Zwei in Einem - „Young und Creative 255“ von Haas Fertigbau
„Leben wie es mir gefällt“ heißt bei dem neuen Musterhaus von Haas Fertigbau: es vereint Wohnen und Arbeiten und...

Der Fertighausexperte aus dem bayerischen Falkenberg beauftragte ein Architektenteam, das sich bereits den Ruf junger kreativer Wilder verdient hat, einen Hausentwurf zu entwickeln, der die technologischen Vorzüge moderner Vorfertigung mit den Möglichkeiten gestalterischer Flexibilität – und dem Charme eines ausdrucksstarken Architektenhauses verbindet.
So entstand „LifeLINE“. Sowohl sein Grundgedanke als auch die aus ihm hergeleiteten sechs Varianten stellen in Rechnung, dass das Leben alleinstehender Menschen, aber auch von Familien heute Besonderheiten der Mobilität, der Veränderungsbereitschaft und schneller beruflicher Wechsel aufweist, auf die der private Hausbau möglichst intelligent antworten muss.
Hendrick Innerhofer, der 36-Jährige mit roter Lockenmähne, blauen Augen und lebhaften Sommersprossen, Zutaten, mit denen er bei keinem Keltenfestival in Schottland, Cornwall oder der Bretagne Außenseiter wäre, sagt dazu im Atelier des Architektenteams, das er und Bruder Carsten (32) in Saalfelden am Steinernen Meer im Salzburger Land führen: „Von jedermann, besonders aber von jungen Leuten, werden immer mehr Flexibilität und Mobilität erwartet.
Mit dem LifeLINE-Konzept zielen wir genau auf solche Menschen, die für ihre jeweilige Lebenslage eine bestmögliche Wohnsituation in den eigenen Wänden wünschen. Bisher wurden und werden Häuser fast immer mit einem Ewigkeitsanspruch gebaut. Der führt dazu, dass zum Beispiel bei einer erforderlichen Hauserweiterung – etwa weil zwei Partner ein Kind bekommen haben oder eine Familie ein Elternteil mit zu sich ins Haus nehmen will – eine Flickschusterei einsetzt.
Anders ausgedrückt: Weil das Haus starr nur für eine Lebenssituation geplant war, die plötzlich passé ist, verliert es sowohl ideell als auch praktisch an Wert. Hier haben wir mit unserer „LifeLINE“-Idee angesetzt. Wir sind glücklich, dass wir sie für einen so erfahrenen Fertighausanbieter wie Haas auf den Markt bringen durften.“
Kern des „LifeLINE“-Konzepts ist – in den Worten von Carsten Innerhofer– „ein Haus, das aufgrund der Vorteile, die der Herstellungsprozess eines Fertighauses mit sich bringt, auf neue Lebensumstände reagieren kann, eine markante Architektur besitzt, diese auch bei baulichen Erweiterungen ihre Schönheit bewahrt, und das trotzdem bezahlbar bleibt.“ Selbstverständlich können die Varianten von „LifeLINE“ eigenständig genutzt werden. Doch das Besondere besteht eben gerade darin, dass die Modellreihe einen gewünschten oder erforderlichen Ausbau der einzelnen Entwürfe mitbedenkt.
Das Prinzip ist einfach: Ein Grundmodul lässt sich variieren und erweitern. Dem gesellschaftlichen Trend folgend bietet „Single“ (ab 147.000 Euro; dieser und alle folgenden Preise schlüsselfertig ab Oberkante Bodenplatte) als kleinstes Konzepthaus genügend Platz für den Alltag eines modernen Ein- oder Zwei-Personen-Haushalts. Folgerichtig ist „Just married“ (ab 213.000 Euro) das Pendant für Jungverheiratete bzw. Lebenspartner. Mit einem Kind ist „First Child“ (ab 256.000 Euro) die richtige Wahl, mit mehr Kindern und größerem Platzbedarf Typ „Family“ (ab 295.000 Euro). Wollen mehrere Generationen unter einem Dach leben, könnte ihnen „Generations“ (ab 312.000 Euro) – ein Haus mit Einliegerwohnung – gefallen. Schließlich wurde an Freunde oder Zweckgemeinschaften gedacht, die zusammenleben wollen, etwa um außer Kontrolle geratene Grundstückspreise zu parieren. Für sie wäre Option „Doublepack“ (ab 210.000 Euro, pro Doppelhaushälfte).
Haas ebenso wie das Architektenduo hatten besonders junge Familien und Alleinstehende im Blick und den Ehrgeiz, dass für sie ein Hausbau ästhetisch und auf die Lebensbedürfnisse zugeschnitten bleibt.
Da einem guten Architekten Funktionalität und Form als Ausdruck gestalterischer Schönheit am Herzen liegen, kommt Hendrick Innerhofer auf die drei wichtigsten Besonderheiten von LifeLINE zu sprechen:
Team „Innerhofer oder Innerhofer Architekten“, das bereits zahlreiche Architekturpreise und Wettbewerbe in und über Österreich hinaus gewonnen hat, versteht sich, wie der jüngere Bruder sagt, „als Vollblutarchitekten“. Jenseits von „LifeLINE“ und der Zusammenarbeit mit Haas sei bei ihnen „jedes Haus anders. Wir erfinden jedes Haus neu“, ergänzt Hendrick Innerhofer und setzt hinzu: „Wir sehen Architektur als einen Kulturauftrag. Deswegen braucht jedes Haus eine Idee. Fehlt sie, ist es nur banal.“