann Adam ist Geschäftsführer des Fertighausanbieters, für ihn war es also ein?Heimspiel.
Das Familienunternehmen in dritter Generation hat sich mit konsequenter Orientierung auf anspruchsvollere Architektur in erstklassiger handwerklicher Ausführung zweistellige Zuwachsraten und das Interesse ambitionierter Bauherren erarbeitet. LUXHAUS baut inzwischen gut 500 Häuser pro Jahr. In einem davon wohnt nun die Familie Adam. Tanja Adam, liebenswürdige Gastgeberin, sagt, im Unterschied zu den bisherigen Häusern, in denen die Familie zur Miete wohnte, beobachte sie heute an sich „viel größeren Elan und Spaß, das neue Haus mit neuen Ideen einzurichten. Mein Mann und ich erleben jeden Tag bisher ungekannte Freude an diesem Traum von Haus.“
Die leitende LUXHAUS-Architektin, Andrea Hofbauer, ahnte, dass die Vorstellungen und Vorgaben ihres Chefs nicht ohne sein würden: ein sehr moderner Entwurf, aber zugleich mit dem zeitlosen Charisma eines Klassikers. Bauhausorientiert, mit klaren Linien, sorgsam ausgewählten Farben und Formen. Außen wie innen von repräsentativer, selbstverständlich wirkender Großzügigkeit und Eleganz. Daran ist Dirk Adam sehr gelegen. Zum einen entspricht es seinem Naturell. Zum anderen möchte er das Haus- und Raumerlebnis genau so auch mit seiner Familie und seinen Gästen teilen. 360 Quadratmeter Wohnfläche auf zwei Vollgeschossen.
Dirk Adam feierte das Richtfest seines im neuen Baugebiet die Blicke auf sich ziehenden Hauses im April als „Tag der Offenen Tür“: „Das Interesse war unglaublich. Wir hatten 780 Besucher!“ Die Reaktionen klangen ähnlich: „Wir sind beeindruckt von der Präzision, mit der dieses Fertighaus entsteht.“ „Schöne luftige Räume. Und diese großen Fenster überall !“ Immer wieder auch: „Diese Eingangshalle ist ja atemberaubend.“ Die ist tatsächlich ein Ereignis. Die alte Villa, in der die Familie zuvor gewohnt hatte, glänzte mit einem solchen Entree. Einer imposanten Eingangshalle über zwei Etagen. Das schöne Gefühl, beim Betreten dieses Hauses durch keine Diele beengt, sondern gleichsam mit einladend weit ausgebreiteten Armen empfangen zu werden, ist eines der nachwirkenden, einmaligen Raumerlebnisse dieses Entwurfs. Extraklasse: das XXL-Fenster fast über die ganze Breite. Über der Doppelgarage platziert, choreografiert es in diesem zentralen Raum Licht- und Schattenspiele.
Architektin Andrea Hofbauer: „Im Haus gibt es keinen einzigen klassischen Flur. Das Raumkonzept sah vor, dass Verkehrsflächen zugunsten von Wohn- und Aufenthaltsflächen entfallen.“ Lebensklug teilt die Treppe das Obergeschoss in einen Bereich für die Kinder und einen für die Eltern. Eine 26-Quadratmeter-Spieldiele mit strapazierfähigem Teppichboden führt zu den Zimmern von Till, Lilly und Luis (von gerecht gleicher Größe, farblich voneinander abgesetzt, mit unverstellten Ausblicken in den Garten) und endet im Kinderbad. Vor dem Elterntrakt die Bibliothek, ein Lieblingsort von Dirk Adam. Der Raum ist offen und dennoch so gefasst, dass hinlänglich Ruhe und Kontemplation herrschen. Der LUXHAUS-Geschäftsführer zieht sein Steh-pult jedem Schreibtisch vor: „Im Stehen arbeite ich wesentlich konzentrierter als im Sitzen.“
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Der Weg in die nun wirklich privaten Räume des Ehepaares führt in ein exklusives 30-Quadratmeter-Bad, das seinem Anspruch als sinnlicher Wellness-Bereich mit allen Zutaten und auf überraschende Art gerecht wird: mit begehbarer Dusche, integrierter Sauna und Sonnenbank in einem angedockten Kubus, der in mattem Bordeauxrot in den Luftraum der Eingangshalle ragt – ein ebenso auffallend rotes, gleich dimensioniertes Element der Außenfassade zitierend. Raffiniert. Es ist natürlich alles andere als Zufall, dass die großformatigen schwarzen Bodenfliesen mit der Maserung der Holzmöbel und der Schiebetür aus grün satiniertem Glas, die diskret den Wachraum abschottet, korrespondieren.
Diese Stimmigkeit ist entscheidend für die Wirkung eines Hauses. Harmonie stand ganz oben auf der Adam-/Hofbauer-Agenda. Das Zusammenspiel der verschiedenen Materialien und ihre sorgfältige Auswahl – Edelstahl zum Beispiel hätte hier nur eine Allerwelts-Eleganz erzeugt. Dazu die Wahl der Farben – die Grundfarbe Weiß wird sehr sparsam durch schwarze und graue Akzente ergänzt, was den roten Außentüren ins Haus und zur separaten Einliegerwohnung umso mehr Geltung verschafft.
Auch außen keine Nachlässigkeiten, die das Auge beleidigen könnten. Der rhythmische Wechsel senkrechter und waagerechter Fensterformate, schmaler und breiter Elemente fügt sich zu einem präzise komponierten Fassadenbild. Dies nur nebenbei: Auch die Verlängerung des Wohnraums zur teils überdachten, teils offenen Gartenterrasse macht gehörigen Eindruck.
So, zum Beispiel, sieht heute Aufsehen erregende Architektur aus.
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